Pressebereich Wohnbau eG Essen

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  • Interview mit dem Moskito Neuzugang Aaron Mcleod (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1631-interview-mit-dem-moskito-neuzugang-aaron-mcleod)

    von heikosauerhockeyblog

    Aaron Mcleod ist am 10.09.1988 in Ottawa-Canada geboren und begann seine Karriere auch bei den Ottawa Senators Junioren und den Brockville Braves in der CJHL (Canadian Junior Hockey League). 2009/10 wechselte er in die NCAA (Nationale Collegiate Athletic Association), dort spielte er 4 Saisons für die Bemidji State University Minnesota. Im Jahr 2013 kam er nach Deutschland und lief da bereits 2 Spielzeiten für die Moskitos Essen auf, um dann für weitere 3 Jahre nach Herne an den Gysenberg zu wechseln. Seine beachtliche Punkteausbeute in den 5 Jahren Oberliga Nord stramme 392 und das letzte Jahr in Herne war mit 102 Punkten besonders erfolgreich.

    Willkommen zurück an den Westbahnhof Aaron McLeod und vielen Dank für das Interview. 
    Warm welcome in Essen Aaron and thank you in advance for the interview.

    heikosauerhockeyblog:

    Kannst du uns bitte erzählen, wie der erneute Kontakt zu den Moskitos Essen zustande kam? Was hat dich bewogen, dann nach Essen zurückzukehren?

    How did it come to the new contact to the Moskitos Essen Hockey Club? What was the reason, to sign a contract in Essen again?

    „I had good conversations with Frank Gentges about me coming back to Essen. He discussed his vision for the team and what he wanted to accomplish. We both agreed on a lot and I was able to make a decision that ultimately was best for myself and my family“.

    „Ich hatte sehr gute Gespräche mit Frank Gentges über meine Rückkehr nach Essen und er sprach über seine Vision mit dem Team und wie er es erreichen möchte. Wir waren uns beide einig und ich konnte eine Entscheidung treffen, die am besten für mich und meine Familie war“.

    heikosauerhockeyblog:

    Beschreibe doch einmal deine Art zu spielen. Erzähle uns mehr von dir, was dein Spiel ausmacht, auf was dürfen sich die Fans freuen?

    Describe your style of playing hockey. Tell us more about you, what characterizes your game, whereupon the fans can look forward?

    „I like to skate. I always have and always will. I like to compete and try to be the hardest working player on the ice. My job is to score goals and make plays, and to do everything that I can to help my team win “.

    Ich mag es zu skaten. So war es immer und ich werde es immer tun. Ich mag es mich zu messen und versuche der härteste Spieler auf dem Eis zu sein. Meine Aufgabe ist es, Tore zu schießen, Spiele zu machen und alles zu tun, was möglich ist, um meinem Team zu helfen."

    heikosauerhockeyblog:

    Du spieltest bisher in Europa für Essen und Herne. Wie gefällt dir es hier nach 5 Jahren in Deutschland und kommst du mit der Mentalität der Menschen klar?

    You played in Essen and Herne.

    How do you like it here after 5 years in Germany and how are you doing with the mentality of the people?

    „I love it here. Essen has been our home for the past 5 years and my wife and I have made great friends in Essen and Herne “.

    „Ich liebe es hier zu sein, Essen war die letzten 5 Jahre unsere Heimat und meine Frau und ich fanden großartige Freunde in Essen und in Herne“.

    heikosauerhockeyblog:

    Du kennst ja deinen neuen/alten Club. Was kannst du berichten?

    You know your new/old organization? What can you tell about it?

    „I have fond memories playing for Essen during my first two years in Germany. I am happy to come back and am looking forward to the upcoming season, seeing old faces as well meeting new ones “.

    „Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Essener Zeit während der ersten 2 Jahre und ich bin glücklich wieder zurückzukommen und in der kommenden Saison neue und alte Gesichter wieder zu sehen“.

    heikosauerhockeyblog:

    Wo bereitest du dich auf die neue Saison vor, wie sieht dein Trainingsplan aus und wann bist du zurück aus Canada?

    Where do you prepare for the new Season? How is your plan, to get ready for the new season? And when are you back from Canada

    After the season I take a few weeks off to recover and relax before I begin my summer training. I enjoy spending my time fishing, hiking, camping and travelling with my wife and our dog. We visit our families in Ottawa during the summer and I train and play hockey there. We come back to Essen at the end of July “.

    Nach der Saison nehme ich mir ein paar Wochen Zeit, um mich zu erholen und zu entspannen, bevor ich mit meinem Sommertraining anfange. Ich verbringe meine Zeit mit Angeln, Wandern, Camping und Reisen mit meiner Frau und unserem Hund. Wir besuchen unsere Familien in Ottawa während des Sommers und ich trainiere und spiele Hockey dort. Ende Juli kommen wir wieder nach Essen zurück". 

    heikosauerhockeyblog:

    In Deutschland und besonders auch in Essen und Herne sind die Zuschauer sehr laut und enthusiastisch. Glaubst du, dass dich so ein Publikum beeinflussen kann und   du ein paar Worte für die Fans übrig?

    In Germany and especially in Essen and Herne, the audience is very noisy and enthusiastic. Do you think that such an audience can influence you and do you have a few words for the fans?

    „Yes, the crowd is great! It gets the adrenaline going and pumps you up to play. I am thankful for the support the fans have given me during the past five years in Germany and I hope to continue to entertain them in the coming seasons“.

    „Ja, das Publikum ist großartig, das Adrenalin pumpt und treibt einen durchs Spiel. Ich bin dankbar für diese Unterstützung in den letzten 5 Jahren durch die deutschen Fans und ich hoffe, sie in der kommenden Saison unterhalten zu können“.

    heikosauerhockeyblog:

    Zur letzten Frage: Wie lautet dein persönliches Ziel in der neuen Saison?

    Last question: What is your personal goal in the new season?

    „My personal goal is to be the best player I can be. Each year I set goals for myself to accomplish and I also try to be supportive of my teammates “.

    „Mein persönliches Ziel ist, der beste Spieler zu sein, der ich sein kann. Jedes Jahr setze ich Ziele für mich selbst und versuche auch meine Teamkollegen zu unterstützen. "
    Danke Aaron für das Interview und viel Erfolg bei den Moskitos Essen.

    Thanks Aaron for the interview and good luck with your new team.

    Foto: Sascha Lamozik

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Freitag, 13. April 2018 12:28

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1631-interview-mit-dem-moskito-neuzugang-aaron-mcleod

  • Montrael Scott führt sein Team zum Klassenerhalt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/montrael-scott-fuehrt-sein-team-zum-klassenerhalt.html)

    ETB Wohnbau Baskets besiegen Stahnsdorf 106:87 und bleiben ProB-Ligist

    Die ETB Wohnbau Baskets haben am fünften von sechs Spieltagen der Playdowns den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB klargemacht. Im vorgezogenen Endspiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf setzten sich die Essener Korbjäger am Ende klar mit 106:87 (29:18, 22:19, 27:29, 28:21) durch. Das Team von Headcoach Philipp Stachula hat sich eine seiner besten Saisonleistungen für das wohl wichtigste Spiel des Jahres aufgehoben und kämpfenden Stahnsdorfern zu keinem Zeitpunkt der Partie eine echte Chance gelassen.

    Bis zum 7:7 (4.) war es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit einem 11:0-Lauf untermauerten die Hausherren jedoch eindrucksvoll ihre Ambitionen in diesem wichtigen Spiel. Auf 18:7 (6.) zogen die Essener weg. Und stellten so die Weichen in die richtige Richtung. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzten jedoch die Gäste. Mit einem Dreier verkürzte Yannick Hildebrandt auf 18:29 aus Sicht der Brandenburger.

    Das zweite Viertel verlief vornehmlich ausgeglichen. Stahnsdorf fand besser ins Spiel, aber Essen erspielte sich trotzdem immer wieder gute Möglichkeiten. Und traf hochprozentig! 28 Versuche feuerten die ETB Wohnau Baskets in der ersten Halbzeit auf den Korb der Gäste ab – versenkten davon 19 (68 Prozent). Dabei war es egal, wen Stachula aufs Feld schickte. Einen Bruch suchte man im Spiel der Essener in der ersten Halbzeit vergebens. Jeffrey Martin sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen dafür, dass der Essener Vorsprung bis zur großen Pause auf 14 Punkte anwuchs.

    Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste um Coach Denis Toroman entschlossener. Sie versuchten, dem Spiel eine Wende zu geben. Aber die Hausherren waren vorbereitet, hatten passende Antworten parat. Und ließen sich auf dem Weg zum Klassenerhalt nicht ablenken. Das war auch eine der wichtigsten Erkenntnisse dieses Abends: Die Essener haben gezeigt, dass sie kämpfen wollen. Und vor allem: kämpfen können. Absolutes Highlight des dritten Viertels war ein Alley-OopDunking von Adam Touray. Montrael Scott lote den Ball als Einwerfer über Ringniveau – und Touray ließ es krachen!

    Doch auch dieser Momentum-Dunk war für Essen noch nicht die halbe Miete. Nach zwischenzeitlich 21 Zählern Vorsprung (72:51, (26.) waren es vor den finalen zehn Minuten „nur“ noch zwölf (78:66, 30.). Nach einem Dreier von Michael David Holten schmolz die Führung der Wohnbau Baskets sogar auf nur noch neun Zähler zusammen (84:75, 35.). Doch Stachulas Schützlinge waren entschlossen, auch wenn ihnen die Verunsicherung zu diesem Zeitpunkt der Partie anzumerken war.
    Doch mit einem fulminanten Schlussspurt machten die Hausherren endgültig deutlich, dass der Samstagabend ihr Abend werden sollte. Es war ihre Party. Und der Klassenerhalt vor heimischer Kulisse in der Sporthalle „Am Hallo“ das große, gemeinsame Ziel. Der Jubel brandete jedoch erst auf, als rund eine Minute vor Schluss tatsächlich feststand, dass nichts mehr anbrennen würde.

    Die Essener spielten die Uhr runter. Und Adam Touray sicherte sich in der Statistik seine 100 prozentige Dreierquote. Sein Treffer zum 106:87-Endstand war sein erster Dreier der Saison.

    Überragende Akteure auf Seiten der Essener? Eigentlich war es das Team, das überragend funktioniert hat! Aus diesem Kollektiv stachen jedoch Montrael Scott mit einem Triple-Double (32 Punkte, 12 Assists, 11 Rebounds), Forrest Robinson mit einem Double-Double (20 Punkte, 10 Rebounds) sowie der erneut starke Dilhan Durant (15 Punkte, 5 Assists) und Adam Touray (17) hervor. Am Ende war es eine Mannschaftsleistung, die in dieser Form und in dieser Saison ihresgleichen sucht. Es ist müßig, darüber zu spekulieren, ob mit der Leistung von Samstagabend im Verlaufe der Saison vielleicht mehr möglich gewesen wäre.

    Am Ende steht die Erkenntnis: Essen spielt auch in der Saison 2018/19 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Und hat mit dem Sieg am Samstagabend auch den SC Rist Wedel gerettet. Die sportlichen Absteiger stehen nach dem fünften Playdown-Spieltag fest. Die Cuxhaven Baskets und der RSV Eintracht Stahnsdorf müssen den Weg in die Regionalliga antreten. Bei den Wohnbau Baskets beginnen indes jetzt die Planungen für die neue ProB-Spielzeit. Das abschließende Spiel beim SC Rist Wedel am kommenden Samstag ist am Ende nur noch Schaulaufen von zwei bereits geretteten Teams, die erleichtert in die Offseason gehen können.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets gegen Stahnsdorf
    Dilhan Durant (15/2 Dreier, 5 Assists), Tim van der Velde (2), Yannik Tauch (3/1), Jacob Albrecht (4/1), Till Hornscheidt (DNP), Forrest Robinson (20/4, 10 Rebounds), Nikola Gaurina (DNP), Finn Fleute (DNP), Adam Touray (17/1), Kelvin Okundaye (6), Montrael Scott (32/2, 11 Rebounds, 12 Assists), Jeffrey Martin (7/1).

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/montrael-scott-fuehrt-sein-team-zum-klassenerhalt.html

  • Moskitos verpflichten Patrik Cerveny (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1624-moskitos-verpflichten-patrik-cerveny)

    Die Wohnbau Moskitos haben auf der Torhüterposition Patrik Cerveny von den Saale Bulls Halle verpflichtet. Patrik Cerveny wurde am 16. Februar 1997 in Nachod, in der Tschechischen Republik geboren und verbrachte seine sportliche Ausbildung auch in seiner Heimat. Für die U16 und U18 Mannschaften des HC Hradec Kralove stand Cerveny 2011 bis 2013 zwischen den Pfosten. Dann wechselte der Torhüter nach Pardubice wo er U18 und U20 spielte. Für den HC Zdar nad Sazavou und den HC Trutnov war Cerveny auch in der 3. tschechischen Liga aktiv. 2016 kam Patrik Cerveny dann nach Deutschland, wo er zunächst für die Icefighters Leipzig auflief. In der letzten Saison war er dann in Halle für die Saale Bulls aktiv. Patrik Cerveny ist 1,80 m gross und bringt 82 kg auf die Waage, er fängt links.

    Frank Gentges, des Essener Sportmanager und Cheftrainer über seinen neuen Torwart: "Patrik ist ein sehr junger aber jetzt schon sehr starker Torwart. Er ist mein absoluter Wunsch-Torhüter, der jetzt schon zu den allerbesten der gesamten Oberliga gehört. Sein Ehrgeiz und seine professionelle Einstellung werden ihn mittelfristig in höhere Ligen bringen, was auf der Torwart-Position naturgemäß nicht einfach ist, aber ihm traue ich das zu, ihm gehört die Zukunft."

    Die Moskitos heißen Patrik Cerveny herzlich Willkommen in Essen und wünschen eine tolle, verletzungsfreie und erfolgreiche neue Saison in Essen. Patrik Cerveny wird in Essen das Trikot mit der Rückennummer #64 tragen. Welcome, Patrik!

    Foto: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Mittwoch, 04. April 2018 18:19

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1624-moskitos-verpflichten-patrik-cerveny

  • Rückblick und Vorschau (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1620-rueckblick-und-vorschau)

    Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges blickt auf die angelaufene Saison zurück und gibt auch einen kleinen Ausblick was die Fans in der nächsten Saison in Essen erwartet:

    Herr Gentges, Gratulation an Sie und die Mannschaft zu einer tollen Saison und ganz starken Play-Offs zum Ende.

    Vielen Dank, das sehe ich genau so und als erstes möchte ich mich bei meiner Mannschaft sowie unserem Betreuer- und Ärzte Team für eine wieder Mals tolle Saison bedanken. Meine Meinung die ich vor den Play-Off’s deutlich geäußert habe, bleibt bestehen und diese wurde auch bestätigt, dennoch haben wir das Optimale herausgeholt, mehr geht nicht. Großen Dank auch an unsere Fans, die uns insbesondere in den Play-Offs hervorragend unterstützt haben.

    Sie wären dennoch gerne ins Halbfinale gegen Tilburg eingezogen!?

    Selbstverständlich, ich will immer gewinnen und ich tue auch ALLES dafür. Leider können das einige, aus den unterschiedlichen Bereichen, nicht von sich behaupten. Und auch deren „alles“ reicht nicht für dieses Niveau.

    Nach einer sehr starken Serie und einem verdienten 3:1 gegen Landshut waren Sie auch gegen den Ersten der Oberliga Süd nahe an einer Überraschung. Woran lag es am Ende?

