Pressebereich Wohnbau eG Essen

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  • Durant führt sein Team zum Sieg! (Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/durant-fuehrt-sein-team-zum-sieg.html)

    ETB Wohnbau Baskets Essen besiegen LOK Bernau verdient mit 94:83

    Da ist das Ding! Am 21. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB können die ETB Wohnbau Baskets die schwarze Serie von neun Niederlagen in Serie brechen. Gegen LOK Bernau feiert das Team von Headcoach Philipp Stachula einen verdienten 94:83 (26:13, 27:23, 22:25, 19:22)-Erfolg. Bei dem ersten Heimsieg seit dem 25. November war es allen voran Point Guard Dilhan Durant, der sich ins Rampenlicht der Sporthalle „Am Hallo“ spielte und ein Career High in der ProB auflegte.

    Vom ersten Moment waren die Essener voll fokussiert auf das Geschehen auf dem Feld. Bernaus Robert Kulawick erzielte aus der Distanz die ersten Punkte der Partie. Durant glich die Partie mit einem erfolgreichen Dreier wieder aus (3:3, 2.). Adam Touray dunkte die ETB Wohnbau Baskets anschließend zur ersten Führung (5:3, 3.) – und diese sollten sie im weiteren Verlauf nicht mehr hergeben. Die Tatsache, dass Montrael Scott früh sein zweites Foul kassierte, brachte keinen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Im Gegenteil. Die Essener rückten noch näher zusammen, spielten als Einheit.

    Mit einem 13:4-Lauf stellten die Gastgeber früh die Weichen in die richtige Richtung, setzten sich auf 24:10 (9.) ab. Unter den Körben räumten Adam Touray und Nikola Gaurina auf.  Und offensiv setzte im zweiten Viertel vor allem Kelvin Okundaye Akzente. Neun seiner insgesamt 13 Zähler erzielte er in den zweiten zehn Minuten. Dass Bernau den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels durch den bärenstarken Dexter John Werner auf sieben Zähler verkürzen konnte (23:30, 14.), brachte die Essener nicht aus dem Konzept. Sie spielten weiter das, was Stachula und sein Assistant Dr. Tobias Stadtmann ihnen aufgetragen hatten. Ein 11:2-Lauf rückte die Verhältnisse auf dem Scoreboard wieder gerade (44:25, 17.).

    Nach dem Seitenwechsel war es ein Vergleich auf Augenhöhe. Einer, in dem die Essener immer wieder gute Entscheidungen getroffen haben – und die Gäste aus Brandenburg so immer auf Distanz halten konnten. Zwischenzeitlich setzten sich die ETB Wohnbau Baskets nach einem Dreier von Montrael Scott auf 26 Punkte ab (68:42, 26.). Die Vorentscheidung war gefallen. Wenngleich, und das muss man den Gästen um Coach René Schilling zugutehalten, Bernau steckte nicht auf. Der Glaube an ein Comeback der LOK war bis in die Schlussphase präsent. Auch, weil die Essener im Endspurt der Partie ein wenig Angst vor der eigenen Courage hatten.

    Was allerdings auch kein Wunder ist. Wer eine so lange Durststrecke hinter sich hat wie die ETB Wohnbau Baskets, der sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis. Und glaubt es erst in trockenen Tüchern, wenn auch rein rechnerisch nichts mehr anbrennen kann.

    Eine überragende Vorstellung lieferte gegen Bernau Dilhan Durant ab. Mit 24 Punkten und neun Assists verpasste er nur denkbar knapp ein Double-Double. Zudem sammelte der Point Guard starke sechs Rebounds ein. Unterstützung erhielt er offensiv von Adam Touray (20, 8 Rebounds), Monty Scott (15), Kelvin Okundaye (13) und Jacob Albrecht (10).

    In vollen Zügen genossen die Spieler die Humba mit den Fans nach dem erfolgreichen Heimfinale der Hauptrunde. Es war der Ausklang eines Abends, den sich die Essener Korbjäger redlich verdient – und vor allem lange ersehnt hatten. Die Energie, die Intensität, mit der die Essener zu Werke gegangen sind, macht Mut für die anstehenden Aufgaben.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets gegen LOK Bernau
    Dilhan Durant (24/1 Dreier, 9 Assistss, 6 Rebonds), Yannik Tauch (2), Jacob Albrecht (10/1), Forrest Robinson (9/1), Nikola Gaurina (1), Adam Touray (20, 8 Rebounds), Kelvin Okundaye (13/1, 8 Rebounds), Philipp von Quenaudon (2), Montrael Scott (15/2).

    STIMMEN ZUM SPIEL
    René Schilling, Trainer LOK Bernau: „Offensichtlicht hat das, was wir uns vorgenommen haben, nicht funktioniert. Das zeigt das Ergebnis recht deutlich. Wir haben versucht, den Jungs klar zu machen, dass wir nicht zu einem Team fahren, das eine gewisse Zahl an Niederlagen gesammelt hat, sondern, dass uns ein Team mit Qualität erwartet. Wir haben es nicht geschafft, Essen die Aggressivität zu nehmen und haben ihnen zu viele leichte Punkte gestattet. Da darf man sich am Ende auch nicht wundern, wenn man hier verliert. Meine Jungs haben trotzdem nicht aufgegeben, dass muss man ihnen zugutehalten. Wir hatten trotz allem unsere Chancen, hatten es am Ende aber auch einfach nicht verdient, dieses Spiel zu gewinnen.“
     
    Philipp Stachula, Trainer ETB Wohnbau Baskets: „Die Spieler hatten primär die Aufgabe, alles auf dem Feld zu lassen, was sich in den vergangenen Wochen angestaut hat. Diese Vorgaben haben sie sehr, sehr gut umgesetzt. Wir wollten uns auf einfach Dinge, Aggressivität und eine gute Kommunikation untereinander fokussieren. Ich freue mich sehr über den Sieg, den die Mannschaft, die Fans und der Verein bitter nötig gehabt haben. Sicherlich war nicht alles super, aber wir können sehr, sehr viele positive Ansätze mit in die neue Trainingswoche nehmen.“

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/durant-fuehrt-sein-team-zum-sieg.html

  • Kampfsieg in Mellendorf (Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1582-kampfsieg-in-mellendorf)

    Die Moskitos machten da weiter, wo sie im letzten Drittel am Freitag gegen Leipzig aufgehört hatten. Sie machten Druck auf das Tor der Scorpions in dem an diesem Abend Lukas Müller stand, Und der musste auch nach wenigen Minuten hinter sich greifen, Andrej Bires brachte die Moskitos in Führung. In der restlichen Spielzeit des ersten Abschnitts machten die Moskitos weiter das, was sie können, sie drückten. Ins Tor wollte der Puck dann aber nicht mehr und so ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.Umgekehrt begann dann das 2. Drittel, doppelte Überzahl für die Skorpions und der Topstürmer der Hannoveraner traf zum Ausgleich.

     

    Doch auch die Moskitos wussten eine Überzahl zu nutzen, Kyle De Coste war es nach der Hälfte der Spielzeit, der die erneute Führung herstellte. Und sein kanadischer Kollege, der mit ihm in einer Reihe spielt, Julien Pelletier, wollte da nicht nachstehen. Julien Pelletier nahm ein tolles Zuspiel von Kyle De Coste auf und die Moskitos fuehrten mit 3:1 in Mellendorf.Turbulent sollte es dann in den letzten 20 Minuten werden. Die Scorpions konnten den Ausgleich erzielen, soviel vorweggenommen. Erst war es wieder Patrick Schmidt, der Basti Staudt überwand, dann Chad Niddery. Doch die Moskitos wären nicht die Moskitos unter Frank Gentges, wenn sie das akzeptieren würden, GWG, Game Winning Goal, so steht es in den Geschichtsbüchern. Und den erzielte Dominik Lascheit. Lange rannten die Scorps an, nahmen den Keeper raus, doch es half am Ende alles nichts. Die Moskitos nahmen die Punkte mit!

     

    Tore:0:1 (3:24) Bires (Lautenschlager, Pfänder) 1:1 (2752) Schmid (Schütt, Bombis, PP2) 1:2 (33:03) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP1)1:3 9 (34:13) Pelletier (De Coste, Granz) 1:2. (45:59) Schmid (Schuett, Bombis, PP1) 3:3 (48:27) Niddery (Schuett, Schmid, SH1) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 18 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (M. Beersma – J. Meyer) Zuschauer: 1.011

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Sonntag, 18. Februar 2018 21:13

     

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1582-kampfsieg-in-mellendorf

  • Irre Aufholjagd gegen Leipzig wird belohnt (Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1581-irre-aufholjagd-gegen-leipzig-wird-belohnt)

    „Andere Mannschaften sind so stark? Wir stehen jetzt vor Duisburg und wir stehen vor Leipzig, so viel können wir nicht falsch gemacht haben“, sagte ein sichtlich entspannter Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Moskitos gegen die Gäste aus Leipzig. 5:3 (0:1, 0:1, 5:1) hieß es am Ende, wobei es nach 40 Minuten nach einer Heimniederlage gegen die Icefighters aussah. Unter der vergangenen Woche war bei den Moskitos an einen geordneten Trainingsbetrieb kaum zu denken, denn immer wieder fehlten Spieler, die sich allesamt mit einem Grippevirus infiziert hatten und es war teilweise wirklich recht leer auf dem Eis. In den ersten 40 Minuten war das aus Sicht der Essener Moskitos dann auch recht zäh, man merkte, dass keine Reihe das auf die Eisfläche brachte, was sie bringen kann. Umso höher ist es zu bewerten, dass diese Mannschaft in den letzten 20 Minuten noch mal über die Grenze ging und am Ende das Spiel komplett drehte.