    Gegen den Traditions-Club aus Landshut, die Erster der Hauptrunde waren und über eine sehr starke Mannschaft verfügen, waren wir in einer hochklassigen Serie der verdiente Sieger. Gegen Deggendorf waren wir auch nahe dran. Die Entscheidung lag im Vergleich der beiden Top-Reihen. Die Deggendorfer Top-Reihe Leinweber/Gibbons/Röthke hat den Vergleich gegen unsere Top-Reihe mit Thielsch/DeCoste/Pelletier überdeutlich mit 13:2 Toren gewonnen. In allen anderen Bereichen waren wir besser, aber diese Diskrepanz war nicht zu kompensieren. In den Heimspielen wo wir das Recht auf den letzten Wechsel haben, haben wir immer unsere zweite oder dritte Reihe gegen die Deggendorfer Top-Reihe gestellt, die sie größtenteils neutralisiert haben. In den Auswärtsspielen hat die Heimmannschaft dieses Recht und dort hat Deggendorf immer ihre Top-Reihe gegen unsere Top-Reihe gestellt, mit dem Ergebnis, dass deren Top-Reihe unserer Top-Reihe offensiv und defensiv vollkommen überlegen war. Top-Spieler gewinnen Top-Spiele und diese Spieler hatte Deggendorf.

    Auffällig war in beiden Serien, dass auf dem Eis alles denkbare ausgereizt wurde, aber sowohl auf als auch neben dem Eis immer fair mit einander umgegangen wurde.

    Ich tue immer alles und zwar im Rahmen der Fairness, um zu gewinnen. Darüber hinaus bin ich immer ein fairer Verlierer und auch ein fairer Gewinner. Mit Landshut und Deggendorf auf diesem Niveau zu kommunizieren ist für mich einfach. Auch sie sind professionell, besitzen entsprechendes Niveau und Reputation, dadurch besteht natürlich eine entsprechende gegenseitige Achtung. Profis kommen mit Profis immer entsprechend klar.

    In den Play-Offs wurden allerorts auch deutlich die schlechten Schiedsrichter Leistungen angeprangert. Wie stehen Sie dazu?

    Von anderen Orten habe ich einiges Video-Material an Fehlentscheidungen gesichtet und einiges über das weitere Drumherum berichtet bekommen. Was uns betrifft, war die Schiedsrichter Leistung im zweiten Spiel in Landshut vollkommen inakzeptabel und dem Niveau auf dem Eis nicht würdig. In den 5 Spielen gegen Deggendorf war sie in den ersten vier Spielen mehr als schwach, im letzten Spiel war sie in Ordnung. Alles in allem entsprachen die Schiedsrichter Leistungen absolut nicht dem gestiegenen Niveau der Oberliga. Warum die aktuell nicht mehr benötigten höherklassigen Schiedsrichter nicht für die Oberliga-Finals eingeteilt werden, ist absolut nicht nachvollziehbar.

    Ihre Worte „nach der Saison, ist vor der Saison“, jetzt geht es darum Spieler zu verabschieden und eine neue Mannschaft zu bauen. Wie ist da der Stand der Dinge?

    Ja, so ist das Geschäft, Abgänge und Neuzugänge gehen einher, selbstverständlich laufen die Planungen schon seit Langem. So lange trotz steigender Zuschauerzahlen im Etat der Mannschaft nichts hängen bleibt, müssen wir uns leider jedes Jahr neu erfinden. Eine Mannschaft, die eine starke Saison spielt, bekommst Du in der folgenden Saison nicht mehr fürs gleiche Geld, das gilt auch für jeden einzelnen Spieler. Und wenn Du nicht mehr Geld zur Verfügung hast, musst Du wieder alles umbauen und so sieht es leider auch wieder für die kommende Saison aus. Dazu kommt noch, dass die Oberliga, auf Grund der neuen U-Regelung in der DEL 2 und DEL und dadurch folglich auf Grund des dünnen Spielermarktes, natürlich um einiges teurer wird. Selbstverständlich erhält die Oberliga durch die älteren Spieler die aus höheren Ligen folglich in der Oberliga anheuern müssen, nochmals ein wesentlich höheres Niveau, aber diese Spieler sind auch wesentlich teurer.

    Und die jungen Perspektivspieler, die hier hervorragend ausgebildet werden, wechseln in höhere Ligen.

    Genau so ist es. Wir holen sie für kleines Geld, entwickeln sie mit optimalem Training, viel Eiszeit und Vertrauen in optimaler Form und dann gehen sie für mehr Geld in höhere Ligen. Das ist für uns eine enorme Auszeichnung und Signal für neue junge Perspektivspieler. Wir waren in den letzten vier Jahren ein reiner Ausbildungsbetrieb und haben dennoch ganz oben mitgespielt, also haben wir immer wesentlich mehr als das Optimale aus den zur Verfügung stehenden Mitteln gemacht. Da ist es doch klar, dass höherklassige Vereine gezielt auf unsere Arbeit und unsere jungen Spieler schauen und das wollen wir doch auch. Allein nach dieser Saison haben mit Andrej Bires, Marcel Pfänder, Oliver Granz, Julian Lautenschlager, Thomas Gauch, Leon Fern und Julien Pelletier sieben Spieler Angebote aus höheren Ligen vorliegen.

    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die DNL die Jahrgänge einfiert, sprich jetzt keine Spieler in den Seniorenbereich gespült werden, da sind Sie bei der neuen Kaderzusammenstellung alles andere als zu beneiden.

    Unsere jetzt top ausgebildeten jungen Spieler gehen in höhere Ligen, aus der DNL wird auf Grund des Einfrierens der Jahrgänge nichts Adäquates in den Seniorenbereich gespült und die Spieler die aus höheren Ligen auf Grund der neuen U-Regelungen in die Oberliga müssen, kosten entsprechendes Geld was wir nicht haben. Es wird eine brutale Aufgabe, aus diesem hochexplosiven Gemisch und mit unseren finanziellen Mitteln noch ein schlagkräftiges Team zu stellen. Not macht erfinderisch, aber das mache ich jetzt schon seit vier Jahren und bei unserem ganzen sportlichen Erfolg muss im Kaderetat auch endlich mal was hängen bleiben. Die Oberliga wird jedenfalls sportlich immer besser und professioneller, um da noch mitzuhalten brauchen wir einen höheren Kaderetat, unser Preis-Leistungsverhältnis ist seit langem vollkommen ausgereizt.

    Stand jetzt können wir folgenden Stand bekannt geben:

    Marcel Pfänder und Thomas Gauch haben erfreulicherweise verlängert. Beide brauchen aus unterschiedlichen Gründen noch eine Saison bei uns, mit optimalem Training, viel Spielpraxis und somit höchstem Vertrauen des Trainers, damit sie danach als gestandene Spieler und nicht als U-Spieler und somit Quotenspieler höherklassig wechseln können.

    Mit Leon Fern sind wir noch in Verhandlungen. Auch er hat Angebote aus höheren Ligen. Aber was bringt es ihm als Verteidiger Nr. 7/8 die Bank warm zu halten. Bei uns hat er viel Eiszeit, Vertrauen und Top-Training, da entwickelt er sich doch viel besser. Ich denke noch eine Saison bei uns und dann sollte er höherklassig gehen.

    Marvin Deske, Marko Babic, Denis Fominych, Wener Hartmann, Enrico Salvarani, Lucas Topfstedt und Christoph Ziolkowski erhalten keine neuen Verträge.

    Andrej Bires geht selbstverständlich in höhere Ligen. Er hat das Niveau dafür und die richtige professionelle Einstellung, er ist mit uns den richtigen und für beide Seiten sehr erfolgreichen Weg gegangen.

    Julian Lautenschlager und Oliver Granz würden wir natürlich liebend gerne behalten, aber sie müssen jetzt in höhere Ligen. Beide haben das Potential und die Zeit ist jetzt reif für sie. Genau für solche Spieler machen wir das hier in Essen.

    Bei Dennis Thielsch konnten wir leider nicht mit dem Angebot der Konkurrenz mitgehen, insbesondere die gewünschte Vertragslaufzeit wollten wir dann nicht eingehen.

    Sebastian Staudt hatte unser Vertragsangebot aus finanziellen Gründen über mehrere Wochen nicht akzeptiert, als er es annehmen wollte, hatten wir dann schon einen neuen Torwart verpflichtet. Er wird problemlos einen neuen Verein finden.

    Dominik Ochmann zieht es in seine Heimat Süddeutschland zurück, insbesondere auch weil er im August sein Studium beendet hat und sich dann dort beruflich gewisse Möglichkeiten ergeben. Ihn hätten wir gerne behalten und ihn kann ich jedem Oberliga-Süd Club empfehlen.

    Import-Spieler Kyle DeCoste wird Stand jetzt in seine Heimat Kanada zurückkehren und dort in die Schiedsrichter-Branche einsteigen. Unser zweiter Import Julien Pelletier ist erst 21 Jahre alt und mit hohen Ambitionen nach Europa gekommen. Er beabsichtigt in höhere Ligen zu wechseln, des Weiteren hat er Oberliga-Angebote für enormes Geld, das eine können und das andere wollen wir ihm nicht bieten.

    Mit den jungen Spielern Christian Schmidt (18 Jahre) und Raphael Grünholz (20 Jahre) werden in den nächsten Tagen noch Gespräche stattfinden.

    Routinier Tom Fiedler und Dominik Lascheit, den es auch in seine Heimat Norddeutschland zurück zieht, sprengen mit ihren finanziellen Vorstellungen, für die von uns für sie angedachten Positionen, unseren finanziellen Rahmen.

    Allen Abgängen wünschen wir für die Zukunft alles Gute.

    Über die Kader-Zusammenstellung bzw. Neuzugänge für die Saison 2018/2019 werden wir regelmäßig berichten.

  • Fehlende Balance gipfelt in deutlicher Pleite (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/fehlende-balance-gipfelt-in-deutlicher-pleite.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren Rückspiel bei Cuxhaven Baskets mit 69:85

    Monty Scott (am Ball) hatte in Cuxhaven einen schweren Stand. Foto: Steinberg

    Bei den Cuxhaven Baskets gab es für die ETB Wohnbau Baskets an Gründonnerstag nichts zu holen. Das Team von Coach Philipp Stachula zog beim Schlusslicht mit 69:85 (17:21, 12:20, 12:20, 28:24) den Kürzeren. Weil zeitgleich der RSV Eintracht Stahnsdorf zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen gegen den SC Rist Wedel triumphieren konnte (77:74),  spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB für die Essener weiter zu. Nur die Tatsache, dass sie bislang ein Spiel weniger absolviert haben als Stahnsdorf, verhindert das Abrutschen auf einen der beiden Abstiegsplätze.

    Die Big Men der Essener waren es, die in den ersten Spielminuten die Akzente setzten. Acht der ersten neun Punkte, die die ETB Wohnbau Baskets in der Cuxhavener Rundturnhalle erzielten, gingen zu gleichen Teilen auf die Konten von Adam Touray und Forrest Robinson. Zwischendrin verwandelte Tim van der Velde einen Freiwurf und durchbrach damit die Herrschaft der Center (9:11, 6.). Touray und van der Velde sorgten mit einem kleinen Lauf dafür, dass die Essener im Endspurt des ersten Viertels kurzfristig mit 15:14 (9.) in Führung gehen konnten. Das Viertel endete jedoch mit einem 7:1-Lauf der Gastgeber.

    Mit Beginn des zweiten Viertels begann der freie Fall der Essener. Stachulas Schützlingen fehlten Rhythmus und Balance. Auf der Gegenseite trafen die beeindruckend kämpfenden Cuxhavener viele gute Entscheidungen. Die Konsequenz: Nach 20 Spielminuten hatten sich die Niedersachsen eine 41:29-Führung erspielt. Freilich sind zwölf Punkte Vorsprung noch keine Vorentscheidung, aber immerhin ein komfortables Pölsterchen.

    „Am Korb haben wir ganz ordentlich agiert, der Dreier ist aber trotz gut rausgespielter Würfe nicht gefallen“, sagte Stachula nach dem Spiel.

    Zur Pause standen bei sieben Versuchen aus der Distanz, sieben Fehlwürfe zu Buche. „Auch die Intensität war an einigen Stellen nicht so, wie sie hätte sein sollen“, räumte der Coach der ETB Wohnbau Baskets ein. Das Problem: Die Essener fanden auch nach dem Seitenwechsel keinen Ausweg aus ihrem Tief. Nach fünf Minuten im dritten Viertel war es lediglich ein verwandelter Dreier von Dilhan Durant, der für die Essener auf dem Scoreboard stand. Als Jeffrey Martin die Punkte vier und fünf für die Wohnbau Baskets im dritten Viertel erzielte, war Cuxhaven bereits auf und davon gezogen (34:53, 26.). Zwischenzeitlich führten die Hausherren sogar mit 23 Punkten (60:37, 29.).

    Erst im letzten Viertel konnten sich die Essener noch einmal aufrappeln. Allerdings ohne dem Spiel noch eine entscheidende Wende geben zu können. Phasenweise brachten die Essener jetzt die Energie aufs Feld, die nötig ist, um im Abstiegskampf bestehen zu können. „Zwischenzeitlich war das ordentlich. Aber an dieser Stelle müssen wir Konstanz in unser Spiel kriegen“, so Stachula. Positiv fand er zudem, dass das Spiel unter den Körben mitunter gut funktioniert hat. Ein Beleg: Adam Touray kam auf bärenstarke 24 Punkte, leistete sich nur vier Fehlwürfe (10/14 FG).

    Durch den Stahnsdorfer Sieg in Wedel ist das Playdown-Feld noch ein wenig enger zusammengerückt. Stahnsdorf ist jetzt punktgleich mit den ETB Wohnbau Baskets, hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert als die Essener. Selbst Cuxhaven hat nach dem Erfolg gegen die Ruhrpott-Korbjäger wieder einigermaßen Anschluss, muss aber die beiden verbleibenden Spiele unbedingt gewinnen und gleichzeitig auf weitere Patzer der Konkurrenz hoffen, um weiter vom Klassenerhalt träumen zu dürfen.

    „Der Spieltag gibt den kommenden Spieltagen eine noch größere Bedeutung als diese eh schon hatten“, sagte Stachula.

    Drei Spiele haben die ETB Wohnbau Baskets in den Playdowns noch zu absolvieren. Zwei Mal treffen sie auf den SC Rist Wedel. Und zum Abschluss der Runde empfangen die Essener den RSV Eintracht Stahnsdorf. Somit könnte es am letzten Spieltag in der Sporthalle „Am Hallo“ ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt geben. Wenngleich die Essener auf dieses Endspiel nur allzu gern verzichten würden…

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets in Cuxhaven:
    Dilhan Durant (3/1 Dreier), Tim van der Velde (5), Yannik Tauch (5/1), Jacob Albrecht (2), Till Hornscheidt (2), Forrest Robinson (10, 8 Rebounds), Nikola Gaurina, Adam Touray (24, 5 Rebounds), Kelvin Okundaye (7/1), Montrael Scott (7), Jeffrey Martin (4). 

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/fehlende-balance-gipfelt-in-deutlicher-pleite.html

  • Nichts zu holen in Deggendorf (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1617-nichts-zu-holen-in-deggendorf)

    Die Wohnbau Moskitos haben das fünfte und entscheidende Playoff Spiel in Deggendorf mit 7:2 (3:1, 3:0, 1:1) verloren. Damit ist nach einer erneut starken Saison im Viertelfinale der Oberliga Playoffs das Saisonende für die Moskitos erreicht.

    Als Andrej Bires nach 40 Sekunden im fünften Spiel in Deggendorf das 1:0 für die Moskitos erzielte, da war bei den Fans die Hoffnung groß, erneut das Halbfinale erreichen zu können. Doch Deggendorf erwies sich an diesem Abend als zu stark. Noch im ersten Drittel zogen die Hausherren auf 3:1 davon. Zunächst Litesov mit dem Ausgleich, dann Topscorer Gibbons mit der Führung und als Leinweber das 3:1 markierte, war schon so etwas wie eine erste Vorentscheidung gefallen.

    Die fiel dann endgültig im 2. Drittel. Wieder Leinweber mit dem 4:1 und Sergej Janzen und Rene Roethke erhöhten bis zur 2. Pause auf 6:1. Ein Überzahltreffer von Schembri im letzten Drittel brachte das noch das 7:1. Nur Julian Lautenschlager traf noch einmal für die Moskitos zum 7:2.