     

    Leipzig begann konzentriert, hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und scheiterte nach knapp vier Minuten an der Latte des Essener Tores, in dem Basti Staudt stand. Nach knappen 10 Minuten war es dann geschehen, Michal Velecky, dessen Spielweise in Essen bestens bekannt ist, spazierte in seiner unnachahmlichen Art durch die Essener Defensive und ließ auch Basti Staudt im Tor keine Chance. Die Moskitos kaum mit zwingenden Spielzügen, Leipzig machte gegen die wenigen Angriffe gut dicht und wenn etwas durch kam war Benedict Rossberg da. Erst etwa vier Minuten vor der Pause eine gute Torchance der Moskitos, doch es blieb beim 0:1. Fast sogar noch der zweite Gästetreffer, doch der Pfosten half den Moskitos.

     

    Ähnliches Bild im 2. Drittel, die Moskitos mühten sich, überhaupt gefährlich zu sein, Leipzig blockte die Angriffe der Moskitos gut und drückte selbst auf das Essener Tor. Zwar hatte Dennis Thielsch zu Beginn eine gute Chance, doch Rossberg passte auf. Auch das Powerplay half in dieser Phase nicht, als Velecky saß blieben die Moskitos harmlos. Besser machten es auch hier die Gäste. Paavilainen konnte ungehindert vor dem Essener Tor kreuzen, die Verteidiger wurden gut geblockt und als er seine beste Position gefunden hatte, haute er die Scheibe halbhoch ins lange Eck.

     

    Was dann passierte kann man schwer beschreiben, in der 45. Spielminute drückten die Moskitos auf das Leipziger Tor, Julian Lautenschlager probierte es von halbrechts und der abgefälschte Schuss rutschte unter dem Jubel der gut 1.100 Fans ins Tor der Gäste. Von nun an hatten die Gäste ihre Mühe mit den Wohnbau Moskitos, denn diese gaben noch einmal alles um doch noch zu punkten. Gut zwei Minuten nach Treffer Eins fuhren wieder Lautenschlager mit dem Puck, Pfänder und Gauch einen Konter gegen Rossberg und einen Leipziger Defender. Und Lautenschlager machte das clever, täuschte den Pass an und hämmerte die Scheibe dann links oben in den Winkel. Und aus Sicht der Essener Fans sollte es noch besser kommen, Bires und Lautenschlager beschäftigten die Leipziger Defensive hinter und neben dem Tor von Rossberg. So lange, bis Denis Fominych vor dem Tor in der besten Position war, seine Abnahme passte perfekt. Spiel gedreht!

     

    Eine schöne Einzelaktion von Antti Paavilainen brachte noch einmal den Ausgleich, doch nun hatten die Moskitos auch das bisschen Glück, was in den ersten 40 Minuten nicht erarbeitet wurde. Schlagschuss Ochmann, der knallte hinter die Scheibe von Rossbergs Tor und Bires spitzelte den Rebound am Leipziger Torwart vorbei zur erneuten Führung des Essener Teams. Dem dreifachen Torschützen blieb der letzte Treffer vorbehalten. An Leipzigs blauer Linie spitzelte er dem Verteidiger der Gäste den Puck vom Schläger, fuhr ein paar Meter auf Rossberg zu und ließ dem Gästetorwart keine Chance. Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Wir wissen wie laufstark beide Mannschaften sind, dieses Jahr ist Leipzig etwas laufstärker als letztes Jahr. Ist klar, jetzt haben sie einige Spieler von uns. Kämpferisch beide Mannschaften sehr gut, wir haben jeder drei Blöcke aufs Eis gebracht. Nach zwei Dritteln haben wir auch gesagt, wollen wir die Reihen nochmal ändern, wir hatten unsere Chancen. Wir haben’s nicht gemacht, sind einfach so geblieben. Haben konstant weitergespielt, haben an uns geglaubt und die fünf Tore gemacht. Am Ende geht der Sieg dann auch so in Ordnung.“

     

    Tore: 0:1 (9:55) Velecky (Eichelkraut, Tramm) 0:2 (33:12) Paavilainen (Velecky, Eichelkraut) 1:2 (44:27) Lautenschlager (Bires, Pfänder) 2:2 (46:56) Lautenschlager (Pfänder, Gauch) 3:2 (51:45) Fominych (Lautenschlager, Bires) 3:3 (52:32) Paavilainen (Eichelkraut) 4:3 (56:00) Bires (Ochmann, Thielsch) 5:3 (58:31) Lautenschlager – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 8 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (H. Pernt – M. Stoermann) – Zuschauer: 1.123

     

    Bilder: Uwe Vogt

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Samstag, 17. Februar 2018 00:28

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1581-irre-aufholjagd-gegen-leipzig-wird-belohnt

  • Mit Intensität und Energie gegen Bernau (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-intensitaet-und-energie-gegen-bernau.html)

    ETB Wohnbau Baskets empfangen Top-Team aus Brandenburg

    Adam Touray

    Tipps von Publikumsliebling Kendall Chones

    Zum letzten Hauptrundentanz vor heimischer Kulisse empfangen die ETB Wohnbau Baskets Essen am Samstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle „Am Hallo“) LOK Bernau. Dem Tabellenvierten unterlagen die Ruhrpott-Korbjäger im Hinspiel Anfang Oktober denkbar knapp (81:86). Nach nunmehr neun Niederlagen in Serie brennen die Wohnbau Baskets auf ein Erfolgserlebnis. Und das wollen sie sich mit aller Macht am 21. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB erkämpfen.
    Eine gute Trainingswoche liegt hinter den Essenern. Eine, in der das positive Mindset des Teams im Fokus von Headcoach Phillipp Stachula und seinem Assistant Dr. Tobias Stadtmann lag. „Die Jungs müssen an sich und ihre Stärken glauben“, sagt Stachula. Das sagt sich leicht, fällt bei maximaler Verunsicherung aber nicht wirklich leicht. Umso wichtiger ist, dass Stachula und Stadtmann ihre Schützlinge immer wieder aufmuntern, ihnen kleine Erfolgserlebnisse im Trainingsalltag zukommen lassen. Doch vor jedem erfolgreichen Schritt steht harte Arbeit.

    Das Team versucht, die positiven Impulse aus dem Spiel bei den Herzögen Wolfenbüttel in die Trainingswoche einzuflechten. Klar, beim 58:84 am vergangenen Wochenende war nicht alles gut. Aber eben auch nicht alles schlecht. „Wir haben phasenweise wirklich ordentlich verteidigt, haben uns nur nicht für unseren Aufwand belohnen können“, so Stachula.

    Statt nach einem erfolgreichen Stopp einfache Punkte generieren zu können, reagierten die Essener häufig mit Ladehemmung. „Oder wir haben schlechte Entscheidungen getroffen“, so Stachula. Und genau deshalb war das Umschalten von Verteidigung auf Angriff einer der Schwerpunkte der Arbeit unter der Woche. Ebenso geht es jedoch weiterhin darum, die Köpfe der Jungs wieder freizukriegen.

    Einer, der den Essenern dabei hilft in diesen Tagen: Kendall Chones. Der ehemalige Publikumsliebling ist auf Stippvisite in Deutschland und hat seine Hilfe angeboten. Er ist moralischer Support, Ansprechpartner und erfahrener Ratgeber. Mittlerweile ist der sympathische Big Man Coach der Cavs Academy, einem Nachwuchsprogramm der Cleveland Cavaliers. „Ich bin ein großer Freund von einer positiven Arbeitsatmosphäre. Es ist der gemeinsamen Sache immer nützlich, wenn die Atmosphäre gut ist“, sagte Chones in einem Interview mit dem Internetportal „NothEast Ohio Parent“.

    „Wir freuen uns, dass Kendall uns besucht und seine Unterstützung angeboten hat. Er kennt die Organisation, kennt den deutschen Basketball und kann den Jungs nochmal neue, gedankliche Impulse vermitteln“, sagt Henning Lustermann, Sportlicher Leiter der ETB Wohnbau Baskets.

    Regeln müssen es die Essener auf dem Feld jedoch selbst. Und das wird gegen den Tabellenvierten aus Brandenburg schwer genug. Das Farmteam von ALBA Berlin ist gespickt mit großem Talent. Mit Bennet Hundt (13,8 Punkte im Schnitt) und Jonas Mattisseck (8,4) haben zwei dieser Talente auch schon Erstliga-Luft schnuppern dürfen. Aber auch LOK-Coach René Schilling ist vor dem Gastspiel im Ruhrpott gewarnt: „Vom Papier her sind wir diesen Samstag der klare Favorit. Aber durch den Trainerwechsel ist Essen schwer einzuschätzen. Dazu verfügen die Essener mit Scott über einen der gefährlichsten Scorer der gesamten ProB. Alles in allem sollten wir es tunlichst vermeiden sie zu unterschätzen, das Tempo kontrollieren und sie nicht heiß laufen zu lassen. Einfach gesagt, wir müssen in das Spiel wie in jedes andere gehen: mit maximalen Respekt vor den Fähigkeiten des Gegners, viel Intensität und dem richtigen Fokus.“ Ziel der Brandenburger ist es, ihre Ausgangslage vor den im März beginnenden Playoffs so aussichtsreich wie möglich zu gestalten. Heimvorteil inklusive.

    „Wenn wir die Intensität und Energie aufs Feld bringen, die wir unter der Woche im Training hatten, bin ich guter Dinge, dass wir ein ordentliches Spiel gegen Bernau abliefern können“, sagt ETB-Coach Phillip Stachula.

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-intensitaet-und-energie-gegen-bernau.html

  • Leipzig und die Scorpions sind die nächsten Gegner (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1580-leipzig-und-die-scorpions-sind-die-naechsten-gegner)

    Mit den Spielen gegen die EXA Icefighters Leipzig (Freitag, 16. Februar, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und bei den Hannover Scorpions (Sonntag, 18. Februar, 18:30 Uhr – hus de groot Eisarena) geht es für die Wohnbau Moskitos in die nächste Runde. Sechs Spiele sind es noch, in der Meisterrunde der Oberliga-Nord, bis die heißeste Phase der Saison beginnt, die Play-Offs gegen die Vereine der Oberliga-Süd.

    Die Mannschaft aus Leipzig musste in der Meisterrunde ein bisschen den Kontakt zur direkten Spitze, den sie noch in der Hauptrunde hatte, abreißen lassen. Rangiert derzeit mit 67 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und damit ganze drei Punkte vor den Wohnbau Moskitos. Und die Tabelle der Oberliga-Nord ist weiterhin sehr eng. Vor den Moskitos mit 64 Punkten gibt es mit Duisburg, Leipzig und den Indians gleich drei Teams mit 67 Punkten, also wenn man so will auf Schlagdistanz. Sicherlich wird es in den restlichen sechs Spielen nicht einfach, aber ein 6:2 in Duisburg in ein 6:8 umzubiegen, oder drei von vier Spielen gegen den Meister zu gewinnen, war sicherlich auch nicht von sehr vielen erwartet worden.

    Das erste Spiel der Meisterrunde gegen Leipzig gewannen die Wohnbau Moskitos dabei sehr eindrucksvoll. Am 07. Januar reichte es für die Überflieger der Hauptrunde am Essener Westbahnhof lediglich zu zwei Treffern von Dominik Patocka, die Mannschaft von Frank Gentges erzielte dagegen fünf Tore. Schaut man sich die Tendenzen der Mannschaft aus Leipzig an, so muss das Team von Frank Gentges sicherlich wieder aufpassen, aber mit einer konzentrierten Leistung kann es am Freitag zum Gleichstand bei den Punkten in der Tabelle reichen.

    In der 1. Drittelpause des Spiels gegen die EXA Icefighters Leipzig wird es ein Bambini Spiel geben. (U8/U10) Im Rahmen des DEB-5-Sterne Programms werden die Kleinen für etwa 5 Minuten vor hoffentlich großer Kulisse zum Schläger greifen.

    Am Sonntag geht es für das Team der Moskitos dann wieder einmal nach Mellendorf. Die Scorpions mit ihren beiden 80 Punkte Scorern Patrick Schmid und Björn Bombis sind trotz der Freistellung von Michael Budd weiterhin bärenstark. Fünf Punkte vor Duisburg liegt das Team, damit auf dem dritten Platz, jedoch nur ganze zwei Punkte hinter den Saale Bulls. Im einzigen bisherigen Spiel der Meisterrunde war eine Niederlage in Mellendorf das Ergebnis. Auch in der Hauptrunde hatten die Wohnbau Moskitos immer Mühe mit den Scorpions. Zu einer frühen Zeit der Saison nahmen die Scorpions die Punkte vom Westbahnhof mit, im Rückspiel gelang den Moskitos aber ein Overtime Sieg. Wie es gehen kann sollte der Mannschaft also bekannt sein.

    Bild: Aus Heimspiel gegen Leipzig am 07.01.2018

  • Gute Einstellung, aber… (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/gute-einstellung-aber.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren deutlich bei den Herzöge Wolfenbüttel

     

    Bei der am Ende deutlichen 84:58 (19:10, 26:19, 18:14, 21:15)-Niederlage bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel zeigten die ETB Wohnbau Baskets viel Herz und Einsatz, aber außer von der Freiwurflinie waren die Trefferquoten aus allen Distanzen zu dürftig, um den ersten Sieg im Jahr 2018 einfahren zu können. Somit kassierten die Essener am Samstagabend in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die neunte Niederlage in Serie.

    Zu oft fehlte die letzte Konsequenz bei Korblegern und Wurfversuchen aus der Nahdistanz. Und auch von der Dreier-Linie fehlte fast durchweg das nötige Wurfglück. Wie sehr sich das Team, die Fans und die Verantwortlichen der ETB Wohnbau Baskets nach der langen Niederlagen-Serie einen Sieg bei den Niedersachsen erhofft hatten, so realistisch muss man im Nachgang resümieren, dass es wohl noch zu früh für den ersten Erfolg war. „Aber es war nicht alles schlecht. Die Körpersprache der Jungs war gut, sie waren die gesamte Spielzeit über aggressiv. Das ist eine wichtige und vor allem positive Erkenntnis“, sagte Essens neuer Headcoach Philipp Stachula nach dem Spiel.

    Die Partie begann dabei mit einer harten Defense-Schlacht, die von vielen Fouls sowie Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt war. Die ersten Punkte der Partie konnte Essens Center Adam Touray erst nach knapp zwei Spielminuten durch einen von zwei verwandelten Freiwürfen verbuchen. Dies war dabei auch leider die einzige Führung die die ETB Wohnbau Baskets in diesem Spiel verbuchen konnten. Nach zweieinhalb Minuten schafften es auch die Gastgeber ihre ersten beiden Punkte zu erzielen, indem Lars Lagerpusch seinem eigenen Fehlwurf nachging und ihn im zweiten Versuch per Tip In im Korb versenken konnte. Nach der anfänglichen Korbflaute schafften es die Herzöge, sich nach und nach bereits zu Beginn abzusetzen. Nach dem ersten Viertel stand eine Neun-Punkte-Führung der Hausherren zu Buche (19:10).

    Vor Beginn des zweiten Viertels schien Headcoach Stachula die richtigen Worte gefunden zu haben.Dilhan Durant verkürzte den Rückstand auf vier Zähler (27:31, 16.). Doch die folgende Ausbeute war überschaubar. Lediglich Jeffrey Martin konnte noch einmal treffen. Er verwandelte zwei Freiwürfe. Und die Herzöge spielten sich in einen Rausch, beendeten das zweite Viertel mit einem krachenden Alley-Oop-Dunking von Tom Alte und einem komfortablen 16-Punkte-Polster (45:29).

    Die Essener kämpften nach dem Seitenwechsel weiter, konnten die Hausherren aber nicht mehr in Verlegenheit bringen. Das Team vom Ex-Essener Steven Esterkamp sicherte sich nach einer souveränen Vorstellung den am Ende überdeutlichen Sieg.

    „Die Energie, die wir aufs Parkett gebracht haben, war gut. Wir haben nur unsere Würfe nicht getroffen. Auch dann nicht, wenn wir sie uns wirklich gut erarbeitet haben“, so Stachula.

    Die Niederlage ist hinsichtlich der Wichtigkeit der Punkte beim derzeitigen Platz im unteren Tabellendrittel sowie dem sehnlichst erhofften Befreiungsschlag bitter, nichtsdestotrotz zeigte das Team die notwendige Einstellung und Intensität. Mit mehr Konzentration und Konsequenz im Abschluss stehen daher die Chancen gut, dass am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen Lok Bernau auch die Früchte in Form eines Sieges geerntet werden können. Dazu werden einerseits Headcoach Stachula sowie sein Assistant Dr. Tobias Stadtmann im Gegensatz eine komplette Trainingswoche Zeit haben, um die Mannschaft bestmöglich auf die Gäste aus Brandenburg vorzubereiten.

    Andererseits kann die Mannschaft auf Rückendeckung von den Rängen der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ zählen. Daher bitten wir bereits jetzt alle Basketballfans und Sportinteressierten aus Essen und Umgebung unser Team lautstark am kommenden Samstag „Am Hallo“ zu unterstützen, um danach hoffentlich gemeinsam den Sieg nach Abpfiff zelebrieren zu können.

    Das nächste Spiel der ETB Wohnbau Baskets findet am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ (Ernestinenstraße 57, 45141 Essen) statt. Die Essener empfangen dabei zu Hause den viertplatzierten Ligakonkurrenten LOK Bernau. 

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets bei MTV Herzöge Wolfenbüttel
    Dilhan Durant (6), Tim van der Velde (2), Yannik Tauch (4), Jacob Albrecht, Till Hornscheidt (DNP), Forrest Robinson (10, 2 Dreier), Nikola Gaurina, Adam Touray (13, 6 Rebounds), Kelvin Okundaye (2), Philipp von Quenaudon (2), Montrael Scott (10), Jeffrey Martin (9/1)

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/gute-einstellung-aber.html

  • Moskitos unterliegen dem Tabellenführer Tilburg (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1578-moskitos-unterligen-dem-tabellenfuehrer-tilburg)

    Der Sechste gegen den Ersten oder 64 gegen 94 Punkte. Klingt deutlich, sieht deutlich aus und ist im Grunde auch deutlich.  Wenn da nicht die vergangenen Duelle Essen-Tilburg gewesen wären, alle (!) 3 Spiele in dieser Saison gingen für Tilburg gegen die Moskitos verloren.  Das Wort „Angstgegner“ klingt da zu martialisch, aber „unangenehmer Gegner“ für die Holländer trifft es sicher. Tilburg am letzten Spieltag mit Sieg gegen die Indians und Essen mit diesem irren Spiel in Duisburg, was ganz bestimmt enorm Kraft gekostet hat,  aber auch für die Moral und den Teamgeist einen enormen Schub gab. Beste Voraussetzungen also für das nächste große Spiel.