     

    Tore: 0:1 (0:40) Bires (Lautenschlager) 1:1 (4:36) Litesov (Wiederer, Schembri) 2:1 (12:24) Gibbons (Vavrusa, Gawlik) 3:1 (14:37) Leinweber (Gawlik, Litesov) 4:1 (20:36) Leinweber (Gibbons, Vavrusa, PP1) 5:1 (24:41) Sergej Janzen (Schembri, Jirik, PP1) 6:1 (26:15) Roethke (Leinweber, Peleikis) 7:1 (45:37) Schembri (Sergej Janzen, Jirik, PP1) 7:2 (48:17) Lautenschlager – Strafen: Deggendorf: 14 – Essen: 14 – Schiedsrichter: Westhaus, Volker (M. Hoefer – M. Preiss) – Zuschauer: 2.790

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Freitag, 30. März 2018 08:45

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1617-nichts-zu-holen-in-deggendorf

  • Mit dem Glauben an die eigene Stärke… (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-dem-glauben-an-die-eigene-staerke.html)

    ETB Wohnbau Baskets fahren zum Playdown-Rückspiel bei den Cuxhaven Baskets

    Jeffrey Martin zieht zum Korb. Foto: André Steinberg

    Der jüngste Triumph der ETB Wohnbau Baskets liegt nur wenige Tage zurück. Am Samstagabend setzte sich das Team von Coach Philipp Stachula mit 107:103 nach Verlängerung gegen die Cuxhaven Baskets durch. Es war der erste Sieg in den Playdowns der 2. Basketball-Bundesliga ProB. An Gründonnerstag gibt es bereits das Wiedersehen mit dem Team von Stephan Völkel. Ab 19.30 Uhr gastieren die Ruhrpott-Korbjäger in der Cuxhavener Rundturnhalle (Beethovenallee 19, 27474 Cuxhaven). Und wollen den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

    Der Samstagabend war dramatisch. Aber: er hatte ein Happy End. Für die ETB Wohnbau Baskets war der Erfolg ein kleiner Meilenstein in den Playdowns. Denn zumindest ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt konnte in eine nahezu ausweglose Situation gebracht werden. Cuxhaven hat noch drei Spiele zu absolvieren. Und braucht drei Siege, um die theoretische Chance, den Abstieg noch zu verhindern, ansatzweise waren zu können. Zugute muss man dem Völkel-Team jedoch halten: Es kämpft. Um jeden Ball. Und seine letzte Chance.

    Wichtig für die Essener war, dass sie sich vor heimischer Kulisse zurück in die Partie gebissen haben. Und die Partie am Ende gewinnen konnten. „Klar hätten wir das Spiel auch gern in der regulären Spielzeit gewonnen“, sagte Coach Philipp Stachula nach dem Heimsieg. Aber manchmal sind auch Umwege zielführend. Und können das Selbstvertrauen einer verunsicherten Mannschaft stärken. Und die Moral eines Gegners brechen.

    Die Essener müssen kämpfen. Zwar haben sie Cuxhaven vor der Brust, aber Stahnsdorf im Hinterkopf. Die Brandenburger haben am vergangenen Samstag den SC Rist Wedel besiegt (72:65)  –  und sich bis auf einen Sieg an die Wohnbau Baskets herangeschoben. Der Druck auf Stachulas Schützlinge bleibt also konstant. „Wir müssen liefern“, hat der Coach der Wohnbau Baskets schon vor dem ersten Vergleich mit Cuxhaven gesagt. Und die gleiche Marschroute gilt für das Wiedersehen mit den Niedersachsen an Gründonnerstag.

    Das Hinspiel gegen Cuxhaven hat einige Baustellen im Spiel der Essener freigelegt. Aber, und das ist die weitaus wichtigere Erkenntnis, auch viele positive Ansätze offenbart. Gerade was das Mindset der Mannschaft angeht. Das Stachula-Team hat Willen, hat Moral. Und vor allem auch die individuellen Fertigkeiten, sich aus scheinbar ausweglosen Situationen zu befreien. Die Spieler müssen einfach daran glauben, ein Spiel drehen und gewinnen zu können.

    Freilich, nach einer solchen Negativserie, wie sie die Essener in der Rückrunde erlebt haben, fällt das nicht immer ganz so leicht. Nachvollziehbarerweise. „If you dont’t believe in yourself, no one else will.“ Wenn Du nicht an Dich glaubst, wird es auch kein anderer tun. Dieses Zitat von Michael Jordan ist sinnstiftend für die anstehenden Aufgaben der ETB Wohnbau Baskets.

    Sie dürfen den Glauben nicht verlieren. Sie müssen ihr Selbstvertrauen unter Beweis stellen. Und dürfen sich auch von kleinen Unwägbarkeiten nicht aus dem Konzept bringen lassen. Mit einer positiven Grundeinstellung und einer kämpferisch soliden Leistung, können die Essener an Gründonnerstag die nächste Hürde in den Playdowns nehmen. Und sie haben die Gewissheit, dass sie das Hindernis, welches ihnen im Weg steht, schon zwei Mal übersprungen haben. 

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-dem-glauben-an-die-eigene-staerke.html

  • Wieder der Ausgleich, Finale morgen in Deggendorf (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1616-wieder-der-ausgleich-finale-morgen-in-deggendorf)

    Moskitos Essen / Deggendorfer SC 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)l

    „Do or die“, dieses geflügelte Wortspiel passte für das Spiel am Westbahnhof zu Essen, sollten die Moskitos verlieren, dann gäbe es nur noch eine Party, nämlich die Abschlussfeier. Würde man gewinnen, hieße das dann: Letztes und entscheidendes Spiel auswärts am Donnerstag in Deggendorf. Der sehr starke Süd-Club, mit der wohl besten ersten Reihe im Süden, gegen die Dauerläufer aus der Stadt des Stahls.Mehr musste man dazu auch nicht schreiben.

    Bereits beim warm up diskutierten beide Mannschaften - geschlossen versammelt am Mittelkreis - und es gab den ersten Vorgeschmack auf den möglicherweise wenig freundlichen Umgang miteinander während des Duells, aber alles war nur halb so wild, reden hilft mitunter und kühlt das erhitzte Gemüt. Gleich zu Beginn fast 1 Minute ununterbrochen Scheibenbesitz der Bayern und man roch förmlich das 0:1, erzielt durch Litisov [1:11]. Kurz danach 1 auf 1, doch Basti Staudt ohne große Probleme. Essen zu Beginn des Drittels nicht aufmerksam genug.Erste Strafe für Essen, Andrej Bireš mit Stockschlag [3:35] und dann ein dicker Fehler in der Deggendorfer Abwehr, eiskalt eingesetzt durch Lascheit, Tor in Unterzahl [3:54]. Kaum komplett ein Break für Essen, Thielsch nur zweiter Sieger. Beide Defensivreihen schwer unter Druck.Das Spiel beruhigte sich etwas und beide Teams auf Sicherung des Pucks bedacht. Strafe dann für Deggendorf wegen Halten [15:17], Jirik durfte Platz nehmen. Deggendorf mit einer Unterzahlchance, Staudt souverän und Essen mit Problemen im Aufbau, nichts Zählbares herausgekommen.Leistungsgerechtes 1:1 im ersten Drittel.

    Konzentrierter Beginn beider Teams und der erste Aufreger nach Gauchs Schuss von der Blauen, gut pariert von Brenner im DSC Tor. Deutlich anderes Spiel als im ersten Abschnitt, höchste Konzentration und beide Goalies hellwach. Nach 4 Minuten der erste gefährliche Angriff der Gäste, Staudt großartig abgefischt und dann ein kurioses Tor für Essen [24:01], Lautenschläger hoch aufs Tor und völlige Verwirrung, bis Cody Brenner seinen Schlittschuh nicht unter Kontrolle hatte, Eigentor gibts aber nicht und kaum zu Ende gejubelt, Tor Nummer 3 für Essen [25:18], hoch geschlenzt durch Kyle De Coste, kalte Dusche und das gleich doppelt innerhalb von 77 Sekunden. Deggendorf musste öffnen und es ergaben sich einige Möglichkeiten für die Moskitos, Pelletier mit großer Chance beim 3 auf 1, verzogen. Strafe nach ziemlich exakt der Hälfte des Spiels gegen Essen, Julien Pelletier unkorrekter Körperangriff [30:02] und es schlichen sich kleine Nickligkeiten ein. Pelletier von der Strafbank und nur der Bruch seines Spielgerätes verhinderte Schlimmeres. Starke Phase des ESC jetzt, 8 Minuten vor Drittelende. Immer wieder Konterchancen für das Heimteam, noch jedoch ohne Resultats Veränderung. Die letzten 3 Minuten gehörten den Bayern und prompt der Anschluss nach Solo von links, an Staudt vorbeigeschoben, klasse Aktion von Curtis Leinweber [37:40].Es blieb beim 3:2 für Essen, nicht unverdient nach dem Spielverlauf.

    Das letzte Drittel begann wie das Ende vom Mitteldrittel, angreifende Deggendorfer und Essen konterte durch Bireš, knapp am Winkel vorbei, 70 Sekunden auf der Uhr. Das Publikum spürte, dass es an der Zeit war, Gas zu geben. Thielsch wiederum mit einem Break, leider wie im ersten Drittel, wieder unvollendet [42:44]. Das Spiel nahm Fahrt auf.Dickste Chance, erneut ein Break, Lautenschlager vertändelte [45:28], allerbeste Möglichkeiten im Minutentackt, aber noch ungenutzt. Hoffentlich würde sich das nicht rächen. Strafe für Deggendorf, Gawlik wegen Spielverzögerung [49:43], nächste Möglichkeit für das Heimteam, sich endlich zu belohnen, stattdessen folgte wenig später Andrej Bireš auf die Sünderbank, Haken [51:20]. Kurze Überzahl für Deggendorf, jedoch genauso verschenkt. Erneute 2 Minuten gegen den Gast [53:38], Vavrusa Stockschlag und die nächste Strafe umgehend, Letisov stellte Bein, somit doppelte Überzahl für die Moskitos [54:17] und Marcel Pfänder packte von der Blauen seine Keule aus, Tor für Essen, unhaltbare oben links eingeschlagen [55:26] in der selben Minute nächste Strafe gegen die Moskitos, Julien Pelletier wegen Halten [55:53]. Diesmal nutzte Deggendorf die numerische Überlegenheit zum Anschluss durch Röthke, nur noch 4:3 und 2:16 zu spielen. Deggendorfs Torwart blieb draußen, es sprangen mehr als 2 Chancen - für beide Teams - nicht heraus, wobei Essen 2 Mal das verwaiste Tor verfehlte. Essen gewann knapp aber verdient mit 4:3, die Entscheidung ist auf Donnerstag nach Bayern vertagt.

    Der Essener Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Auf Grund der vielen vergebenen Chancen haben wir das Spiel unnötige spannend gemacht. Es war der verdiente Ausgleich der hervorragenden Serie. In allen vier Partien gegen Deggendorf waren die Schiedsrichter-Leistungen dem Spiel absolut nicht würdig. In der DEL und DEL 2 sind aktuell mehr als genügend Schiedsrichter frei, da muss der DEB mal die Frage beantworten, warum diese höherklassigen Schiedsrichter nicht für die Oberliga-Finals eingeteilt werden."

     

    Tore: 0:1 (1:11) Litesov (Stern, Jirik) 1:1 (3:54) Lascheit (Ziolkowski, Bires, SH1) 2:1 (24:01) Lautenschlager (Bires, Ziolkowski) 3:1 (25:18) De Coste (Pelletier, Thielsch) 3:2 (37:40) Gibbons (Vavrusa, Roethke) 4:2 (55:26) Pfänder (Lautenschlager, Ziolkowski, PP2) 4:3 (57:27) Roethke (Gibbons, Vavrusa, PP1) – Strafen: Essen: 8 – Deggendorf: 8 – Schiedsrichter: Daniels, Eric (M. Blankart – A. Zislin) – Zuschauer: 2.553

    Fotos: Uwe Schmitz

    Geschrieben von Heiko Sauer

    Veröffentlicht: Mittwoch, 28. März 2018 08:5

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1616-wieder-der-ausgleich-finale-morgen-in-deggendorf

  • Zittersieg nach Verlängerung (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/zittersieg-nach-verlaengerung.html)

    ETB Wohnbau Baskets bezwingen Cuxhaven Baskets knapp mit 107:103

    Der erste Sieg in den Playdowns der 2. Basketball-Bundesliga ProB bringt die ETB Wohnbau Baskets zwar noch nicht in eine komfortable Situation, verbessert die Ausgangslage vor den vier anstehenden Endspielen indes ungemein. Vor dem 107:103 (18:21, 23:28, 32:19, 18:23, 16:12)-Erfolg nach Verlängerung gegen die Cuxhaven Baskets lag indes ein langer und mitunter steiniger Weg. Am Ende steht jedoch die Erkenntnis, dass Cuxhaven – sofern kein kleines Basketballwunder geschieht – der erste Absteiger sein wird. Drei Siege Rückstand aufs rettende Ufer bei noch drei ausstehenden Spielen sind eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Denn sobald einer der Konkurrenten nochmal punktet, ist das Schicksal der Niedersachsen besiegelt.

    Für Die Essener ist der Heimsieg somit ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber noch keine Lebensversicherung. Vier Spiele haben die Essener noch zu absolvieren. Und bei einem weiteren Erfolg sieht es für das Team von Coach Philipp Stachula recht gut aus. Dann könnte diese durchwachsene Saison mit dem Klassenerhalt versöhnlich beendet werden. Um ganz sicher zu gehen, dass der Verbleib in der ProB tatsächlich fix ist, sollten Stachulas Schützlinge möglichst zwei der vier noch verbleibenden Spiele für sich entscheiden. Bereits am Donnerstag (29.3., 19.30 Uhr) bietet sich die nächste Chance für die ETB Wohnbau Baskets, ihrem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Dann gastieren die ETB Wohnbau Baskets zum Rückspiel bei den Cuxhaven Baskets.

    Das erste Viertel war ein Auf und Ab. Geprägt vornehmlich vom Kampf, weniger von spektakulären Szenen. Die erste Führung der ETB Wohnbau Baskets besorgte Dilhan Durant per Korbleger (4:3, 2.). Und bis zum Ende des Viertels ging es schließlich hin und her. Das bessere Ende hatten nach den ersten zehn Minuten jedoch die Cuxhaven Baskets für sich. Nachdem Forrest Robinson das 18:19 (10.) markierte, traf im direkten Gegenzug Pal Ghotra zur 21:18-Führung.
    Mit Beginn des zweiten Viertels legten die Gäste einen Zahn zu. Durch einen 11:0-Lauf zogen die Niedersachsen auf 32:18 (14.) davon. Ein dickes Ausrufezeichen setzte in dieser Phase vor allem Moritz Hübner. Der Cuxhavener Forward zog energisch zum Korb und dunkte krachend über Montrael Scott (14.).

    Dass er den Essener ComboGuard damit herausforderte, zur Hochform aufzulaufen, sollte sich jedoch erst im weiteren Spielverlauf zeigen. Mit zwei schnellen Dreiern verkürzte Dilhan Durant den Rückstand auf zehn Zähler (24:34, 15.). Nach einem erneuten Zwischenspurt der Gäste betrug die Differenz aber wieder 16 Zähler (40:24, 16.). Düstere Wolken zogen sich am Abendhimmel über der Sporthalle „Am Hallo“ zusammen. Mit 17:9 entschieden die Essener anschließend die verbleibenden vier Minuten vor der Halbzeit für sich. Beim 41:49 (20.) sah es schon wieder etwas versöhnlicher für Stachulas Team aus.