    Der Start im ersten Drittel spektakulär und völlig offenes Visier und ohne Geplänkel,  Chancen auf beiden Seiten. Staudt im Essener und Leeuwesteijn im Trappers Tor sofort hellwach.  Grünholz, Moskito Essen, musste nach rund 5 Minuten wegen Haken einsitzen, aber konzentriertes Defensivverhalten der Essener verhinderte Schlimmeres. Völlig unvermittelt das 0:1 für Tilburg, 2 Minuten nachdem die Strafe abgelaufen war, Loginov netzte unhaltbar ein [8:33]. Die Chance zum Ausgleich wenig später, die Grosschance von De Coste aus der Luft genommen,  aber Leeuwesteijn auf dem Posten.  Es ging weiter hin und her, sehr gutes Oberliganiveau zu Hälfte des ersten Drittels und 8:41 vor Drittelende durfte Tilburgs Vogelaar 2 Minuten zum Abkühlen in die Box. Noch keine annehmbare Überzahlbox der Mücken und somit verschenkt.  Im Gegenteil, ein Bock in der Defensive ermöglichte Tilburg direkt nach Ablauf der Strafzeit durch Kevin Bruijsten den 2. Treffer [13:29]. Wieder De Coste kurz danach mit der nächsten Möglichkeit, aber auch erneut ohne Erfolg und Lautenschlager kurz vor Abpfiff mit dem gleichen Problem:  Das kleine Schwarze wollte nicht ins Benetzte. Es blieb beim 0:2 aus Essener Sicht in Drittel 1, ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen. Tilburg abgeklärt, Essen unglücklich im Abschluss.

    Ins 2. Drittel hinein und kein Minute rum, da nahmen erst Topfstedt aus Essen und kurz danach Bowles aus Tilburg ihre Strafen.  Bei 4 gegen 4 der Anschluss nach einem unwiderstehlichen Alleingang von Andrej Bireš [21:44], kaum zu Ende gejubelt,  da war es wieder Trapper Kevin Bruijsten, der humorlos einschlenzte [22:04] und somit blieb es beim 2 Tore Rückstand für das Heimteam. Dann wurde es unruhig, Stockschlag der Tilburger ungeahndet, unmittelbar danach aber 2 Minuten gegen Essen ohne zu zögern gepfiffen, Gauch für 2 Minuten raus [26:19]. Montgomery 2 Minuten Beinstellen plus 10 Minuten unsportliches Verhalten folgte kurz darauf,  die Ereignisse überschlugen sich beinah und als Van Den Heuvel wegen Beinstellen in der gleichen Minute raus musste gab es Platz.  Den nutzte eiskalt Thielsch von der Blauen [28:58]. Haken angezeigt, wieder gegen Essen, Lautenschlager ging raus [29:09].  Es wurde hitziger. Starke Unterzahl und keine echte Chance für Tilburg, Basti Staudt wuchs über sich hinaus,  der Goalie ein ums andere Mal eine echte Krake. Merke Tilburg: Wenn ihr jubelt ist nicht immer Tor! Staudt „The Octopus“ mit tadelloser Leistung bisher. 4 Minuten vor Drittelende wurde es wieder Blau-Gelb in der Sünderbox, 2 Minuten Tilburg und De Bondt war der Bösewicht. Anstatt den Ausgleich jedoch das bittere 2:4, ein Alleingang von Van Oorschot, leider stark gemacht.  Essen in den letzten 2 Minuten des Mitteldrittels etwas von der Rolle, folgerichtig das 2:5, völlig alleine gelassen,  lupfte wieder der bärenstarke Kevin Bruijsten über Staudt ein [38:56]. Montgomery aus Tilburg tickte dann noch 1 Sekunde vor Drittelende aus, Bandencheck und Strafe folgte sofort, 2 Minuten plus 2 Minuten unnötige Härte, Julian Lautenschlager begleitete ihn, auch 2 Minuten unnötige Härte für Essen.  Ein wildes Drittel nahm sein Ende.

    Das letzte Drittel begann mit Essener Überzahl. Pelletier durch Leeuwestejn Schoner, das 3:5 nach gespielten 38 Sekunden und 15 Sekunden drauf musste Tilburgs De Hondt 2 Minuten nach Haken pausieren.  Essen da zu unsortiert, Tilburg ließ sich nicht nochmal bezwingen. Ein Bandencheck läutete Tilburgs nächste Strafe ein, Van Elten benahm sich daneben [45:30],  Granz - auch nach Bandencheck - folgte seinem Gegenüber [46:49].  Man hatte das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel und Schiedsrichter Fauerbach gibt die Spielführung aus seinen zittrigen Händen. Fiedler aus Essen - spielen mit 6 Feldspielern ist verboten, aber waren es wirklich 6? – saß dann ab und das rächte Tilburgs Montgomery mit dem 3:6 [49:58], danach Bireš für Essen in die Kühlbox,  unkorrekter Körperangriff, sah Schiedsrichter Fauerbach ganz alleine [50:15]. Nix passiert, dafür der nächste Holländer - Bastings - mit 2 Minuten für Beinstellen und 10 Minuten unsportliches Verhalten ab auf die Bank [53:31].  Ohne Resultatsverbesserung für die Moskitos.  Die nächste Strafe gegen Tilburg, De Hondt, wegen Stockschlag und endlich nutzten das die Essener zum 4:6 durch De Coste [57:19], er schlenzte knallhart ein , dann kam Bireš, 10 Sekunden später und unnachahmlich in den Winkel zum 5:6 [57:29]. Vogelaar aus Tilburg mit der Strafe und man spürte förmlich, das den Holländern „dat Hemd flatterte“,  welch eine Moral der Heimmannschaft, erneut ein irres Spiel, das zweite nach dem Ding am Freitag in Duisburg.  Ein Empty Net Goal besiegelte dann endgültig die Heimniederlage, Mitch Bruijsten der Torschütze [59:38]. Das Publikum nach dem Abpfiff mit Standing Ovation für Essen, absolut verdient. Gefightet bis zur letzten Sekunde, Tilburg war aber an dem Abend einfach effektiver.

    Frank Gentges  nach dem Spiel:  "Gratulation an Tilburg zum Gewinn der deutschen Oberliga Nord Meisterschaft 7-8 Spieltage von Ende der Runde. Wir haben Tilburg heute wieder an ihr höchstes Level gezwungen und wenn das der Fall ist müssen wir wieder hervorragend gespielt haben. Es war heute auch noch mehr drin, aber eine Hand voll Nachlässigkeiten wo 2 Spielern die den Team-Spirit deutlich haben vermissen lassen und einer vollkommen desastrōsen Schiedsrichter Leistung haben dies verhindert. Man kann problemlos auf die schnelle vom Video 50 krasse Fehlentscheidungen zusammen schneiden. Ich haben diesen Schiedsrichter noch nie gesehen und noch nie von ihm gehört. Recherchen nach dem Spiel haben ergeben, dass er bis letzte Saison noch in einer Hobby-Liga gespielt hat und erst seit kurzem Schiedsrichter ist. Warum ein Oberliga Spitzenspiel für so jemanden hinhalten muss ist absolut unverständlich, passt somit leider aber zu vielen anderen Dingen in dieser Liga."

    Nachsatz:  Das Spiel war zwar hitzig, aber was einigen Tilburger Spieler eingefallen ist,  das Publikum zu provozieren wissen unsere Blau-Gelben Freunde ganz alleine.  Respekt für das Essener Publikum, was souverän darüber hinwegsah und nicht übermäßig böse reagierte.

    Tore: 

    Moskitos Essen
    1:2 Bires (21")
    2:3 Thielsch (28")
    3:5 Pelletier (40")
    4:6 De Coste (57")
    5:6 Bires (57")

    Tilburg Trappers
    0:1 Loginov (8")
    0:2 Kevin Bruijsten (13")
    1:3 Kevin Bruijsten (22")
    2:4 van Oorschot (36")
    2:5 Kevin Bruijsten (38")
    3:6 Montgomery (49")
    5:7 Mitch Bruijsten (59")

    Strafen: Essen – 14, Tilburg 24 + 10 + 10

    Geschrieben von Heiko Sauer
    Veröffentlicht: Sonntag, 11. Februar 2018 21:38 

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1578-moskitos-unterligen-dem-tabellenfuehrer-tilburg

  • Hammerspiel in Duisburg – Moskitos erzielen acht Tore (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1577-hammerspiel-in-duisburg-moskitos-erzielen-acht-tore)
    Derby in Duisburg und keiner fährt hin. Nur 1.466 Zuschauer erlebten dennoch ein irres Spiel. Die Moskitos, durch einen Virus geschwächt ins Spiel gegangen, kamen im ersten Drittel vollkommen unter die Raeder. Für die Moskitos begann mal wieder Enrico Salvarani, aber es war so gar nicht das erste Drittel der Abwehr. Nach knapp acht Minuten war Feierabend für den Torhüter, Lars Groezinger mit drei Toren und Raphael Joly hatten den Essenern bereits vier Stück eingeschenkt. Salvarani machte Basti Staudt Platz und auch dieser musste im ersten Abschnitt noch hinter sich greifen. Sechs Tore fraß die Mannschaft von Frank Gentges im ersten Abschnitt. Kyle De Coste und Dominik Lascheit betrieben Kosmetik, mit 6:2 ging es in die erste Pause.

    Niemand weiß was in der ersten Pause passiert ist, doch der zweite Abschnitt sah anders aus. Die Moskitos spielten trotz Virus wie aus einem Guss, Kyle De Coste, Andrej Bires, Dominik Ochmann und Julien Pelletier wollte sich dann auch nicht lange bitten lassen. Zunächst eröffnete Kyle de Coste den Reigen, dann wurde es aus Essener Sicht ein tolles Spiel. Andrej Bires und Denis Fominych zauberten, und Bires mit dem nächsten Goal. Der Anschlusstreffer blieb dann einem Defender vorbehalten, Dominik Ochmann traf zum 6:5. Der Ausgleich war dann Sache von Julien Pelletier und ein irres Spiel war gedreht.