    Mit Schwung starteten die ETB Wohnbau Baskets in die zweite Halbzeit. Jetzt war er zu spüren, der Wille. Die Hausherren wollten es nicht geschehen lassen, wollten Cuxhaven das Feld nicht überlassen. Und stemmten sich mit allem, was sie haben, gegen den drohenden Rückschlag. Gegen die 3-2-Zonenverteidigung der Essener fiel den Baskets nicht mehr allzu viel ein. Tim van der Velde brachte die Essener mit einem Dreier wieder in Schlagdistanz (54:58, 25.). Montrael Scott verkürzte weiter und glich die Partie per Tip-In wieder aus (58:58, 26.). Mit zwei verwandelten Freiwürfen besorgte Yannik Tauch anschließend die Führung (60:58, 26.). Jacob Albrecht legte von der Frewurflinie zwei weitere Punkte nach.

    Und Monty Scott hatte jetzt Feuer gefangen, erzielte in den letzten zwei Minuten des dritten Viertels zehn Punkte – Buzzerbeater-Dreier inklusive. Und hatte so maßgeblichen Anteil daran, dass die Essener nach 30 Spielminuten mit 73:68 führten. Im vierten Viertel ging es schließlich nur noch um mentale Stärke. Als Scott rund fünf Minuten vor der Schlusssirene die Führung der Essener zweistellig machte (82:72, 35.) schien das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt. Doch Cuxhaven steckte nicht auf. Im Gegenteil. Das Team von Coach Stephan Völkel blies zur Aufholjagd, ließ sich auch von einem spektakulären Alley-Oop-Dunking von Adam Touray (84:75, 36.) nicht aus der Fassung bringen.

    Der starke Moritz Hübnr sorgte in der Schlussphase mit fünf Punkten in Serie dafür, dass Cuxhaven wieder Morgenluft witterte, verkürzte den Rückstand auf einen Zähler. Und 16 Sekunden vor dem Ende lochte Gilles Dierickx per Korbleger zur 91:90-Führung der Gäste ein. Schockstarre. Monty Scott wollte das Spiel mit dem letzten Angriff entscheiden. Sein Wurf verfehlte jedoch das Ziel. Dafür schnappte sich der 25-Jährige den Offensivrebound – und wurde gefoult. Den ersten Freiwurf verwandelte Scott sicher. Ausgleich. Durchatmen. Den zweiten warf er absichtlich daneben, holte erneut den Offensivrebound, legte für Jeffrey Martin auf. Der Dreier fiel jedoch nicht. Verlängerung.

    In der Overtime fokussierten sich die Essener auf das Spiel unterm Brett. Adam Touray war von Cuxhaven nicht zu stoppen, erzielte acht seiner 20 Zähler in den fünf Extra-Minuten. Und hatte so maßgeblichen Anteil am späteren Sieg der Essener. Montrael Scott verpasste mit 38 Punkten, 9 Assists und sieben Rebounds nur knapp ein Triple-Double, wies aber eine Effektivität von 45 aus. Ein bärenstarker Wert! Mit zehn Punkten und 13 Rebounds verzeichnete Forrest Robinson zudem ein Double-Double. Auch Tim van der Velde punktete zweistellig. Dilhan Durant und Jacob Albrecht kamen zudem jeweils auf acht Zähler.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets gegen Cuxhaven:
    Dilhan Durant (8/2 Dreier), Tim van der Velde (10/2), Yannik Tauch (5/1), Jacob Albrecht (8/2), Till Hornscheidt (2), Forrest Robinson (10/1, 13 Rebounds), Nikola Gaurina, Adam Touray (20), Kelvin Okundaye (DNP), Philipp von Quenaudon (DNP), Montrael Scott (38/5, 7 Rebounds, 9 Assists), Jeffrey Martin (6).

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/zittersieg-nach-verlaengerung.html

  • Moskitos verlieren in Deggendorf 6:3 (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1613-moskitos-verlieren-in-deggendorf-6-3)

    Der Anfang war schwierig, Deggendorf vor ausverkauftem Haus direkt „On Fire“ Roethke probierte es von der Seite, fand aber keinen Abnehmer, doch in der 3. Spielminute musste Basti Staudt dann doch hinter sich greifen. Strafzeit gegen Essen und die Hausherren machten sofort Ernst. Rene Roethke trifft bereits in der 3. Spielminute zum 1:0 für die Gastgeber. Ein Treffer Vorsprung, der über das gesamte Spiel Bestand haben sollte, irgendwie! Zwar traf Kyle De Coste noch im ersten Abschnitt zum Ausgleich, doch Drittel Zwei sollte wieder mal sowas werden.

    15 Sekunden, waren die Spieler schon auf dem Eis, wach? Deggendorf war wach und Kyle Gibbons brachte sein Team wieder in Front. Curtis Leinweber sogar mit dem 2-Tore Vorsprung und das Drittel war noch nicht wirklich alt. Doch die Moskitos kamen zurück ins Spiel, Andrej Bires nach tollem Pass von Tom Fiedler mit dem erneuten Anschluss. Und die Tore fielen im Mittelabschnitt wie die reifen Früchte. Leinweber stellte mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her, doch auch die Moskitos waren noch nicht raus. 27 Sekunden vor der zweiten Sirene machte Tom Fiedler das 4:3.

    Im letzten Drittel konnte man den Eindruck haben, den Moskitos geht die Puste aus. Schembri nach gut einer Minute wieder mit der Doppeltor Führung In der Folge plätscherte das Spiel so ein wenig dahin. Zwar hatten beide Mannschaften Chancen, aber richtig gefaehrlich war es nicht mehr. In der 98. Spielminute dann noch der Endstand durch den Ex-DEL Profi Roethke. Damit stehen die Moskitos am Dienstag mit dem Ruecken zur Wand! Ein Sieg muss her, sonst ist es aus.

     

    Tore: 1:0 (2:15) Roethke (Gibbons, Leinweber, PP1) 1:1 (5:38) De Coste (Ziolkowski, Thielsch, PP1) 2:1 (20:15) Gibbons (Leinweber) 3:1 (22:37) Leinweber (Gibbons, Wolfgramm) 3:2 (22:50) Bires (Fiedler, Pfänder) 4:2 (28:06) Leinweber (Sergej Janzen, Gawlik, PP1) 4:3 (29:33) Fiedler (Lautenschlager, Ziolkowski) 5:3 (41:36) Schembri (Gawlik, Litesov) 6:3 (57:23) Roethke (Gibbons, Leinweber) – Strafen: Deggendorf: 12 – Essen: 12 – Schiedsrichter: Singaitis, Erich (M. Preiss – L. Stoeber) – Zuschauer: 2.790 - ausverkauft

     

    Fotos: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Sonntag, 25. März 2018 19:32

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1613-moskitos-verlieren-in-deggendorf-6-3

  • Intensives Spiel, Serie ausgeglichen (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1612-intensives-spiel-serie-ausgeglichen)

    In einem sehr intensiven Playoff Spiel haben die Wohnbau Moskitos am Ende verdient gegen den Deggendorfer SC mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) gewonnen und die Serie damit ausgeglichen. Gut gefüllte Eishalle Essen-West, über 2.700 Zuschauer wollten sehen wie stark der Deggendorfer SC wirklich ist und sie sahen ein starkes Playoff Spiel.

    Deggendorf war die lange Busfahrt ebenso wenig anzumerken, wie den Moskitos am vergangenen Mittwoch, als das Team von Chefcoach Frank Gentges in Deggendorf nur knapp verlor. Präsent, immer eng am Mann versuchten die Gäste das Tor von Basti Staudt unter Druck zu setzen. Die Moskitos in den Anfangsminuten nicht mit dem Power-Eishockey, mit dem sie vor einer Woche Landshut unter Druck gesetzt hatten. Man merkte der Mannschaft von Frank Gentges an, dass einige Spieler zwar auf dem Eis standen, aber nicht ganz fit waren. Mit zunehmender Dauer des ersten Abschnitts bekamen Thielsch und Co. Spiel und Gegner aber besser in den Griff. „El Capitano“ Dennis Thielsch hatte dann auch nach knapp 10 Spielminuten die Führung auf dem Schläger, sein Schuss ging aber aus kurzer halbrechter Position über den Kasten. Besser machte es da Kollege Fiedler in der 11. Spielminute, Deggendorf in Überzahl vertändelte an der eigenen blauen Linie die Scheibe, Julian Lautenschlager passte auf, legte im Gästedrittel quer auf Tom Fiedler und auch Fillimonov im Tor der Deggendorfer hatte keine Chance. Mit dem knappen Ergebnis ging es in die erste Pause.

    Deggendorf kam mit Wut aus der Pause, setzte wieder das Tor von Basti Staudt unter Druck und startete mit einem Lattentreffer. Zählbares wollte jedoch für das Team von John Sicinski nicht rausspringen, bis die Moskitos um den Ausgleich bettelten. Unterzahl nicht konsequent genug gespielt, Scheibe verspielt und Kyle Gibbon, der Deggendorfer Topstürmer ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Doch die Moskitos kamen immer besser ins Spiel, 32. Spielminute, die Moskitos in Überzahl und Julian Lautenschlager stand halbrechts ziemlich alleine, gegen den Hammer hatte Fillimonov wieder keine Chance. Als eigentlich schon alle mit dem erneut knappen Ergebnis im Pausen-Modus waren, das 3:1. Als in der 38. Spielminute Werner Hartmann von der blauen Linie schießt brauchte Christoph Ziolkowski am langen Pfosten nur noch einschieben.

    Die letzten 20 Minuten sollten noch einmal hart werden für die Nerven der Moskitos. Die Gäste kamen wieder mit Druck aus der Kabine und versuchten das Spiel noch einmal zu drehen. Mit dem zweiten Pfostentreffer des DSC begannen die letzten 20 Minuten. Hatte Hauptschiedsrichter Engelmann bislang eigentlich ganz ordentlich gepfiffen, verlor er so langsam seine Linie. Pfiff Strafen, die im Süden sicherlich gegen Südvereine so nicht gepfiffen worden wären, verlor seine ganz gute Linie vom Anfang des Spiels. Den Moskitos wurde es fast zum Verhängnis. Engelmann schickte Werner Hartmann wegen eines Ellbogen Checks auf die Strafbank, gleichzeitig bekam Dennis Thielsch zwei Minuten wegen eines hohen Stocks. Eine Sekunde fehlte den Moskitos um die 3:5 Unterzahl zu überstehen, doch dann traf Schembri zum Anschluss. Das war‘s dann aber auch in einem intensiven Playoff-Spiel. Am Ende hatte es den Anschein, dass die stärkere Physis sich durchgesetzt hat, am Sonntag kommt es um 18:30 Uhr in Deggendorf zu Spiel Drei.

    Tore: 1:0 (10:24) Fiedler (Lautenschlager, Ochmann, SH1) 1:1 (28:50) Gibbons (Roethke, Vavrusa, PP1) 2:1 (31:43) Lautenschlager (Pfänder, Bires, PP1) 3:1 (37:51) Ziolkowski (Hartmann, Lascheit) 3:2 (53:14) Schembri (Gawlik, Sergej Janzen, PP2) – Strafen: Essen: 16 plus 10 Fiedler – Deggendorf: 10 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (L. Beelen – N. Verbruggen) – Zuschauer: 2.705

     

    Fotos: Uwe Schmitz

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Freitag, 23. März 2018 23:56

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1612-intensives-spiel-serie-ausgeglichen

  • Spiel auf Augenhöhe knapp verloren (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1608-spiel-auf-augenhoehe-knapp-verloren)

    Beide Teams hatten in einem recht ausgeglichenen ersten Drittel ihre Chancen, versuchten zu sondieren wie das jeweils andere Team zu knacken wäre. Die Gastgeber begannen direkt mit einer guten Chance, doch Staudt stand dem Deggendorfer Treffer im Wege. Im Gegenzug prüfte Kyle De Coste die Deggendorfer Defensive. So ging es hin und her, mal erarbeitete sich Deggendorf die Chance, dann waren es die Moskitos die gefährlich im Deggendorfer Drittel auftauchten. Mit einem abgefälschten Schuss konnten die Hausherren schließlich in Führung gehen, Robert Peleikis traf. In der Folge hatten die Moskitos Glück, das Staudt einen Alleingang der Deggendorfer parieren konnte. Doch die Moskitos steckten den Rückstand gut weg und versuchten Druck zu machen, so ging das Spiel bis in die Schlussphase hin und her. Zum Ende des ersten Drittels versuchten die Deggendorfer noch einmal ein weiteres Tor zu erzielen, drückten stark im Essener Drittel, doch letztlich ging es mit dem 1:0 in die erste Pause.Mit einem Paukenschlag startete das Team von Cheftrainer Frank Gentges in den Mittelabschnitt. Marcel Pfänder musste auf die Strafbank, was Andrej Bires überhaupt nicht interessierte. Mit einem schönen Break traf er für die Moskitos zum verdienten Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen, ein tolles Zuspiel von Dominik Ochmann nimmt Dominik Lascheit auf und plötzlich führten die Moskitos mit 2:1. Die Moskitos drückten nun, witterten die Chance auf fremdem Eis wieder einmal erfolgreich sein zu können. Doch die Deggendorfer schlugen zurück, in der 28. Minute traf Sergej Janzen zum Ausgleich. Waren in der laufenden Saison die Mitteldrittel oftmals nicht die besten der Essener Mannschaft, so machten die Moskitos in Deggendorf im zweiten Abschnitt ein ganz starkes Spiel, hatten mehrfach die Chance erneut in Führung zu gehen. Es blieb allerdings bis zur Pause beim 2:2.

    Die Moskitos starten in Überzahl in das letzte Drittel, doch die Zeit verstrich ungenutzt. Das sollte sich in der 45. Spielminute rächen, wieder ein abgefälschter Schuss von Alexander Janzen, der ins Essener Tor rutschte. Einige gute Chancen der Moskitos blieben in der Folge wieder ungenutzt, der DSC bekam wieder mehr Sicherheit, welche sich in der 52. Spielminute noch festigen sollte. Kyle Gibbons traf nach Zuspiel von Rene Roethke zum 4:2 und bescherte Deggendorf erstmals einen 2-Tore Vorsprung. Doch die Moskitos wären nicht die Mannschaft, die sie sind, wenn das Spiel damit schon beendet gewesen wäre. Dominik Lascheit, mit seinem zweiten Treffer drei Minuten vor dem Ende, der Anschlusstreffer. 50 Sekunden vor Spielende nahm Moskitos Chefcoach Frank Gentges dann Basti Staudt vom Eis, doch es blieb beim 4:3.

     

    Tore: 1:0 (4:01) Peleikis (Vavrusa, Boehm) 1:1 (23:27) Bires (Ochmann) 1:2 (24:24) Lascheit (Pelletier, Ochmann) 2:2 (27:31) Sergej Janzen (Roethke, Deuschi) 3:2 (44:12) Alexander Janzen (Litesov, Schembri) 4:2 (51:14) Gibbons (Roethke, Wolfgramm) 4:3 (57:00) Lascheit (Pfänder, Gauch) – Strafen: Deggendorf: 6 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Sicorschi, Ulpi (C. Reiz – M. Sauer) – Zuschauer: 2.214

    Fotos: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Mittwoch, 21. März 2018 21:47

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1608-spiel-auf-augenhoehe-knapp-verloren

  • Bittere Niederlage zum Playdown-Auftakt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/bittere-niederlage-zum-playdown-auftakt.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren beim RSV Eintracht Stahnsdorf 73:93

    Kleinmachnow war am Sonntag kein gutes Pflaster für die ETB Wohnbau Baskets. Beim RSV Eintracht Stahnsdorf kamen die Essener Korbjäger bei ihrem Playdown-Debüt böse unter die Räder, verloren am Ende deutlich mit 73:93 (25:15, 13:36, 17:19, 18:23). Der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB spitzt sich somit weiter zu. Aber: Fünf Endspiele bleiben, um den Abstieg zu verhindern.