    Julien Pelletier war es dann auch, der im letzten Abschnitt im Grunde den Sack zu machte. Sein Tor zur erstmaligen Führung der Moskitos kippte das Spiel vollends. Dominik Lascheit machte den achten Treffer, damit setzte er den Schlusspunkt unter ein irres Spiel.

    Der verschnupfte Gästetrainer Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Derby, drei Punkte, mehr konnten wir heute nicht machen.“ Mehr als acht Tore ging nicht gegen den selbsternannten Top Favoriten? Chapeau!

    Tore: 1:0 (3:17) Groezinger (Kraemer, Clemens) 2:0 (3:39) Joly (Huebscher, Groetzinger) 3:0 (4:47) Groezinger (Ziolkowski, Joly, PP1) 3:1 (7:31) De Coste (Granz, Lautenschlager) 4:1 (7:52) Groezinger (Huebscher, Joly) 5:1 (11:45) Habermann (Kraemer, Neugebauer) 5:2 (17:39) Lascheit ( De Coste, Ziolkowski, PP1) 6:2 (18:12)  Huebscher (Joly, Cespiva) 6:3 (21:40) De Coste (Fiedler, Pelletier) 6:4 (22:25) Bires (Gauch, Fominych) 6:5 (35:21) Ochmann (Lautenschlager, Pfänder, PP1) 6:6 (39:25) Pelletier (De Coste, Fiedler) 6:7 (51:17) Pelletier (De Coste, Fern) 6:8 (54:47) Lascheit (Ziolkowski, Babic) – Strafen: Duisburg: 12 – Essen: 12 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten – Zuschauer: 1.466

    Bilder: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt
    Veröffentlicht: Samstag, 10. Februar 2018 10:34

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1577-hammerspiel-in-duisburg-moskitos-erzielen-acht-tore

  • Stachula und Stadtmann übernehmen im Endspurt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/stachula-und-stadtmann-uebernehmen-im-endspurt.html)

    ETB Wohnbau Baskets fahren am Samstag mit neuen Coaches nach Wolfenbüttel

    Assistant-Coach Philipp Stachula führt die ETB Wohnbau Baskets in den Endspurt der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Ihm zur Seite steht mit Dr. Tobias Stadtmann ein A-Lizenz-Inhaber. Und möglicherweise wird das Gespann in der kommenden Woche noch um ein weiteres Mitglied ergänzt.

    „In die Fußstapfen von Igor Krizanovic zu treten, ist eine riesige Ehre für mich. Auch wenn ich mir natürlich andere Umstände für diesen Zeitpunkt gewünscht hätte“, sagt Stachula. Krizanovic sei „eine Legende, die den Basketball im Ruhrgebiet maßgeblich mitgeprägt hat“, so der 30-Jährige weiter. „Igors Name wird immer mit den Wohnbau Baskets verknüpft sein“, sagt Stachula.

    Unterstützung erfährt Stachula in den kommenden Wochen von Dr. Tobias Stadtmann. Stadtmann ist ebenfalls kein Unbekannter in der Essener Basketball-Szene, war bis zum vergangenen Sommer sportlicher Leiter des ETB SW Essen. „Ich freue mich darauf, ein Team mit Phil zu bilden. Immer wenn wir bislang miteinander zu tun hatten, empfand ich das als sehr anregend und fruchtbar“, so Stadtmann.

    Den Druck empfindet er, der aktuellen sportlichen Situation entsprechend, als „hoch“. „Auch, weil es für den Essener Basketball wichtig wäre, in der kommenden Saison weiterhin auf Profi-Niveau spielen zu können“, so Stadtmann.

    Auch Marc Wierig, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets, ist davon überzeugt, dass mit diesem Duo, und vielleicht baldigen Dreigestirn, der Turnaround gelingen kann.

    „Natürlich ist die Situation kniffelig. Aber mit Philipp haben wir jemanden, der das Spiel versteht und einen guten Draht zur Mannschaft hat. Tobias ist zudem ein ausgewiesener Fachmann mit Stallgeruch, der durch seine Art der Arbeit und Ansprache neue, wichtige Impulse liefern kann.“

    Die erste Aufgabe für das neue Duo an der Seitenlinie der ETB Wohnbau Baskets steht schon bereit. Am Samstag, 10. Februar (18 Uhr), gastieren die Essener in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel) bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel. Das Hinspiel haben die Essener an Halloween souverän mit 97:82 für sich entschieden. Die wichtigste Aufgabe, die Stachula und Stadtmann jetzt vor der Brust haben, liegt indes nicht allein auf dem Spielfeld.

    „Wir müssen der Mannschaft Freude und Selbstvertrauen vermitteln. Ihr gleichzeitig aber auch bewusst machen, dass sie auf dem Feld die Verantwortung für das trägt, was passiert“, so das Duo unisono. Beide sind überzeugt davon, dass ihr Team gut genug ist, um die Klasse zu halten. Und diese Überzeugung müssen sie in den Köpfen der Spieler für den Schlussspurt fest verankern. „Es ist schwierig, in einer Situation wie der unseren, einfach in die Halle zu gehen und den Schalter umzulegen“, sagt Stachula.

    Entsprechend wichtig sei, „dass die Jungs miteinander reden, sich vertrauen“. „Die Teamchemie ist absolut intakt. Jetzt müssen die Jungs selbstbewusst sein und ihre PS aufs Feld bringen“, so Stachula. Und Stadtmann ergänzt: „Es zählen jetzt nur noch Siege, um uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playdowns zu schaffen. Wie wir die Spiele am Ende gewinnen, spielt eigentlich keine Rolle. Es dürfen auch gern dreckige Erfolge sein.“ Den ersten dürfe es gern bereits am Samstagabend in Wolfenbüttel geben…

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/stachula-und-stadtmann-uebernehmen-im-endspurt.html

  • Deutlich war’s gegen die Indians (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1573-deutlich-war-s-gegen-die-indians)

     

    Mit einem mehr als deutlichen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) gegen die um vier Punkte besser platzierten wahrten die Mosktos die Chance, doch noch einen der ersten vier Plätze ergattern zu können. Der ESC, vor dem Spiel mit 58 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, die Indians rangierten mit 62 Punkten einen Platz davor und somit war es vorher klar, dass ein Heimsieg eminent wichtig war, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Hannover in der Meisterrunde bisher mit 6 Siegen und die Moskitos erst mit 4, auch hier sah man, Hannover ist pünktlich fit geworden zur Qualifizierungsrunde. Hannover war am Freitag spielfrei, während Essen in Halle mit 5:2 unterlag. Wiedergutmachung war also angesagt. Gleich auffällig vorab, dass durch die neue Aufstellung der Fanclubs auf den Stehrängen, eine buntere und lautere Unterstützung stattfand.

    Essens Thielsch prüfte gleich nach 90 Sekunden des 1. Drittels Hannovers Goalie Albrecht und erkennbar, dass man spielerisch zum Erfolg kommen wollte, starke Anfangsminuten der Moskitos. Granz, Gauch und Fominych mit weiteren guten Chancen im Minutentakt und hinten verteilte Sheriff Hartmann satte Checks, einzig die Tore fehlten. De Coste mit einem nicht belohnten Alleingang und darauf die erste Strafe, Hannovers Uusivirta nahm Platz, 9:30 vor Drittelende. Kyle De Coste nutzte die Überzahl zu Essens 1:0, halbhoch geschlenzt, stark gemacht. Essen bisher deutlich überlegen und ungemein spielfreudig, besonders die De Coste-Pelletier-Thielsch Reihe. Und dann wieder De Coste mit einem sehenswerten Treffer 4:27 vor der Pausensirene zum 2:0, mustergültig durch Julien Pelletier vorbereitet. Denis Fominych musste dann wegen Haken auf die Sünderbank [16:32], Überzahl Indians. Keine Ergebisveränderung, sicherer Rückhalt - wie so oft - Essens Torwart Staudt. Starkes Anfangsdrittel der Moskitos, es blieb beim 2:0.

    Eine Minute im 2. Drittel gespielt und Strafe Indians (Tramm), die sofort mit dem 3:0 durch Tom Fiedler bestraft wurde, Assistent und somit dritter Punkt Kyle De Coste [21:13]. Die 21 der Indians, Pfennings, durfte zum Abkühlen in die Box und erneute Überzahl Moskitos [22:10], diesmal ohne Torjubel. Essens 26 Dominik Lascheit tauchte dann mutterseelenallein vor dem Indians Goalie auf, der ließ sich nicht zweimal bitten und das 4:0 war zementiert [30:35]. De Coste musste nach Beinstellen für 2 Minuten „einsitzen“, wer aber einen Staudt und Hartmann hat, fürchtet keine Unterzahl, starkes Defensivverhalten der Mücken, nix passiert. Weiter die Essener im Vorwärtsgang und hochkonzentriert, von Hannovers Star Pohanka bisher nichts zu sehen, er wurde förmlich mit fairen Mitteln aus dem Spiel genommen. 4:0 im 2. Drittel, verdient für Essen.

    Essen begann in Unterzahl das finale Drittel, Dennis Thielsch wegen Haken raus, Hannover fand den Weg zum Anschluss jedoch nicht, stattdessen nach Ablauf der Strafe das 5:0, Assistent wieder De Coste und trocken eingenetzt durch Pelletier [42:50]. 10:07 noch auf der Uhr, als Lilik aus Hannover in die Strafbox ging, 2 Minuten wegen Haken, jedoch ungenutzt durch Essen. Nächste Strafe gegen Essen, Pelletier wegen „unkorrekter Ausrüstung“ für 2 Minuten [35:39] und wieder gut verteidigt, kein Tor für Hannover. Die De Coste Festspiele gingen weiter, das 6:0 durch den puren Willen, 3 Minuten vor Ende der Partie und kurz darauf Penalty für die Moskitos, humorlos durch Tom Fiedler verwandelt zum 7:0 [57:35], bärenstarke Aktion.

    Aus Versehen sechs Mann auf dem Eis bei Essen und Granz nahm die 2 Minuten für den ESC, 40 Sekunden vor Ende der Partie ohne Belang, zumal Basti Staudt unbedingt den Shutout wollte und bekam. 7:0 für Essen in einem fulminanten Spiel, das hat viel Spaß gemacht. In der Pressekonferenz ganz klare Aussage beider Trainer, verdient für Essen, ohne Wenn und Aber.

    Tore: 1:0 (11:22) De Coste (Thielsch, Fiedler, PP1) 2:0 (15:33) De Coste (Thielsch, Pfänder) 3:0 (21:13) Fiedler (De Coste, Pelletier, PP1) 4:0 (30:35) Lascheit (Ziokwski, Fiedler) 5:0 (42:50) Pelletier (De Coste, Thielsch) 6:0 (57:00) De Coste (Thielsch, Pelletier) 7:0 (57:35) Fiedler (PS) – Strafen: Essen: 8 – Indians: 8 – Schiedsrichter: Daniels, Eric (M. Jordan – P. Siebel) – Zuschauer: 1.010

    Bilder: Uwe Schmitz

  • Krizanovic tritt nach erneuter Heimpleite zurück! (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/krizanovic-tritt-nach-erneuter-heimpleite-zurueck.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren auch gegen Schlusslicht RSV Stahnsdorf

     

    Nach elf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Igor Krizanovic und den ETB Wohnbau Baskets! Nach der bitteren 64:77-Pleite gegen das Schlusslicht der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB, den RSV Eintracht Stahnsdorf, haben Krizanovic und der Verein einvernehmlich entschieden, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

    Dass das Ende der gemeinsamen Arbeit so kommen würde, das hatten beide Seiten weder erhofft, noch erwartet. Letztlich, ist es jedoch der letzte logische Schritt, um die Mannschaft im Endspurt der Hauptrunde doch noch auf Kurs bringen zu können.

    „Ungeachtet seiner fachlichen Qualifikation kommen wir nicht umhin, diesen, für beide Seiten schwierigen und tragischen Schritt zu vollziehen“, sagt Marc Wierig, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets.

    Das sieht auch der 44-jährige Kroate so. Schon länger habe er mit dem Gedanken gespielt, zuletzt nach der Heimpleite gegen die Itzehoe Eagles. „Dann kam das Spiel gegen Artland, wo wir uns ordentlich verkauft haben. Aber nach der Vorstellung gegen Stahnsdorf führt an diesem finalen Schritt kein Weg mehr vorbei“, so Krizanovic. Die Signale, die aus der Mannschaft gekommen sind, waren ebenfalls deutlich. „Wir haben nicht mit der Intensität und dem Fokus arbeiten können, wie es nötig gewesen wäre“, so Krizanovic. Er betont, dass die jetzt getroffene Entscheidung kein Schnellschuss sei, sondern vielmehr das Ergebnis eines Prozesses.

    Für Krizanovic geht es jetzt darum, Abstand zu gewinnen. Zu reflektieren. Und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben die Daumen zu drücken. „Ich hoffe, dass dieser Verein, der mir sehr am Herzen liegt, die Kurve kriegt und ein weiteres, schwieriges Jahr mit einem Erfolgserlebnis beenden kann.“ Und Wierig ergänzt:

    „Wir bedauern sehr, dass es offensichtlich keinen anderen Ausweg gibt. Es ist schwer in Worte zu fasssen, was Igor für uns und den Profi-Basketball in Essen in all den Jahren geleistet hat. Wir bedanken uns bei Igor für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen ihm beruflich und privat alles erdenklich Gute!“

    Die Trainingsarbeit übernimmt vorerst Co-Trainer Philipp Stachula. Die Suche nach einem Ersatz für Krizanovic hat derweil bereits begonnen. „Wir suchen auf der einen Seite jemanden, mit dem wir die Saison zu Ende spielen können. Zum anderen aber auch jemanden, mit dem wir mittelfristig planen können“, so Wierig.

    Das Spiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf, der in Essen sein erstes Auswärtsspiel der laufenden Saison gewinnen konnte, wurde im zweiten Viertel entschieden. Mit einem 18:2Lauf sorgten die Gäste für die Vorentscheidung. Und verpassten den ETB Wohnbau Baskets damit den Wirkungstreffer, von dem sich die Hausherren nicht mehr erholen sollten. Bester Werfer auf Seiten der Essener war einmal mehr Montrael Scott, der 19 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists auflegte.
     
    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets im Spiel gegen Stahnsdorf:
    Dilhan Durant (2), Tim van der Velde (7), Yannik Tauch (8/1 Dreier), Jacob Albrecht, Till Hornscheidt, Forrest Robinson, Nikola Gaurina (9/1), Finn Fleute (2), Adam Touray (10), Kelvin Okundaye, Montrael Scott (19/1), Jeffrey Martin (7/1)
     
    Stimmen zum Spiel:
    Denis Toroman, RSV Eintracht Stahnsdorf: „Ich habe mehrfach gesagt, dass wir eine junge und gute Mannschaft beisammen haben. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die gekämpft und sich dem Wettbewerb gestellt haben. Alles, was wir gebraucht haben, war Zeit. Dass wir in Essen unseren ersten Auswärtssieg der Saison einfahren konnten, ist der verdiente Lohn für viel harte Arbeit, die das Team investiert hat. Wir wollten Essen aus ihrem üblichen Rhythmus bringen. Und das hat ganz gut geklappt. Der Schlüssel war, dass die Jungs nicht aufgehört haben, an sich zu glauben.“

    Igor Krizanovic, ETB Wohnbau Baskets: „Es war ein Spiel, in dem es mehr um Psyche als um Sport ging. Das Ergebnis ist nicht nur das nackte Ergebnis des Spiels, sondern der Arbeit unter der Woche. Wir trainieren einfach nicht gut – und das zeigt sich dann auch an den Spieltagen. Es war eine Leistung, für die man sich nur entschuldigen kann. Und die Konsequenzen haben muss. Sowohl Itzehoe als auch Stahnsdorf haben uns mit einfachen Mitteln vor große Probleme gestellt. Die Antwort auf die vielen offenen Fragen liegt in der Trainings-, nicht in der Spielhalle. Und da haben wir in den vergangenen Wochen einen zu schlechten Job gemacht.“

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/krizanovic-tritt-nach-erneuter-heimpleite-zurueck.html

  • Klarer Sieg gegen die Hannover Indians (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1572-klarer-sieg-gegen-die-hannover-indians)

    Der ESC, vor dem Spiel mit 58 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, die Indians rangierten mit 62 Punkten einen Platz davor und somit war es vorher klar, dass ein Heimsieg eminent wichtig war, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Hannover in der Meisterrunde bisher mit 6 Siegen und die Moskitos erst mit 4, auch hier sah man, Hannover ist pünktlich fit geworden zur Qualifizierungsrunde.

    Hannover hatte am Freitag spielfrei, während Essen in Halle mit 5:2 unterlag. Wiedergutmachung war also angesagt.

    Gleich auffällig vorab, dass durch die neue Aufstellung der Fanclubs auf den Stehrängen, eine buntere und lautere Unterstützung stattfand. Essens Thielsch prüfte gleich nach 90 Sekunden des 1. Drittels Hannovers Goalie Albrecht und erkennbar,  dass man spielerisch zum Erfolg kommen wollte, starke Anfangsminuten der Moskitos.  Granz, Gauch und Fominych mit weiteren guten Chancen im Minutentakt und hinten verteilte Sheriff Hartmann satte Checks,  einzig die Tore fehlten. De Coste mit einem nicht belohnten Alleingang und darauf die erste Strafe, Hannovers Uusivirta nahm Platz, 9:30 vor Drittelende. Kyle De Coste nutzte die Überzahl zu Essens 1:0, halbhoch geschlenzt, stark gemacht. Essen bisher deutlich überlegen und ungemein spielfreudig, besonders die De Coste-Pelletier-Thielsch Reihe.Und dann wieder De Coste mit einem sehenswerten Treffer 4:27 vor der Pausensirene zum 2:0, mustergültig durch Julien Pelletier vorbereitet. Denis Fominych musste dann wegen Haken auf die Sünderbank [16:32], Überzahl Indians.  Keine Ergebnisveränderung, sicherer Rückhalt - wie so oft - Essens Torwart Staudt. Starkes Anfangsdrittel der Moskitos, es blieb beim 2:0.

    Eine Minute im 2. Drittel gespielt und Strafe Indians (Tramm), die sofort mit dem 3:0 durch Tom Fiedler bestraft wurde,  Assistent und somit dritter Punkt Kyle De Coste [21:13]. Die 21 Pfennings der Indians durfte zum Abkühlen in die Box und erneute Überzahl Moskitos [22:10], diesmal ohne Torjubel. Essens 26 Dominik Lascheit tauchte dann mutterseelenallein vor dem Indians Goalie auf, der ließ sich nicht zweimal bitten und das 4:0 war zementiert [30:35].  De Coste musste nach Beinstellen für 2 Minuten „einsitzen“, wer aber einen Staudt und Hartmann hat,  fürchtet keine Unterzahl, starkes Defensivverhalten der Mücken, nix passiert. Weiter die Essener im Vorwärtsgang und hochkonzentriert, von Hannovers Star Pohanka bisher nichts zu sehen, er wurde förmlich aus dem Spiel genommen. 4:0 im 2. Drittel, verdient für Essen.