    Mit Schwung starteten die Essener in die Partie. Dass drei Wochen Pause zwischen dem letzten Hauptrundenspieltag und dem verspäteten Playdown-Auftakt lagen, war den ETB Wohnbau Baskets nicht anzumerken. Sie waren fokussiert, schnell auf den Beinen – und treffsicher. Zwar erzielte Stahnsdorfs Michael David Holton per Dreier die ersten Zähler der Partie (3:0, 1.). Dilhan Durant, Montrael Scott und Adam Touray sorgten jedoch für die schnelle Wende und die zwischenzeitliche 6:3-Führung der Essener (2.). Dieses Trio war es auch, dass die ETB Wohnbau Baskets durch das erste Viertel führte, sodass am Ende der ersten zehn Minuten eine verdiente 25:15-Führung stand.

    Nach 2:22 Minuten im zweiten Viertel hatte Stahnsdorf den Rückstand jedoch abgetragen. Bei den Wohnbau Baskets lief nichts mehr zusammen. Und die Hausherren spielten sich in einen Rausch.

    „Stahnsdorf hat gespielt wie eine Mannschaft, die mit dem Mute der Verzweiflung nach vorne marschiert ist. Die Eintracht hat ihre Chance gesucht und genutzt“, sagte Philipp Stachula, Headcoach der ETB Wohnbau Baskets nach dem Spiel.

    Während die Gäste in Defense und Offense zunehmend Probleme bekamen, traf Stahnsdorf nahezu aus allen Lagen. „Da waren auch einige wirklich toughe Dinger bei. Aber wenn du dir durch Kampf so ein Selbstbewusstsein erspielst, fallen halt auch die schwierigen Würfe“, so Stachula. Ein 14:0-Lauf der Eintracht ebnete den Weg zur komfortablen Pausenführung. Und hinterließ auf Essener Seite komplette Ratlosigkeit. Gerade in der Eins-gegen-Eins-Defense kamen die Wohnbau Baskets nicht mehr hinterher. Sowohl direkt am Ball als auch abseits des Balles. Stahnsdorf diktierte das zweite Viertel nach Belieben.

    Das Loch, das sich vor den Gästen auftat, wurde mit jeder gelungenen Aktion der Gastgeber größer. Und nach einem relativ einseitigen Durchgang stand eine 51:38-Führung für Stahnsdorf zu Buche. Bitter! Das Spiel war gedreht, aber noch nicht verloren.

    Allerdings schafften es die Stachulas Schützlinge nicht, den Schalter nach dem Seitenwechsel nochmal umzulegen. Stahnsdorf spielte zu clever, hielt die ETB Wohnbau Baskets geschickt auf Distanz, sodass sich der Essener Rückstand bei rund 15 Zählern einpendelte. Kurzen Hochs folgten wiederum gravierende Tiefs.

    „Wenn das Spiel etwas Gutes hatte, dann dass wir daraus lernen können. Wir haben gesehen, was wir investieren müssen, um in den Playdowns zu bestehen. Stahnsdorf hat gespielt, wie man in einer solchen Situation spielen muss“, so Stachula.
    Ärgerlich ist vor allem, dass der Vergleich mit der Eintracht durchaus schon ein kleines Matchballspiel hätte werden können. Klar, es wären auch nach einem Sieg noch fünf Spiele zu spielen gewesen. Aber ein Erfolg hätte den Vorsprung auf Stahnsdorf auf sechs Zähler vergrößert und den Brandenburgern somit eine Mammutaufgabe mit auf den Weg gegeben.

    Durch die deutliche Pleite rückt Stahnsdorf bis auf zwei Zähler an die Essener heran. Am kommenden Samstag (24. März, 19.30 Uhr) empfangen die ETB Wohnbau Baskets die Cuxhaven Baskets. Die Bedeutung der Partie hat nach der Niederlage in Stahnsdorf noch einmal zugenommen.

    „Unsere gesamte Aufmerksamkeit richten wir jetzt auf dieses wichtige Heimspiel“, verspricht Stachula.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets in Stahnsdorf:
    Dilhan Durant (9/1 Dreier), Tim van der Velde, Yannik Tauch, Jacob Albrecht (4), Till Hornscheidt, Forrest Robinson (8/1), Nikola Gaurina, Adam Touray (13), Kelvin Okundaye, Montrael Scott (25/3), Jeffrey Martin (14/1)

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/bittere-niederlage-zum-playdown-auftakt.html

  • 630 Kilometer bis Deggendorf (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1606-630-kilometer-bis-deggendorf)

    Manch ein Moskitos Fan war seit Freitagabend schon ziemlich nervös, wer würde als Gegner im Viertelfinale der Playoffs für die Moskitos am Ende feststehen. Fest stand nur eins, die Moskitos würden zunächst am kommenden Mittwoch reisen müssen. Am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr war es dann klar, es war der Deggendorfer SC gegen den die Wohnbau Moskitos am Mittwoch zunächst auswärts ran müssen.

    Der Tabellenerste der Meisterrunde der Oberliga-Süd hat quasi auf den letzten Metern in der Runde die Starbulls Rosenheim abgefangen und sich mit drei Zählern Vorsprung über die Ziellinie gerettet. Dabei fiel vor allem der starke Sturm der Niederbayern auf, der sich auf zwei starke Kontingentspieler stützt. Der US-Amerikaner Kyle Gibbons ist sowas wie der Torjäger mit seinen 40 Treffern in 43 Spielen. Gibbons legte aber auch 48 Mal vor, was ihn umso gefährlicher macht. Sein Partner, der Kanadier Curtis Leinweber trifft zwar nicht so oft (25 Mal), dafür ist er bei den Vorlagen mit 49 in 43 Spielen genauso stark wie Gibbons. Danach fällt die interne Statistik der Deggendorfer doch um einiges ab, geht eher in die Breite. Bringen die beiden Importspieler 74 und 88 Scorerpunkte zusammen, so beginnt „The Best of the Rest“ bei 45 Punkten. Wer den Niederbayern sicherlich zum Ende der Meisterrunde sehr geholfen hat war Rene Röthke, der aus der DEL, aus Straubing kommend in den letzten 12 Spielen 19 Mal scoren konnte.

    Es fällt allerdings auch auf, dass die Mannschaft des Deggendorfer SC für ein Spitzenteam recht viele Gegentore kassiert. Das liegt sicherlich nicht nur am Stammkeeper Cody Brenner, der mit einer Fangquote von knapp 85 Prozent aufwarten kann. Die besten Verteidiger des Teams aus dem Donautal sind Andreas Gawlik und Milos Vavrusa, die beide jedoch vor allem mit Assists glänzen. Es wird also wieder ein heißer Tanz für die Moskitos, doch bisher konnte das Team von Chefcoach Frank Gentges immer sehr gut mit solchen anspruchsvollen Aufgaben umgehen. Einen leichten Wermutstropfen könnte es zumindest für das Spiel am Mittwoch geben. Julian Lautenschlager, der im ersten Spiel in Landshut den Siegtreffer in der Overtime erzielte, droht aufgrund einer Virusinfektion auszufallen.

    Da es in den Playoffs immer Schlag auf Schlag mit den Spielen geht hier schon einmal die vorliegenden Infos.

    Die Spieltermine:
    Mittwoch - 21.03.2018 - 20:00 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen
    Freitag - 23.03.2018 - 20:00 - Moskitos Essen vs Deggendorfer SC
    Sonntag - 25.03.2018 - 18:30 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen

    Gegebenenfalls:
    Dienstag - 27.03.2018 - 20:00 - Moskitos Essen vs Deggendorfer SC
    Donnerstag - 29.03.2018 - 20:00 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen

    Die Dauerkarten können nur online, per Telefon unter 0180-6050400 (Kostenpflichtig, da Drittanbieter) oder beim Vorverkauf in der Geschäftsstelle verlängert werden. Eine Verlängerung in den Vorverkaufsstellen ist nicht möglich.

    Vorverkauf für das Spiel am Freitag, 23.03.2018 um 20 Uhr in Essen. Hier öffnet die Geschäftsstelle jeweils am morgigen Dienstag und am Donnerstag. Geöffnet ist immer von 18 bis 19:00 Uhr.

    Der Onlineverkauf ist natürlich seit gestern freigeschaltet.

    Fotos: Uwe Schmitz

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Montag, 19. März 2018 10:52

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1606-630-kilometer-bis-deggendorf

  • SIEEEEG!! Moskitos stehen im Viertelfinale (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1600-sieeeeg-moskitos-stehen-im-viertelfinal)

    Moskitos Essen / EV Landshut 16.03.2018 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

    Man muss einen Spielbericht, bei dem sich Teams bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche treffen, nicht mehr kompliziert einleiten. Die nackten Fakten: 2:1 an Siegen für Essen, wenn Landshut verlieren würde, bedeutet das sofort Urlaub, verliert Essen, steht es 2:2 und das letzte Spiel in Bayern wäre entscheidend. Psychologischer Vorteil nach dem Kantersieg am Dienstag (7:0) für Landshut aber Heimspiel für Essen, somit war alles völlig offen. Beste Voraussetzungen, diese bisher fesselnde Serie weiter zu genießen. 

    Nicht unerwartet schon zu Beginn großartige Stimmung, vor allem der Moskitofans. Sofort hohes Tempo und Essens Julien Pelletier nach einem herrlichen Solo knapp verzogen, keine Minute von der Uhr. Pelletier und Fern mit weiteren Chancen für das Heimteam, die ersten 5 Minuten klar für die Mannen in Gelb und Blau. Rassiges Spiel für die Zuschauer. Und dann das 1:0 für Essen, verdient durch die #26 Lascheit, durchgetanzt durch die Landshuter Defensive, mit der Rückhand unhaltbar eingeschoben [7:00]. Die Moskitos immer einen Schritt schneller in dieser Phase und weiter enormes Tempo beider Teams. Landshut stabilisierte sich in den letzten 5 Minuten des Drittels und fuhr selbst jetzt einige gefährliche Angriffe. Basti Staudt im Moskitos Tor aber tadellos. Kurz vor der Sirene hat sich dann Sheriff Hartmann Landshuts Trew und Kuhn nacheinander zur Brust genommen und erklärte beiden, dass das Mückenland ist. Erstaunlicherweise hier keine Strafen, aber auch konsequent, denn Schiedsrichter Lenhart pfiff in dem Drittel schlicht gar nichts.

    Mit einem hochverdienten 1:0 für Essen ging es ins Mitteldrittel. Landshut kam hellwach und aggressiv aus der Kabine und setzte die Essener enorm unter Druck, unterbrochen von der ersten Strafe, Landshuts Abstreiter nahm Platz wegen Behinderung [22:57]. De Coste scheitert am starken Engelbrecht im EVL Tor, kein Tor. Nächste Strafe Landshut direkt danach, hoher Stock Ehl [25:15]. Landshut jedoch sehr stark verteidigt. Offenes Spiel und Chancen hüben wie drüben. Break durch Essens Ziolkowsli, über den Kasten. Es wurde dramatische, genau zur Hälfte der Zeit, Play Off pur. Tor durch Essens Capt’n Thielsch, klassisch 2 auf 1, Granz und Pelletier assistierten. Sehr stark gemacht [31:13]. Lennartsson direkt danach mit der Chance zum Anschluss, hart verteidigt durch die Jungs um Marcel Pfänder. Der nicht mehr unverdiente Anschlusstreffer - wieder einmal Stefan Reiter - aus der Drehung schnell abgezogen [35:36], Staudt war noch dran, aber zu hart geschlenzt. Ausgeglichenes Mitteldrittel mit knapper Essener Führung.

    Mit dem 2:1 ging es ins letzte Drittel. De Coste und Pfänder prüften umgehend, ob Landshut schon aufmerksam war, waren sie. Erste Strafe gegen Landshut, Schadewaldt wegen Spielverzögerung [41:17] und Pelletier hatte zwei Chancen direkt hintereinander, Engelbrecht auf dem Posten, mehr kam nicht heraus. Der bärenstarke Julien Pelletier nur durch Beinstellen zu bremsen, erneute Unterzahl Landshut, auf die Sünderbank Mr. Trew [44:57]. Es würde die Essener Nerven beruhigen, wenn es endlich klingeln würde, tat es jedoch nicht. Noch 13 Minuten zu spielen und die Dramatik nahm zu, die Lautstärke der Fans auch. Lautenschlager und Bireš kurz hintereinander mit guten Aktionen, Engelbrecht im EVL Tor nicht zu überwinden, 8 Minuten vor dem Ende total ausgeglichene Begegnung und Schrecksekunde, als sich Essens Goalie verletzte, aber Entwarnung, es ging weiter. Landshut drückte auf den Ausgleich, Essen eingeschnürt und noch 5 Minuten auf der Uhr. Es war der pure Kampf und Turm in der Schlacht: Sebastian Staudt im Essener Kasten. Man wartete förmlich darauf, dass Engelbrecht sein Tor zugunsten eines Feldspielers verlässt. Die letzten 2 Minuten wurden zur Nervenschlacht. Auszeit Landshut, 1:35 vor Ende des Drittels und das Tor des EVL blieb leer. Wie lang können 35 Sekunden sein? Sehr lang und ohrenbetäubend laut. Sieg für Essen nach einem dramatischen Spiel mit 2:1 gegen aufopferungsvoll kämpfende Niederbayern. Respekt an beide Teams und schöne Sommerpause für Landshut. Es geht weiter für Essen.

    Essen Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Die Serie war brutal knapp, Landshut ist eine Top-Mannschaft. Wir konnten keinen Wechsel lockerlassen, auch heute nicht, aber heute haben wir nochmal eine richtige Mannschaft auf dem Eis gehabt, einer hat für den anderen gearbeitet und dann gewinnst Du nachher auch verdient. Letztlich waren wir die bessere Mannschaft und der Schluessel lag in der Physis. Wir waren sehr diszipliniert.“

     

    Tore: 1:0 (7:00) Lascheit (Ochmann, Hartmann 2:0 (31:13) Thielsch (Pelletier, Granz) 2:1 (35:36) Reiter (Zitterbart, Trew) – Strafen: Essen: keine – Landshut: 8 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten (M. Jordan – M. Störmann) – Zuschauer: 2.365

    Fotos: Uwe Schmitz

    Geschrieben von Heiko Sauer

    Veröffentlicht: Freitag, 16. März 2018 23:29

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1600-sieeeeg-moskitos-stehen-im-viertelfinale

  • Das erste von sechs Endspielen! (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/das-erste-von-sechs-endspielen.html)

    ETB Wohnbau Baskets starten beim RSV Eintracht Stahnsdorf in die Playdowns

    Jetzt wird’s ernst für die ETB Wohnbau Baskets. Am Sonntag (17.30 Uhr, BBI-Sporthalle, Schopfheimer Allee 10, 14532 Kleinmachnow) starten die Essener Korbjäger beim RSV Eintracht Stahnsdorf in die Playdowns der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Für Stahnsdorf ist das Heimspiel gegen das Team von Coach Philipp Stachula bereits ein Endspiel. Einen entsprechend heißen Tanz erwarten die Pottkinder in Brandenburg.

    Drei Wochen Pause liegen hinter den ETB Wohnbau Baskets. Drei Wochen, die einer MiniVorbereitung inmitten der Saison gleichkamen. Drei Wochen, in denen sich die Essener intensiv auf die Playdowns vorbereitet haben.

    „Wir hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, uns wirklich zu fokussieren. Aus meiner Sicht war die kurze Pause durchaus positiv. Wichtig ist jetzt nur, dass wir am Sonntag unsere Leistung auch aufs Feld bringen“, sagt Stachula.

    Für Stahnsdorf ist die zweite Partie der Playdowns bereits ein erstes Do-Or-Die-Spiel. Nach der 73:86Auftaktniederlage gegen die Cuxhaven Baskets sind die Brandenburger nahezu schon zum Siegen verdammt, damit der Traum vom Klassenerhalt nicht schon frühzeitig ausgeträumt ist. Verliert Stahnsdorf gegen Essen, haben sie bei dann noch vier ausstehenden Spielen drei Siege Rückstand auf das rettende Ufer. Auch dann wäre es natürlich noch möglich, den Abstieg zu verhindern. Aber: Es wäre eine Herkulesaufgabe.

    „Wir müssen das Spiel gegen Essen gewinnen, wenn wir in der Liga bleiben wollen. Mit dieser Drucksituation müssen wir jetzt umgehen, schließlich haben wir uns auch selbst in die Situation hineinmanövriert“, sagt Eintracht-Coach Denis Toroman. Noch habe sein Team aus eigener Kraft die Möglichkeit, auch in der kommenden Spielzeit in der ProB auf Korbjagd zu gehen. „Und dafür werden wir kämpfen“, so Toroman.

    In der regulären Saison haben jeweils die Auswärtsteams die Vergleiche zwischen Stahnsdorf und Essen für sich entschieden. Während die Wohnbau Baskets in Kleinmachnow mit 78:67 triumphierten, zogen sie vor heimischer Kulisse mit 64:77 den Kürzeren. „Für unsere Köpfe ist es sicherlich nicht schlecht, dass wir wissen, wie wir Stahnsdorf schlagen können. Auch nach einer langen, anstrengenden Fahrt“, sagt Stachula.

    Bis auf ein, zwei kleine Erkältungsausfälle haben die ETB Wohnbau Baskets in den vergangenen drei Wochen nahezu komplett trainiert. Auch das ist im Hinblick auf die anstehende Abstiegsrunde ein gutes Zeichen. Die kleinen Wehwehchen sind ebenfalls auskuriert, sodass die Wohnbau Baskets definitiv in Bestbesetzung nach Brandenburg fahren werden. „Die Jungs haben sehr gut mitgezogen. Ich denke, dass wir es geschafft haben, ihnen unsere Spielidee zu vermitteln“, so Stachula. Und genau diese Spielidee soll am Sonntag zum ersten Mal aufs Parkett gebracht werden.

    Wichtig sei zudem, dass Stachulas Schützlinge wieder die Energie aufs Feld bringen, die schon im Endspurt der regulären Saison unter Beweis gestellt haben. „Wir müssen hungrig sein, Willen und Einsatz zeigen und müssen die Köpfe oben halten“, so Stachula. Einknicken, Aufgabe oder Rückzug sind für die Playdowns keine Option. Ein Sieg bringt die Wohnbau Baskets zwar noch nicht endgültig ans Ziel, verbessert die eigene Ausgangslage jedoch deutlich.

    „Ich denke, dass besonders die Heimspiele für alle Teams in den Playdowns von großer Bedeutung sein werden. Aber wenn man auswärts einen Sieg entführen kann, ist das mit Blicks aufs große Ganze sicherlich auch nicht so verkehrt“, so der Coach der Wohnbau Baskets.

    HINWEIS: Wer mitfiebern möchte, kann wahlweise den Liveticker auf der Homepage der 2. BasketballBundesliga nutzen. Oder aber der Facebook-Seite der ETB Wohnbau Baskets folgen. Dort gibt es alle Zwischenstände nach den Vierteln. 

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/das-erste-von-sechs-endspielen.html

  • Moskitos müssen nach Niederlage Freitag wieder ran (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1598-moskitos-muessen-nach-niederlage-freitag-wieder-ran)

    Nach der deutlichen Niederlage am gestrigen Dienstag am Landshuter Gutenbergweg müssen die Wohnbau Moskitos zumindest am nächsten Freitag nochmal wieder ran (16.03. – 20 Uhr – Eishalle Essen-West)

    Es gibt sie einfach immer wieder, diese Tage wo nichts geht und mal doch so viel wollte. So ähnlich erging es dann auch den Moskitos in Landshut. Einen Sieg hätte man noch gebraucht, dann gelang nicht mal ein Treffer, und Basti Staudt musste sieben Mal hinter sich greifen.

    Es ging los nach knapp fünf Minuten, der Landshuter Kapitän Bill Trew traf zur 1:0 Führung nach Vorarbeit von Silvan Heiß und Luca Zitterbart. In der Folge hatten beide Teams ihre Chancen, es blieb aber bis zur 16. Minute bei der knappen Führung. In der 16. Minute konnte Alexander Ehl den zweiten Treffer für die Hausherren erzielen und mit 2:0 ging es in die 1. Pause.

    Im zweiten musste Basti Staudt dann vier Mal den Puck aus dem Netz fischen. Zunächst nutzte David Wrigley eine Landshuter Überzahl zum 3:0. Nur gut eine Minute später Maximilian Hofbauer dann gar mit dem vierten Landshuter Treffer. Maximilian Forster nochmal in Überzahl un Viktor Lennartsson schraubten das Ergebnis dann noch im 2. Drittel auf 6:0. Im letzten Drittel ließ der EV Landshut etwas die Luft raus, es gab noch einen Treffer von Maximilian Forster und damit war das Spiel beendet.

    Am kommenden Freitag haben die Moskitos nun noch einmal die Gelegenheit auf heimischem Eis den Sack zuzumachen. Gelingt dem Team von Cheftrainer Frank Gentges kein Heimsieg, so müssten alle am Sonntag in Landshut antreten.

     

    Tore: 1:0 (4:58) Trew (Heiß, Zitterbart) 2:0 (16:08) Ehl (Wrigley, Fischhaber) 3:0 (27:20) Wrigley (Reiter, Trew, PP1) 4:0 (28:32) Hofbauer (Lennartsson, Meier) 5:0 (33:41) Forster (Hofbauer, Fischhaber, PP1) 6:0 (38:30) Lennartsson (Hofbauer, Baumgartner) 7:0 (50:37) Forster (Lennartsson, Ehl) – Strafen: Landshut: 8 plus 10 Kuhn – Essen: 16 plus je 10 Thielsch und Hartmann plus 20 Grünholz – Schiedsrichter: Erdle, Dominik (D. Rudolph – S. Schusser) – Zuschauer: 1.919

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Mittwoch, 14. März 2018 20:37

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1598-moskitos-muessen-nach-niederlage-freitag-wieder-ran

  • Moskitos drehen irres Spiel (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1597-moskitos-drehen-irres-spiel)

    Moskitos Essen / EV Landshut 6:3 (1:1, 0:2, 5:0)

    It’s Play-Off Time und seit jeher schreibt diese Eishockeyzeit ihre eigenen Geschichten. Essen konnte am Freitag beim Vorrunden-Süd-Ersten aus Niederbayern in der Verlängerung gewinnen und sicher ein Grund dafür war, dass Frank Gentges das Team perfekt eingestellt hatte, dass das typische Essener Hochgeschwindigkeitshockey gegen die erfahrenen Bayern an dem Abend den kleinen Vorteil brachte - der in so einer Alles-oder-Nichts-Runde entscheiden kann - sowie Goalie Staudt eiskalt und hellwach seinen Kasten bewachte. Zweites Play-Off Spiel und trotzdem gab es keinen Favoriten, es hieß wieder: Alles geben, alles in die Waagschale werfen. Eine großartige Stimmung beider Fanlager bereits schon vor dem ersten Bully und auch sofort hohes Tempo beider Teams, Abtasten Fehlanzeige. Die erste Strafe des Spiels zog der Landshuter Baumgartner wegen Halten [3:21] und trotz hochkarätiger Chancen ungenutzt geblieben. 10:40 auf der Uhr und aus dem Nichts das Tor für die Niederbayern durch Reiter aus dem Gewühl heraus und kaum beruhigt, da schlug Julian Lautenschlager eiskalt zurück, Puck durch Fominych und Bireš erkämpft und Lautenschlager vollendet halbhoch unhaltbar für Goalie Engelbrecht [11:59]. Strafe für Essen, Pfänder wegen Stockschlag, 6 Minuten noch im Anfangsdrittel zu spielen. Nichts passiert. Die Landshuter Schadewaldt, Forster und Wrigley scheiterten ebenso am Torwart, wie auch Lascheit und der starke Fominych auf Moskitos Seite. Auffällig die wenigen Unterbrechungen, beide Teams ließen den Puck laufen, für das Auge wunderbar mit anzusehen. Ein läuferisch, kämpferisch und spielerisch hochspannendes Drittel endete verdient mit dem 1:1.

    Weiter ein Hin und Her auch zu Beginn des Mitteldrittels, ein Break - entstanden nach einem Fehler im Spielaufbau - bescherte die Führung für Landshut durch Bill Trew [22:15], kurz drauf musste Landshut Gröger für 2 Minuten raus wegen Behinderung [22:48]. Essen setzte sich fest im Angriffsdrittel, De Coste und Lascheit verzogen aussichtsreich. Kaum vollzählig, musste Abstreiter auf die Bank [25:56], nächste Überzahl für Essen und es wurde nickliger auf dem Eis. Maxi Engelbrecht zeigte, dass er von seinem Vater die Torwartgene geerbt hatte, starke Leistung bisher vom EVL Torwart, es blieb beim 1:2. Erneut ein Fehler der Essener im Aufbau leitete einen Konter ein, den Reiter und Lennartson eiskalt, wie aus dem Lehrbuch, zum 1:3 ausspielten [28:33], die Moskitos verloren ihre Linie zu diesem Zeitpunkt, die Absicherung nach hinten wurde zu sehr vernachlässigt und Landshut bedankte sich zweimal artig. Mitte des Mitteldrittels gab es von der Seite der Essener fast nur Einzelaktionen, jedoch ohne Resultatsverbesserung und Basti Staudt im Tor stand unliebsam stark unter Beschuss. Landshut war brandgefährlich. Gegen Drittelende fingen sich die Mannen um Capt‘n Thielsch wieder, spielten die sicheren Aufbaupässe und kamen durch Pfänder und Lautenschlager kurz vor der Sirene zu Möglichkeiten, es blieb beim 1:3. Man muss klar sagen, eiskalte Landshuter bestrafen sofort Fehler der sorglosen Moskitos im Mitteldrittel. Nicht ganz unverdiente Führung für den EVL nach 40 Minuten.

    Ins entscheidende letzte Drittel und man war gespannt, ob die Comeback-Könige aus Essen zurückkamen. Verhaltener Beginn beider Teams, Essen klar bedacht auf Pucksicherung und kontrollierten Aufbau und Landshut hellwach und massiert in der Defensive. Thielsch nutzte dann einen Zauberpass von Pelletier zum 2:3 Anschluss, völlig alleine halb rechts und musste nur noch einnetzen [44:51]. Fast im Gegenzug nach zwei dicken Fehlern in der Defensive wieder den Abstand vergrößert. Basti Staudt grandios im Moskito Tor, es blieb beim 2:3. Und dann, in Überzahl - Landshuts Kuhn saß draußen [47:58] - der Ausgleich zum 3:3, ins Eck geschlenzt von Kyle De Coste [48:17]. Es wurde sehr, sehr laut am Westbahnhof. Das 4:3 ließ dann die Halle beben, Fiedler stand richtig und tat ihn rein [50:00], Lascheit mit dem Assist. Spiel gedreht. Starke Leistung des gesamten Teams jetzt. Die letzten Minuten war dann purer Fight von beiden Teams. Essen nahm sich 2:30 vor Ende die Auszeit, völlig richtige Entscheidung von Coach Gentges, kurz danach auch durch Landshut die Auszeit. Engelbrecht verließ zu Gunsten eines Feldspielers seinen Kasten, ein Minute vor Ende und dann brachen alle Dämme: 5:3 Emptynet Goal durch Gauch und Torwart Staudt schrieb sich einen Assistpunkt. Wahnsinn! Das 6:3 durch Lascheit, nochmal ins leere Gehäuse, erstickte im ohrenbetäubenden Jubel der über 2000 Zuschauer.

    Essen führt in der Serie mit 2:0 und könnte kommenden Dienstag in die nächste Runde einziehen.

    Tore: 0:1 (9:20) Reiter (Meier, Fischhaber) 1:1 (11:59) Lautenschlager (Gauch, Fominych) 1:2 (22:15) Wrigley (Kuhn, Trew) 1:3 (28:33) Lennartson (Reiter) 2:3 (44:51) Thielsch (Pelletier, Granz) 3:3 (48:17) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP1) 4:3 (50:00) Fiedler (Ziolkowski, Lascheit) 5:3 (59:05) Gauch (Bires, Staudt, ENG) 6:3 (59:41) Lascheit (Fiedler, Ziolkowski, ENG) – Strafen: Essen: 2 – Landshut: 8 – Schiedsrichter: Naust, Marc-Andre (M. Blankart – J. Lamberger) – Zuschauer: 2.097

     

    Geschrieben von Heiko Sauer
    Veröffentlicht: Montag, 12. März 2018 11:05

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1597-moskitos-drehen-irres-spiel

  • Moskitos gewinnen erstes Playoffsspiel ( https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1596-moskitos-gewinnen-erstes-playoffsspiel)

    EV Landshut – Moskitos Essen 2:3 OT (0:0, 0:1, 2:1, 0:1 OT)

    Eine stattliche Anzahl von Moskitos Fans machte sich per Bus, Bahn und Auto Richtung Bayern auf den Weg und musste die weite Anreise nicht bereuen. Insgesamt fast 2800 Zuschauer sahen ein typisches Play-Off Spiel am Gutenberweg zu Landshut.

     

    Kämpferisch mit viel Tempo beidseitig und einigen Nervositäten im Spielaufbau und vor den Toren, die auf Landshuter Seite mit Maxi Engelbrecht und auf Essener Seite mit Basti Staudt besetzt waren, prägten die Anfangsminuten. Bereits eine der ersten Aktionen ahndete der Hauptschiedsrichter Alfred Hascher mit 2 Minuten Strafe für die Gastgeber, Schadewaldt Beinstellen [00:32], Essen konnte jedoch davon nicht profitieren. Fern (Essen) nach 02:37 auf die Sünderbank wegen Halten, auch diese Unterzahl wurde von den Specialteams beherrscht. 09:22 gespielt, eine Bankstrafe gegen Landshut und der starke De Coste nur knapp am Gehäuse der Niederbayern vorbei.  Landshut jubelte [12:39], aber Hascher signalisierte umgehend : Kein Tor.  Eine Minute später musste Ziolkowski auf die Strafbank, Glück, Staudts Können und die Defensive verhinderten Schlimmeres. Es blieb beim Unentschieden nach den ersten 20 Minuten, alles in allem verdient.

     

    Erneut eine frühe Strafe gegen Landshut [20:20] und erneut kein Tor in Überzahl, stark verteidigt. Dann schlug es endlich erstmals hinter Engelbrecht ein, der wieder sehr starke Kyle De Coste netzte ein, wenn auch glücklich abgefälscht, auf Zuspiel von Pelletier und Fern [25:35] und läutetete damit ein starkes Drittel der Essener ein.  Einige große Chancen, besonders als Kuhn aus Landshut in die Sünderbox musste [32:54], versemmelten Pfänder und Lautenschlager in aussichtsreichster Position. Es blieb beim knappen 1:0 für das Nordteam im 2. Drittel, diesmal mehr als verdient.

     

    Landshut zu Beginn des letzten Drittels deutlich entschlossener und der Ausgleich durch den alten Hasen Bill Trew [42:34] konnte man kommen sehen, stark gemacht, keine Chance für Staudt. Trew nahm nach dem Tor seine Auszeit, 2 Minuten wegen Haken [44:08] und es brannte lichterloh vor dem Landshuter Kasten, ohne Resultatsveränderung. In den letzten 10 Minuten des Schlussdrittels war richtig Musik im Spiel, es wogte hin und her, viele Chancen auf beiden Seiten.  Bastian Staudt mit super Paraden, er war gewohnt stark und seinem Gegenüber an dem Abend einen Tick  voraus. Die Landshuter Wrigley und Meier und die Moskitos Lautenschlager und Thielsch hatten kurz hintereinander große Möglichkeiten, aber erst Marcel Pfänder schaffte es, das Schwarze in die Maschen zu legen.  Tor für die Moskitos [57:03]. Wer glaubte, das war´s, der sah sich getäuscht, denn keine Minute später traf für Landshut Baumgartner aus dem Gewühl heraus, alles wieder auf Null sozusagen. Bis zur Sirene gab es noch einige kritische Situationen, aber ohne Torschrei.  Verlängerung.