    Essen begann in Unterzahl das finale Drittel, Dennis Thielsch wegen Haken raus, Hannover fand den Weg zum Anschluss jedoch nicht,  stattdessen nach Ablauf der Strafe das 5:0, Assistent wieder De Coste und trocken eingesetzt durch Pelletier [42:50]. 10:07 noch auf der Uhr, als Lilik aus Hannover in die Strafbox ging, 2 Minuten wegen Haken, jedoch ungenutzt durch Essen. Nächste Strafe gegen Essen, Pelletier wegen „unkorrekter Ausrüstung“ für 2 Minuten [35:39] und wieder gut verteidigt, kein Tor für Hannover. Die De Coste Festspiele gingen weiter, das 6:0 durch den puren Willen, 3 Minuten vor Ende der Partie und kurz darauf Penalty für die Moskitos,  humorlos durch Tom Fiedler verwandelt zum 7:0 [57:35], bärenstarke Aktion. Ausversehen 6 Mann auf dem Eis bei Essen und Granz nahm die 2 Minuten für den ESC, 40 Sekunden vor Ende der Partie ohne Belang, zumal Basti Staudt unbedingt den Shutout wollte und bekam.  7:0 für Essen in einem fulminanten Spiel, das hat viel Spaß gemacht.

    In der Pressekonferenz ganz klare Aussage beider Trainer, verdient für Essen, ohne wenn und aber.

    Tore: 1:0 De Coste (11"), 2:0 De Coste (15"), 3:0 Fiedler (21"), 4:0 Lascheit (30"), 5:0 Pelletier (42"), 6:0 De Coste (57"), 7:0 Fiedler (57")
    Strafzeiten: Essen - 8, Hannover - 8
    Zuschauer: 1050

    • Geschrieben von Heiko Sauer
    • Veröffentlicht: Sonntag, 04. Februar 2018 21:08
    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1572-klarer-sieg-gegen-die-hannover-indians
  • Wieder den Rhythmus finden (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1570-wieder-den-rhythmus-finden)
    Nach dem Wochenende mit nur einem Spiel in Duisburg haben die Spieler vom Westbahnhof am kommenden Wochenende wieder zwei Spiele vor der Brust. Es gilt also wieder den Rhythmus von Heim- und Auswärtsspiel zu finden, denn bis zum Ende der Meisterrunde wird das jetzt auch wieder so bleiben. Dabei haben die Moskitos wieder am Sonntag das Heimspiel und müssen am Freitag zunächst reisen. Um 20 Uhr kommt es im Sparkassen Eisdom in Halle zum erneuten Match gegen die Saale Bulls. Am kommenden Sonntag gibt es dann am Westbahnhof (18:30 Uhr) ein Wiedersehen mit Branislav Pohanka und seinen Hannover Indians. 

    In den bisherigen Spielen erwiesen sich die Saale Bulls für die Wohnbau Moskitos, zumindest in der laufenden Saison als undankbarer Gegner. Nur eine, die erste der insgesamt vier bisherigen Begegnungen, konnten die jungen Wilden 3.0 gewinnen. Und das Team von der Saale hat sich mittlerweile noch mehr gefestigt, steht in der Tabelle punktgleich mit den Hannover Scorpions auf einem Tabellenplatz direkt hinter Tabellenführer und Meister Tilburg. Das derzeit erfolgreiche Abschneiden ist umso höher  anzusehen, weil auch die Saale Bulls immer wieder mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen haben. Mit Kacper Guzik und Lars Schiller haben sie vor kurzem zwei Spieler verpflichten können, die die angespannte Personallage etwas entspannen können. Und mit dem Ende der Wechselfrist gelang es noch einen namhaften Spieler an die Saale zu holen. „Halle meint es ernst und legt nochmal nach“, ist ein Zitat von der Meldung der Saale Bulls, denn Thomas Zuravlev wechselt mit dem Ende der Wechselfrist von den Hamburg Crocodiles zum Team von Trainer Dave Rich. Der Stürmer soll bereits am Freitag im Spiel gegen die Wohnbau Moskitos auflaufen, was die Aufgabe für unsere Mannschaft nicht einfacher macht.

    Am kommenden Sonntag heißt der Gegner der Moskitos dann wieder einmal Hannover Indians. Auch gegen die Indianer gab es in dieser Saison meist enge, manchmal kuriose Ergebnisse. Bereits in der Vorbereitung begann das, denn zunächst gewannen die Moskitos bei den Indians am Pferdeturm, zwei Tage später drehten die Indians den Spieß um und entführten den Sieg vom Essener Westbahnhof. In der Hauptrunde dann gewannen wiederum die Indians zunächst in Essen, doch das Team von Frank Gentges holte sich dann den Sieg im Eisstadion in Hannover. Lediglich im einzigen Spiel der Meisterrunde, welches beide Teams bisher bestritten haben, gab es einen Heimsieg. Knapp mit 7:6 in der Overtime gewannen die Indians im zweiten Spiel der Meisterrunde am heimischen Pferdeturm. Die Moskitos Fans könnten sicherlich bestens damit leben, wenn die Mannschaft am Sonntag nach dem Gesetz der Serie nun auch einen Heimsieg einfährt. Mit 28 Toren und 23 Vorlagen ist der Kapitän der beste Scorer bei den Indians, die Rede ist von Branislav Pohanka. Der ehemalige Stürmer der Moskitos ist derzeit in guter Form und hat unlängst seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert.

    Damit hat unsere Mannschaft am kommenden Wochenende wieder den im Eishockey normalen Rhythmus. Das Team hat aber auch zwei knifflige Aufgaben zu bewältigen. In den letzten Tagen sind auch die Durchführungsbestimmungen für die Oberliga Play Offs bei den Vereinen angekommen. Demnach beginnen die Play Offs am 09. März im bereits bekannten Modus, gespielt werden alle Runden im Modus Best of Five.

    Bild: Vom Heimspiel am 31.10.2017 gegen die Hannover Indians

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

  • Großer Kampf bleibt leider unbelohnt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/grosser-kampf-bleibt-leider-unbelohnt.html)


    ETB Wohnbau Baskets verlieren bei den Artland Dragons 66:74

     

    Nach der knappen 66:74 (16:18, 18:21, 18:13, 14:22)-Niederlage bei den Artland Dragons geraten die ETB Wohnbau Baskets im Kampf um die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB zunehmend unter Zugzwang. Zwar konnte das Team von Igor Krizanovic den Favoriten aus Niedersachsen lange ärgern, schaffte es jedoch nicht, die Drachen am Ende auch zu zähmen. Erst im vierten Viertel gelang es den Gastgebern, den hart erkämpften Sieg in trockene Tücher zu bringen.

    Den Start in die Partie verschliefen die Essener komplett. Schnell zogen die Artland Dragons auf 10:0 (3.) davon. Erst nach etwas mehr als drei Minuten gelang den Wohnbau Baskets der erste Korberfolg. Adam Touray erzielte nach Assist von Jeffrey Martin die ersten Essener Punkte (2:10, 4.). Und legte mit einem krachenden Dunking zwei weitere Zähler nach. Jetzt waren auch die Essener im Spiel. Tim van der Velde und Jeffrey Martin sorgten mit ihren Punkten dafür, dass die Essener wieder auf Tuchfühlung gehen und die Partie später wieder ausgleichen konnten (13:13, 7.).

    Die Wohnbau Baskets waren jetzt bissiger, entschlossener. Und auch wenn die Artland Dragons immer wieder vorlegten, die Essener hielten Kurs und hefteten sich an die Fersen des Tabellenzweiten. Forrest Robinson gelang mit einem Treffer von der Freiwurflinie der erneute Ausgleich (21:21, 11.). Es war ein Spiel mit offenem Visier. Mit einem 7:0-Lauf kurz vor der Pause verschafften sich die Hausherren wieder ein wenig Luft (35:27, 18.). Im Endspurt verkürzten die Essener den Rückstand jedoch erneut auf nur drei Zähler. Der letzte Korberfolg des zweiten Viertels gehörte jedoch den Dragons. Leon Bahner traf zum 39:34-Pausenstand.

    Mit viel Feuer kamen die ETB Wohnbau Baskets aus der Kabine. Die Intensität in der Defense war hoch, die Angriffe entschlossen und strukturiert. Montrael Scott egalisierte den Rückstand mit einem verwandelten Sprungwurf (42:42, 24.). Im Gegenzug hatte Leon Bahner jedoch passende Antwort parat. Es war ein Auf und Ab. Bis der bärenstarke Tim van der Velde seine Farben per Korbleger erstmals in Front bringen konnte (50:48, 29.). Und als Dilhan Durant zwei weitere Punkte draufpackte, wirkte es, als könnte die Partie kippen. Maximilian Rockmann sorgte jedoch mit vier Zählern in Folge dafür, dass beide Teams im Schlussabschnitt bei Null starten würden (52:52, 30.).

    Im vierten Viertel zogen die Dragons noch einmal an. Essen versuchte, das Tempo mitzugehen. Die große Überraschung war greifbar. Doch am Ende spielten die Niedersachsen das Spiel zu souverän zu Ende. Essen kämpfte bis zur Schlusssirene, konnte sich für eine engagierte Vorstellung aber nicht belohnen.