     

     

     

    De Coste, Pelletier, Bires, Trew und Lennartson scheiterten jeweils am Torwart der gegnerischen  Mannschaft. Dann begannen 4 Minuten, die einem das Herz mehr als einmal in die Hose rutschen ließ: Strafe gegen Essen, Granz wohl wegen unnötiger Härte [68:55] und nach Ablauf der Strafe dann Penalty gegen das Gastteam (absichtliches Torverschieben),  Forster scheiterte am famosen Basti Staudt [71:55]. Dann schrieb die Uhr die Minute 74, als der bärenstarke Julian Lautenschlager, auf exzellenter Vorlage von Andrej Bires, das Spiel völlig humorlos entschied. Ein direkter Pass bis an die blaue Linie der Niederbayern nahm Bires technisch stark auf und bediente  mit einem genauen Querpass den mitgelaufenen Julian Lautenschlager, der halbhoch einschlenzte. Stark gemacht! Das Team und die mitgereisten Fans tobten.

     

    Auf geht’s am Sonntag zu Spiel 2 an den Westbahnhof.  

    Geschrieben von Heiko Sauer

    Veröffentlicht: Samstag, 10. März 2018 12:20

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1596-moskitos-gewinnen-erstes-playoffsspiel

  • Interview mit dem Cheftrainer (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1595-interview-mit-dem-cheftrainer)

    Bevor es für die Moskitos in den Play Offs am Freitag (19:30 Uhr – Eisstadion am Gutenbergweg) und Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) ernst wird, gab der Essener Cheftrainer einen Ausblick auf die Spiele gegen Landshut, sowie auch einen Rückblick auf die bisher gelaufene Saison:

     

    Herr Gentges, Sie haben nach den Vorbereitungsspielen und vor der Hauptrunde gesagt, dass die Mannschaft in dieser Saison ein ganz andere ist, als die Mannschaft aus der Vorsaison. Fühlen Sie sich auch nach 44 Spielen bestätigt?

    Ja, absolut, qualitativ nicht ganz auf dem Niveau der Vorsaison, insbesondere nach dem provozierten Abgang von Hildebrand in der laufenden Saison, der innerhalb der Saison aufgrund der Marktlage natürlich nie kompensiert werden konnte und charakterlich leider etwas ganz anderes als in der Vorsaison.

     

    Dennoch steht die Mannschaft nach Platz 5 der Hauptrunde auch nach der Meisterrunde mit 73 Punkten aus 44 Spielen auf einem sehr starken 5. Platz und das mit nur 3 Punkten hinter Platz 3.

    Damit bin ich hoch zufrieden und damit können wir alle hoch zufrieden sein. Ich bleibe dabei, es ist die am schwersten zu betreuende Mannschaft in meiner Trainerkarriere. Um dieses Ergebnis zu erreichen war brutale mentale Arbeit erforderlich, das brauche ich nicht noch mal, mehr werde ich da aktuell nicht zu sagen.

     

    Ihre Philosophie ist es eigentlich mit 4 Blöcken Power Eishockey zu spielen, wie Sie sagten, mussten Sie seit geraumer Zeit leider Abstand davon nehmen.

    Das ist richtig und auch das ist ein großer Unterschied zur Vorsaison, leider spielen wir aus qualitativen und quantitativen Gründen seit geraumer Zeit nur mit drei Blöcken. Marko Babic fällt die gesamte Saison über immer wieder mit unterschiedlichen Verletzungen aus und ist auch aktuell wegen einer Knieverletzung leider nicht einsatzfähig. Junge Spieler wie Lucas Topfstedt und Raphael Grünholz, die vom Absteiger FASS Berlin kommen oder ein 17-jähriger Christian Schmid machen zwar kontinuierlich Fortschritte, sind aber für dieses Niveau noch nicht so weit, können aber noch sehr wichtig werden. Tilburg ist zum Beispiel in der Lage kontinuierlich mit vier Blöcken zu powern, das zahlt sich natürlich aus und dadurch hat die Mannschaft auch durchgehend ein höheres Tempo.

     

    Die Fans freut besonders, dass man die Konkurrenz aus dem Revier mit Duisburg und Herne hinter sich lassen konnte. Ist das für Sie auch wichtig?

    Was für die Fans wichtig ist, ist dann auch für mich und unser gesamtes Team wichtig. Letzte Saison waren wir die Nr. 1im Pott und diese Saison sind wir es aktuell auch. Ein hervorragendes Gefühl für die Fans und auch für uns.

     

    Sie bemängelten insbesondere am letzten Wochenende, das zwei bis drei Spieler nicht mehr voll im Thema sind. Auch von anderen Trainern war das über deren eigene Spieler  mehrfach zu hören. Woran liegt das?

     

    Es ist vollkommen egal ob ein Spieler mit uns oder einem anderen Verein verhandelt oder seine Karriere nach der Saison beendet, er bekommt bei uns bis zum Ende sein Geld, also muss er auch bis zum Ende 100% seine Leistung bringen. Wenn er das nicht verarbeiten kann oder gedanklich schon beim neuen Verein ist, dann hat er im Profi-Business eigentlich nichts zu suchen, das ist absolut unprofessionell und in einigen Fällen charakterlich vollkommen inakzeptabel.

     

    Kann man das vor den Play-Offs abstellen?

    Dafür ist ein Profi-Spieler und das wollen sie nach eigener Aussage ja angeblich alle sein, natürlich vollkommen alleine verantwortlich. Das es bei der heutigen Generation an der nötigen professionellen Einstellung, Willen, Herz, Charakter, Respekt usw. mangelt, ist hinlänglich bekannt. Man kann keinem Spieler Talent und Charakter geben oder einpflanzen. Fakt ist, jedes Team ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied und auf dem Niveau der Meisterrunde und jetzt der Play-Offs, kann man das normalerweise nicht kompensieren.

     

    Jetzt treffen die Moskitos mit dem EV Landshut auf einen deutschen Traditionsverein. Wie sind Ihre Gedanken über Ihren Gegner?

    Für mich ist der EV Landshut nicht ein deutscher Traditionsverein sondern der deutsche Traditionsverein überhaupt. Unglaublich was der Verein für Eishockeygrößen herausgebracht hat. Die aktuelle Mannschaft war nach der Vorrunde auf Platz 1, ist hervorragend besetzt und besitzt einen hervorragenden Trainer. Insbesondere die Balance zwischen vielen ehemaligen DEL 2- und DEL-Spielern, starken Eigengewächsen aus der DNL, sowie drei starken Imports, aus denen sie auswählen können, zeichnet diese Mannschaft aus. Dazu ist der EV Landshut immer ambitioniert aufzusteigen und das ist ein ganz wichtiges Signal an die Mentalität der Spieler.

     

    Wie bereiten Sie sich auf den Gegner vor und ist der EV Landshut klarer Favorit?

    Wir werden in allen Bereichen optimal vorbereitet sein, einen finalen Eindruck habe ich aber erst nach dem ersten Aufeinandertreffen, genau so wird es dem Landshuter Trainer aber auch gehen. Die Stärken von Landshut sind uns bekannt, größtenteils werden wir uns aber auf unsere eigenen Stärken fokussieren, alles andere können wir sowieso nicht beeinflussen. Der EV Landshut ist Favorit, vorausgesetzt, alle von uns gehen ans Limit und ich betone nochmals ALLE, dann ist Landshut nicht klarer Favorit. Ich freue mich auf diese Play-Off Serie und ich gehe davon aus, dass unser gesamtes Team sich auf diesen Traditionsverein freut. Am Sonntag brauchen wir natürlich ein volles Stadion und optimale Unterstützung unserer Fans.

     

    Ihre Wertschätzung über den EV Landshut ist deutlich zu spüren. Sind Sie ein Fan weil Sie im Nachwuchs dort gespielt haben?

    Ich bin vor 40 Jahren mit dem EV Landshut Deutscher Schüler Meister geworden mit einer Quote die nie mehr erreicht wurde, habe mit vielen Landshuter Spielern über viele Jahre in den deutschen U-Nationalmannschaften gespielt und meine Idole dieser Zeit, spielten in der 1.Mannschaft vom EV Landshut, aber ein Fan bin ich nicht, das sind nur die Tatsachen.

     

    Sie haben vor der Saison nicht nur die Platzierungen der Nord-Clubs sondern auch der Süd-Clubs richtig eingeschätzt. Wen sehen Sie vor den Play-Offs als Favoriten?

    In Achtelfinale sehe ich nur Tilburg als klaren Favoriten, alle anderen Serien bleiben abzuwarten, ich bin selber gespannt. Der Meisterschafts-Favorit war vor der Saison für mich Tilburg und dabei bleibe ich auch.

     

    Sie sind aktuell schon voll in den Planungen für die neue Saison, wann sind neue personelle Vollzugsmeldungen zu erwarten?

    Ich bin nicht aktuell voll in den Planungen sondern schon seit langem, wer jetzt erst anfängt, braucht auf Grund der Marktlage an deutschen Spielern, erst gar nicht anfangen. Dazu werde ich mich aber erst nach unseren Play-Offs äußern. Die Neuzugänge haben wir nur bekannt gegeben, weil die abgebenden Vereine die Arbeit unseres Pressesprechers übernommen haben. Die eigenen Abgänge nach der Saison bekannt zu geben ist normal, die Bekanntgabe wo der Spieler hinwechselt sollte dann der neue Verein für sich in Anspruch nehmen dürfen, aber an dieses ungeschriebene Gesetz halten sich leider nicht alle.

     

    Die Redaktion bedankt sich und wünscht Ihnen und dem Team viel Erfolg für die Play-Offs.

    Vielen Dank, wir werden alles geben.

    Es ist wieder mal Play Off Zeit am Westbahnhof! Und es ist der EV Landshut!

    Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn Christopher Schadewaldt und Peter Baumgartner waren auch schon in Essen aktiv. Mittlerweile gehören die beiden Verteidiger zu den festen Größen in der Oberliga Süd und beim EV Landshut. Allerdings gibt es Spieler im Kader der Landshuter, die noch mehr in ihrer Karriere hinter sich gebracht haben. Allen voran Bill Trew, der mittlerweile 43-jaehrige Center, der lange Jahre am Pulverturm in Straubing seine Schlittschuhe geschnürt hat, ist sowas wie der Kopf der Mannschaft. Unterstützt wird der ehemalige Nationalspieler dabei von Peter Abstreiter. Auch der 36-jaehrige Abstreiter trug bereits das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Und Abstreiter ist sowas wie der Torjäger der Niederbayern, mit 26 Toren hat er die meisten Treffer der Landshuter erzielt. Aufpassen müssen die Essener Verteidiger also auf Peter Abstreiter und Bill Trew. Dazu gesellt sich Maximilian Forster, der ebenfalls bereits 21 Treffer verbuchen konnte.

    Mit Verteidiger Olli Granz und Stürmer Andrej Bires geht es für zwei Moskitos an alte Wirkungsstätte zurück. Olli Granz stammt gebürtig aus Landshut und verbrachte einen großen Teil seiner Jugend in Landshut. Außerdem erlernte der Essener Verteidiger seine Fähigkeiten auf dem Eis in Landshut. Auch Andrej Bires kennt das Stadion am Gutenbergweg bestens, der Essener Stürmer spielte in Landshut für die dortige DNL Mannschaft und auch in der 1. Mannschaft war der Essener Stürmer in der Saison 2011/2012 in der DEL 2 aktiv.

    In der letzten Saison starteten die Moskitos gegen Leipzig in die Play Offs, zogen dann gegen Peiting ins Halbfinale ein und scheiterten dort schließlich am späteren Meister Tilburg. Mag es in dieser Saison ähnlich erfolgreich sein, wird es noch einige Spiele in den Play Offs zu sehen geben, auch nach den Spielen gegen Landshut.

     

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Donnerstag, 08. März 2018 10:44

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1595-interview-mit-dem-cheftrainer

  • Niederlage in Leipzig (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1591-niederlage-in-leipzig)

    Das war heftig am Anfang! Leipzig im engen Zelt in Taucha begann mit viel Druck, den das Team von Frank Gentges entsprechend zu spüren bekam. Und die ehemaligen Essener Spieler blühten so richtig auf, allen voran, Michal Velecky. Hochgeschwindigkeitshockey in den ersten 20 Minuten im Zelt von Taucha. Und Michal Velecky war gleich zwei Mal erfolgreich, die Moskitos hatten ihre Mühe das Spiel offen zu gestalten. Zunächst netzte Velecky nach Zuspiel von Eichelkraut ein, dann traf Eichelkraut selbst. Den dritten Leipziger Treffer besorgte wieder Velecky nach einem guten Zuspiel von Tramm. Doch die Moskitos wollten noch nicht aufgeben, Julian Lautenschlager gelang gut vier Minuten vor der ersten Pause der Anschlusstreffer.

     

    Und es ging in den 2. Zwanzig Minuten so weiter, zunächst traf Paavilainen zum 4:1, gerade einmal gut 23 Minuten waren gespielt. Leon Fern brachte die Moskitos aber wieder zurück ins Geschäft, sein Treffer zum 4:2 war zu diesem Zeitpunkt wichtig. Beide Teams schenkten sich in der Folge nichts, es war Play Off Hockey angesagt, Visier oben und Kampf bis zum Ende. Und die Moskitos hatten das Spiel noch nicht abgeschrieben. Andrej Bires war es, der den dritten Essener Treffer erzielen konnte und das Team von Frank Gentges wieder asuf Schlagdistanz brachte. Kurz vor dem Ende des Drittels musste Julian Lautenschlager auf die Strafbank, und wieder war es die Kombination Eichelkraut/Velecky, die die Essener Defensive nicht in den Griff bekam. Der Treffer von Eichelkraut zum 5:3 zu diesem Zeitpunkt tat weh.

     

     

    Schlecht für die Moskitos ging es im letzten Abschnitt weiter, Tom Fiedler musste für zwei Minuten auf die Bank und die Icefighters brauchten nicht lange um diese Chance zu nutzen. Niklas Hildebrand war es, der den sechsten Leipziger Treffer erzielen konnte. So zog es sich über die letzten zwanzig Minuten, bis kurz vor dem Ende. Alle, die noch geglaubt hatten, es koennte noch was gehen in Taucha, spätestens 2:11 vor dem Ende machte Niklas Hildebrand alles klar. Am Ende war dieses Mal nichts zu holen, in Leipzig.

     

    Tore: 1:0 (10:45) Velecky (Eichelkraut, Hofverberg) 2:0 (11:27) Eichelkraut (Paavialainen, Schneider) 3:0 (14:38) Velcky (Hofverberg, Paavialainen) 3:1 (15:43) Lautenschlager (Fominych, Bires) 4:1 (22:01) Paavalainen (Zink, Raaf-Effertz) 4:2 (23:33) De Coste (Fern, Pelletier) 4:3 (36:37) Bires (Lautenschlager, Fominych) 5:3 (39:56) Eichelkraut (Velecky, Hofverberg, PP1) 6:3 (43:24) Hildebrand (Weber, PP1) 7:3 (57:49) Hildebrand (Eichelkraut, Paavialainen) – Strafen: Leipzig: 10 – Essen: 6 - Schiedsrichter: Tretbar, Markus (M. Berg – J. Lauden) – Zuschauer: 1.457

     

    Fotos: Thomas Wilken / Sascha Lamozik

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Sonntag, 04. März 2018 18:53

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1591-niederlage-in-leipzig

  • Moskitos vergeben den ersten Matchball (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1590-moskitos-vergeben-den-ersten-matchball)

    Mit 2:5 (1:1, 0:2, 1:2) unterlagen die Wohnbau Moskitos vor gut 1.400 Zuschauern den Hannover Scorpions, fanden nie ein Mittel gegen die Niedersachsen und am Ende muss man wohl die Niederlage als verdient bezeichnen. Frank Gentges, der Essener Cheftrainer hatte es so gesehen: „Es war ein starkes, hart umkämpftes Spiel, indem es für beide Teams um viel ging. Schlussendlich hat ein hervorragender Torwart Linda auf Seiten der Scorpions und mangelnde Chancenverwertung auf unserer Seite das Spiel entschieden. In den Schlüsselsituationen waren die sehr erfahrenen Spieler des Gegners einen Tick besser.“

     

    Hannover in der Anfangsphase mit viel Druck, die Moskitos eher verhalten. So entwickelte sich ein Spiel, bei dem Scorpions Keeper Björn Linda einen sehr guten Tag erwischte und sein Team genau wusste, dass es am für sie letzten Spieltag der Meisterrunde in Essen punkten muss. In der 10. Spielminute war es dann passiert, die Defensive der Essener brachte den Puck nicht weit genug vom Tor weg und Brian Gibbons sagte Danke. Mit zunehmender Spieldauer hatte man jedoch den Eindruck die Moskitos könnten über den Kampf ins Spiel finden, hatten Zwei, Drei gute Chancen ohne jedoch Zählbares zu erreichen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels dann doch noch der Ausgleich, Marcel Pfänder lupfte die Scheibe hinter Hannovers Tor zu Andrej Bires und der traf.