    In fast allen Belangen waren beide Teams am Samstagabend nahezu gleichauf. An drei Stellen unterschieden sich die Stats jedoch offensichtlich. Die Artland Dragons verteilten mehr Assists (26:11), holten mehr Rebounds (42:34) und trafen hochprozentiger aus der Distanz (AD: 10/27; ETB: 4/19).

    Am kommenden Samstag (3. Februar, 19.30 Uhr, Sporthalle „Am Hallo“) empfangen die ETB Wohnbau Baskets den RSV Eintracht Stahnsdorf. Im Kampf gegen die Playdowns ein eminent wichtiges Spiel. Um zum einen die Konkurrenz hinter sich zu halten. Und zum anderen, um hoffentlich Selbstvertrauen für den Endspurt der Hauptrunde zu tanken.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets bei den Artland Dragons:
    Dilhan Durant (5), Tim van der Velde (16, 6/7 FG), Yannik Tauch, Jacob Albrecht (6/1 Dreier), Till Hornscheidt, Forrest Robinson (6/1, 9 Rebounds), Nikola Gaurina, Adam Touray (11), Kelvin Okundaye, Philipp von Quenaudon (DNP), Montrael Scott (13/1), Jeffrey Martin (9/1)

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/grosser-kampf-bleibt-leider-unbelohnt.html

  • Duisburg heute nicht zu schlagen (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1568-duisburg-heute-nicht-zu-schlagen)

    Spiele zwischen den Füchsen und den Moskitos waren in den letzten Jahren irgendwie immer etwas Besonderes, auch das Spiel in der Kenston Arena hatte wieder alles von einem Derby. Das erste Drittel war sehr ausgeglichen, beide Teams suchten ihre Chancen, hatten jedoch in den Abwehrreihen und den Torhütern Staudt und Mathis ihre Stützen. Einzig der Treffer von Raphael Joly fiel da etwas aus dem Rahmen, der Duisburger Topstürmer nutzte seine Chance um den Fuchs im ersten Drittel in Führung zu bringen.

    Dunkler sollte es für die Moskitos dann zu Beginn des zweiten Drittels werden, denn mit einem Doppelschlag in gut einer Minute stellten die Füchse die Weichen auf Sieg. Zunächst war es Bjoern Barta, der zum 2:0 traf. Und dann schlug der Duisburger Joly auch wieder zu, und es stand in der 23. Spielminute bereits 3:0 für den EV Duisburg. So recht fanden die Wohnbau Moskitos vor allem im zweiten Abschnitt nicht ins Spiel, zur Mitte des Spiels saß Julian Lautenschlager auf der Strafbank. Duisburg nutzte die Chance. Doch das Schiedsrichtergespann beriet minutenlang ob das Tor zu geben sei. Am Ende gaben die Schiedsrichter das Tor durch Berzins. Duisburg wollte nun die Entscheidung, hatten doch die Moskitos in der Vergangenheit schon immer Mal Rückstände in Siege umgewandelt. Und der Anschlusstreffer durch Julian Lautenschlager gab den Füchsen recht, sollte noch was gehen für die Moskitos an der Wedau? Zunächst trafen die Füchse zum 5:1, doch Andrej Bires hielt die Chancen der Moskitos aufrecht, gut 20 Sekunden später hieß es durch einen schönen Treffer 5:2.

    Und die Moskitos starteten fulminant in den letzten Abschnitt, drückten direkt auf das Tor von Mathis. Nicht mal 2 Minuten waren gespielt, da war es Chefsache zur Aufholjagd zu blasen, Dennis Thielsch mit dem 5:3. 1.822 sahen im letzten Abschnitt noch einmal die Substanz der Moskitos, sie setzten Mathis und seine Vorderleute in der eigenen Halle unter Druck, der Treffer zum 5:4 wollte aber nicht fallen, Habermann machte dann wohl mit dem 6:3 den Sack zu, auch wenn das Team von Frank Gentges immer noch nicht aufgeben wollte. Es reichte noch zum 6:4 durch Andrej Bires, damit war das Spiel dann aber auch beendet.

    Tore: 1:0 (17:37) Joly (Groezinger, Huebscher) 2:0 (21:30) Barta (Verelst, Kraemer) 3:0 (22:39) Joly (Groezinger, Ziolkowski) 4:0 (30:03) Berzins (Beck, Barta, PP1) 4:1 (36:09) Lautenschlager (Fominych, Ziolkowski) 5:1 (37:23) Schmitz (Groezinger, Huebscher, PP1) 5:2 (37:45) Bires (Lautenschlager, Granz) 5:3 (41:37) Thielsch (De Coste, Pelletier) 6:3 (54:12) Habermann (Groezinger, Walch) 6:4 (59:41) Bires (Lautenschlager, Fominych) – Strafen: Duisburg: 6 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (Y. Deckers – M. Meisters) – Zuschauer: 1.822

    Bilder: Sascha Lamozik / FEE

    • Geschrieben von Uwe Vogt
    • Veröffentlicht: Sonntag, 28. Januar 2018 21:04
    • Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1568-duisburg-heute-nicht-zu-schlagen
  • 1. Bundesliga: Der Trophäen-Jäger ist noch fraglich! (http://www.shc-essen.de/index.php/news/bundesligateam/857-1-bundesliga-der-trophaeen-jaeger-ist-noch-fraglich)

     

    Seit Frank Petrozza die Rockets trainiert, sammeln die Essener Titel en masse. Sein Hauptberuf in Duisburg macht die Lage ungewiss 
     
    von Christian Schwarz
      
    Rein sportlich gesehen befinden sich die Erstliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets zurzeit in der Pause. Spielbetrieb und Training ruhen. Doch wer die Raketen im Winterschlaf oder Standby-Modus wähnt, liegt ziemlich daneben. Denn diesseits der Bande herrscht geschäftiges Treiben. So basteln die Essener eifrig am Team für die nächste Saison, und den Vertrag mit dem namensgebenden und wirtschaftlich wichtigsten Partner haben sie jüngst um zwei weitere Jahre verlängert.
     
    „Alles bestens“, könnte man meinen, wäre da nicht die Trainerfrage. Denn trotz eines laufenden Kontraktes steht noch nicht fest, ob Erfolgs-Coach Frank Petrozza den SHC auch in Zukunft betreut.
     
    Die Verbindung zwischen Petrozza und den Rockets gleicht einer sportlichen Liebesbeziehung. Seit der gebürtige Kanadier bei den Essener Hockeyskatern in der Verantwortung steht, hat der Klub stattliche acht große nationale und internationale Titel geholt. 2016 sorgten die Raketen sogar für ein Novum: als erste europäische Mannschaft überhaupt gewannen sie binnen eines Jahres die Deutsche Meisterschaft, den Deutschen Pokal-Wettbewerb sowie den Europapokal der Pokalsieger und den Herren-Europacup.
     
    „Auch wenn das abgelaufene Jahr nicht ganz so optimal verlaufen ist wie 2016, haben wir insgesamt eine wirklich starke Saison gespielt“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher rückblickend. Denn schon zum dritten Mal in Serie triumphierten die Rockets im kontinentalen Cupsieger-Wettbewerb, beim Herren-Europacup belegten sie den dritten Platz, und im nationalen Pokalwettbewerb mussten sie sich erst im Finale ganz knapp mit 6:7 den Samurai Iserlohn beugen. „Einzig in der Meisterschaft ist es mit dem Aus im Playoff-Viertelfinale nicht ganz wie erhofft gelaufen“, bilanziert Thomas Böttcher.
     
    Am sportlichen Abschneiden oder am Verein, so Böttcher, liege es daher „ganz sicher nicht“, dass Frank Petrozza den Klub verlassen könnte. Verantwortlich dafür sind berufliche Gründe. So ist der hauptamtliche Eishockey-Trainer und Sportliche Leiter auf eigenen Wunsch hin innerhalb der Oberliga von Herne nach Duisburg gewechselt. „Und wir müssen nun erst einmal abwarten, ob sich sein Einsatz in Duisburg und bei uns wie bisher vereinbaren lässt“, erklärt Böttcher.
     
    In die bisherigen Planungen der Raketen ist Frank Petrozza aber natürlich eingebunden. „Wir legen enormen Wert darauf, dass die Mentalität der Mannschaft stimmt. Im Gegensatz zu einigen anderen Vereinen gibt es bei uns nichts zu verdienen, sodass wir vielleicht nicht die besten Individualisten in unseren Reihen haben werden, daher setzen wir auf Teamgeist, Disziplin und ein ausgeprägtes Miteinander“, erklärt Thomas Böttcher.
     
    Finanziell können die Rockets zwar nicht mit der Konkurrenz mithalten, doch einen wichtigen und die Zukunft sichernden Schritt bedeutet die Vertragsverlängerung mit der Wohnbau eG. Schon seit 14 Jahren ist das Essener Unternehmen bei den Hockeyskatern engagiert, 16 werden es nach Ablauf der neuen Vereinbarung sein.
     
    „Wir sind der Wohnbau eG für die bisherige und künftige Zusammenarbeit sehr dankbar. Die Beziehung, die wir miteinander über die Jahre auf- und ausgebaut haben, ist schon etwas sehr Besonderes“, so Thomas Böttcher. Doch der Skater-Boss verheimlicht nicht, dass der Klub „beim Kader und bei den Sponsoren noch einiges tun muss“ bis Saisonbeginn. Dieser ist Anfang März mit einem Derby in Duisburg. Und geht es nach den Wünschen der Raketen auch mit Frank Petrozza an der Essener Bande.

    Veröffentlicht: Montag, 08. Januar 2018 14:38

    Quelle: http://www.shc-essen.de/index.php/news/bundesligateam/857-1-bundesliga-der-trophaeen-jaeger-ist-noch-fraglich

     

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