     

    Im Grunde war das Spiel im 2. Drittel nach 83 Sekunden gelaufen, denn die Scorpions trafen direkt. Zunächst konnte Basti Staudt einen Schuss von Björn Bombis noch abwehren, doch den Abpraller versenkte Patrick Schmid. 42 Sekunden später fuhren Niddery und Fischer einen schönen Angriff, Niddery legte von rechts quer durch die Essener Verteidigung nach links zu Sean Fischer und es stand 1:3. In der Folge hatten die Moskitos Mühe, ihr sonst so kombinationssicheres Spiel aufzuziehen, immer war ein Skorpion irgendwie dazwischen und wenn nichts mehr ging stand hinten Björn Linda sicher.

     

     

    Mit Rückstand ging es also in die letzten 20 Minuten, sollten die Moskitos wieder einmal aufholen können? An diesem Abend gelang es nicht, wieder wurden sie kalt erwischt. Zunächst Strafe gegen Chad Niddery, doch die Moskitos konnten die Überzahl nicht nutzen, im Gegenteil, Niddery kam von der Strafbank, spitzelte der Essener Verteidigung die Scheibe weg und ließ sich auch von Bast Staudt nicht mehr aufhalten. Und dann hatten die Spieler von Frank Gentges den Puck endlich mal an Linda vorbeigebracht, doch Hauptschiedsrichter Sterkens erkannte auf Torraumabseits, kein Tor. Zwei Minuten vor dem Ende machten die Scorpions für sich dann den Sack zu, nach einem Angriff kam die Scheibe aus der Ecke zu Christoph Koziol und der ließ Staudt keine Möglichkeit. Damit müssen die Moskitos am Sonntag (17 Uhr) in Leipzig punkten, wenn das Team sich das Heimrecht sichern will.

     

    Tore: 0:1 (9:13) Gibbons (Niddery, Fischer) 1:1 (19:18) Bires (Pfänder, De Coste, PP1) 1:2 (20:41) Schmid (Bombis, Pape) 1:3 (21:23) Fischer (Niddery, Gibbons) 1:4 (43:23) Niddery 2:4 (53:57) Pfänder (Lautenschlager, Fiedler) 2:5 (57:43) Koziol (Spelleken) – Strafen: Essen: 6 plus 10 Thielsch – Hannover: 14 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (L. Beelen – N. Verbruggen) – Zuschauer: 1.441

     

     

    Bilder: Uwe Schmitz

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Freitag, 02. März 2018 23:30

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1590-moskitos-vergeben-den-ersten-matchball

  • Mini-Rotation, viel Energie, aber keine Überraschung (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mini-rotation-viel-energie-aber-keine-ueberraschung.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren bei den Rostock Seawolves klar mit 80:102

     

    Den Favoriten mitunter geärgert. Und trotzdem ging es am Ende für die ETB Wohnbau Baskets mit leeren Händen zurück nach Essen. Beim Tabellendritten der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB, den Rostock Seawolves, zog das Team von Headcoach Philipp Stachula mit 80:102 (16:19, 31:39, 12:23, 21:21) klar den Kürzeren. Die Hauptrunde beenden die Essener somit auf dem zehnten Platz im Norden. Und spielen nun in den Playdowns gegen den SC Rist Wedel, den RSV Eintracht Stahnsdorf und die Cuxhaven Baskets um den Klassenerhalt.

    Ausgerechnet Jeffrey Martin, der erst im Winter von Rostock nach Essen gewechselt war, erzielte die ersten Punkte für Essen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet präsentierten sich trotz der strapaziösen Anfahrt in erstaunlich guter Verfassung. Und als wiederum Jeffrey Martin einen Dreier zum 10:6 (4.) versenkte, schien es, als seien die Essener voll auf Kurs. Im Endspurt des ersten Viertels gelang es den Hausherren jedoch, das Spiel erst auszugleichen und durch Brandon Lockhardt und Dino Butorac (15:12, 8.) zu drehen.

    „Das erste Viertel war total in Ordnung“, lobte Stachula nach dem Spiel. Deutlich weniger erfreut war er über den Shootout im zweiten Viertel. Beide Teams stellten ihr offensives Skillset zur Schau. Sehr zur Freude der 3140 Zuschauer in der Rostocker StadtHalle, die das spektakuläre Auf und Ab begeistert begleiteten. Über 24:16 (11.) und 29:19 (13.) setzten sich die Langsam ein wenig ab. Aber: Essen schlug immer wieder zurück, verkürzte den Rückstand ein ums andere Mal und blieb so immer in Schlagdistanz. Zumindest in der ersten Halbzeit.

    Mit 13 Zählern Rückstand (47:60) verabschiedeten sich die ETB Wohnbau Baskets zur Halbzeit in die Katakomben der StadtHalle. Und mussten nach der Pause miterleben, wie die Seawolves Nägel mit Köpfen machten. „Im dritten Viertel haben wir unsere Energie nicht mehr so gut aufs Feld bekommen, keine Stopps mehr produziert und offensiv einige unglückliche Entscheidungen getroffen. Rostock hat das geschickt ausgenutzt und sich den entscheidenden Vorteil erspielt“, so Stachula.

    Spätestens als Rostocks Darian Cardenas Ruda einen Dreier zum 70:47 (24.) durch die Reuse jagte, war die Partie faktisch entschieden. Dass im Gegenzug Kelvin Okundaye seinerseits fünf schnelle Punkte für Essen nachlegte, blieb am Ende nur eine erfreuliche Randnotiz, ist aber stellvertretend ein Beleg für einen weiteren positiven Aspekt aus Essener Sicht.
    Selbst als klar war, dass es in Rostock nichts zu holen geben würde, steckten die ETB Wohnbau Baskets nicht auf. Stachulas Schützlinge hielten die Köpfe oben, kämpften bis zur Schlusssirene. Eine Erkenntnis, die Mut macht für die anstehenden Aufgaben in den Playdowns. Diese beginnen, analog zu den Playoffs am zweiten März-Wochenende.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets bei Rostock Seawolves
    Tim van der Velde (2), Yannik Tauch (8/2 Dreier), Jacob Albrecht (5/1), Forrest Robinson (12/4), Nikola Gaurina (7/1), Adam Touray (15), Kelvin Okundaye (5/1), Montrael Scott (6), Jeffrey Martin (20/3).

    STIMMEN ZUM SPIEL
    Ralf Rehberger, Trainer Rostock Seawolves: „Ich bin unglaublich stolz und sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Wir waren defensiv nicht ganz so gut, gerade in der ersten Halbzeit. Im dritten Viertel haben wir allerdings gezeigt, was in uns steckt und das Spiel dort schlussendlich auch entschieden. Nach dem dritten Viertel war klar, dass Essen nicht mehr zurückkommt. Wir waren zu dominant an beiden Enden des Feldes. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir haben unser Ziel erreicht, sind nach der Hauptrunde Dritter und haben den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde auf unserer Seite.“

    Philipp Stachula, Trainer ETB Wohnbau Baskets: „Die Energie, die wir aufs Feld gebracht haben, war wirklich gut. Das ist ein Schritt in die Richtung gewesen, in die wir gehen wollen. Rostock ist ein starkes, tief besetztes Team. Wir haben es geschafft, den haushohen Favoriten teilweise zu ärgern – und daraus müssen wir unsere Energie für die anstehenden Playdowns ziehen. Wir machen viele, kleine und gute Schritte. Und wären wir in der Saisonvorbereitung, wären wir voll im Plan. Allerdings sind wir nicht in der Vorbereitung, sondern müssen in den kommenden Wochen abliefern. Dass wir jetzt eine kurze Pause haben, in der wir intensiv an unserem neuen Menü arbeiten können, kommt uns sehr entgegen.“

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mini-rotation-viel-energie-aber-keine-ueberraschung.html

  • Klarer Moskitos Heimsieg gegen die Indians (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1586-klarer-moskitos-heimsieg-gegen-die-indians)

    Mit einem 5:0 Shutout Sieg gegen die Hannover Indians wahrten die Wohnbau Moskitos vor den letzten beiden Meisterrunden Spielen gegen die Scorpions und in Leipzig alle Chancen auf das Heimrecht in den Play Offs. Mit dem Sieg kletterte das Team nach der glatten Pleite am Freitag in Tilburg sogar auf den dritten Tabellenplatz hinter Tilburg und Halle.

     

    Die Wohnbau Moskitos begannen bissig und hatten bereits in den ersten zwei Minuten zwei Top Chancen, doch noch blieb es vor knapp 1.200 Zuschauern beim 0:0. Bei den Indians begann Sebastian Albrecht im Tor, und dieser konnte sich nicht über Langeweile in den ersten Minuten beklagen. Sein Team, die Indians, zwar mit ein paar Entlassungsangriffen, doch alles was näher ans Essener Tor kam war sichere Beute vom erneute überzeugenden Basti Staudt. In der 8. Spielminute war es dann zum ersten Mal soweit, dass die Essener Zuschauer jubeln durften. Albrecht ließ einen Schuss von Leon Fern abprallen, war aber dann gegen den Nachschuss von Julien Pelletier machtlos, 1:0. Die Moskitos spielten weiter klug, stellten die Indians zu und checkten oft klug vor. Aus einem solchen Forechecking entsprang dann auch der zweite Essener Treffer. Julian Lautenschlager fing hinter dem Gehäuse der Indians einen Querpass ab, bediente den alleine im Slot stehenden Andrej Bires und der hatte keine Mühe Albrecht zu überwinden.

     

    Zum 2. Drittel kamen die Indians mit mehr Offensivdrang aus der Kabine, offenbar hatte Coach Len Soccio noch einmal an seine Spieler appelliert, mehr für die Offensive zu tun. Doch die Moskitos passten auf, und was die Defensive der Mannschaft von Frank Gentges nicht entschärfen konnte, das wurde eine sichere Beute von Basti Staudt. Doch mitten in die erste Offensivphase der dritte Stich der Wohnbau Moskitos, Gestocher vor dem Tor von Albrecht, und letztlich stocherte Christoph Ziolkowski den Puck über die Linie. So ein wenig nahm das dritte Essener Tor den Gästen die Luft, zwar probierten sie in der ein oder anderen Aktion noch einmal den Wunsch ihres Trainers umzusetzen, doch es ging nichts am Essener Keeper vorbei.

     

    Die Moskitos, die wieder einmal versuchten weitgehend von der Strafbank weg zu bleiben, machten im letzten Drittel schnell den Deckel drauf. Denis Fominych setzte sich schön auf halbrechts durch und die freie Scheibe spitzelte Andrej Bires in der 45. Minute vorbei am Keeper der Gäste. Die Wohnbau Moskitos ließen in der Folge nichts mehr anbrennen, kontrollierten das Spiel und erarbeiteten sich weitere Chancen. Die Letzte verwertete dann wieder Christoph Ziolkowski, der einen Abpraller von Albrecht aus spitzem Winkel unter die Latte nagelte. Der Essener Chefcoach, der am heutigen Tag seinen Geburtstag feiert, sagte in seinem Statement kurz und knapp: "Es war ein hoch verdienter Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir waren von Beginn an in allen Bereichen besser.“

    Auch die Aktion von Spieltags Sponsor DKMS – Wir besiegen Blutkrebs, war ein voller Erfolg. Larissa, die diese Aktion aktiv mit ihren Helfern zum Spiel begleitete war sichtlich zufrieden über den Abend. „Wir haben 50 Neuregistrierungen, wir hätten noch mehr haben können, aber manche Leute waren zu jung oder manche auch zu alt, dann geht das nicht. Auch meine Helfer hatten einen tollen Abend für unsere Aktion, es kamen sogar Zuschauer um sich registrieren zu lassen, die gar nicht das Spiel gucken wollten.“ Für ein paar Zuschauer lohnte es sich dann doppelt, denn beim DKMS-Puckwerfen gewannen zwei Zuschauer ein Trikot der Mannschaft und einer sogar einen Abend mit Sherif Werner Hartmann.

    Tore: 1:0 (7:42) Pelletier (Fern, De Coste) 2:0 (14:56) Bires (Lautenschlager, Fominych) 3:0 (23:22) Ziolkowski (Fiedler, Lascheit) 4:0 (44:44) Bires (Fominych, Pfänder) 5:0 (59:21) Ziolkowski (Hartmann, Lascheit) – Strafen: Essen: 4 – Indians: 8 – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (J. van den Berg – N. Verbruggen) – Zuschauer: 1.185

  • Keine Chance gegen die Trappers an diesem Abend (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1585-keine-chance-gegen-die-trappers-an-diesem-abend)

    Frank Gentges, der Essener Cheftrainer erkannte es in der Pressekonferenz neidlos an: „Wir waren heute nicht das Team, dass Tilburg in Schwierigkeiten bringen konnte. Wir sind im ersten Abschnitt nicht ins Spiel gekommen, aber ich glaube den Spielern spukt im Kopfe rum, dass wir wohl noch sechs Punkte zum Heimrecht brauchen. Wir werden versuchen, die sechs Punkte in den nächsten Spielen zu holen, das ist alles was ich heute sagen kann.“ In der Tat hatten die Essener Spieler an diesem Abend nicht ihren besten Tag erwischt, Tilburg von Anfang an zielstrebiger, wacher und aggressiver. Stets mit wenigen Zügen vor dem Essener Tor während die Moskitos oft so ihre Zeit brauchten.

     

    Bereits nach gut drei Minuten sollte ausgerechnet eine Strafe gegen Tilburg für den ersten Schock auf Essener Seiten sorgen. Jonne de Bonth musste raus, doch bevor die Moskitos gefährlich wurden, stand Mitch Bruijsten plötzlich ganz alleine vor Basti Staudt, und diese Chance ließ er sich nicht entgehen. Und es ging fast so weiter, die Moskitos mussten sich ihre Chancen hart erarbeiten, alles was in anderen Spiel mal läuft, lief an diesem Abend nicht, oder zumindest nicht gut. Anders bei den Gastgebern, neunte Spielminute, Stempher schießt seitlich neben dem Essener Tor an den Schoner von Staudt und die Scheibe rutschte rein. Und auch Tor Nummer Drei sollte noch im 1. Drittel fallen, einen schönen Angriff über die halbrechte Seite legte Nagtzaam zurück auf den mitgelaufenen Montgomery und es schlug flach hinter Staudt ein.

     

    Das 2. Drittel begann für die mitgereisten Moskitos Fans mit einem Funken Hoffnung, denn in der 22. Spielminute der erste Treffer für die Wohnbau Moskitos. Andrej Bires und Julian Lautenschlager fuhren einen Angriff, Lautenschlager zog dann aus halbrechter Position einfach mal ab und auch Meierdres musste hinter sich greifen, sollte doch noch etwas gehen am Stappegoorweg? Nein, es ging dieses Mal nichts mehr, denn Tilburg startete immer wieder die schnellen Blitzangriffe, in der 27. Spielminute traf Bastings dann bei einem dieser Angriffe zum 4:1. Zwar antworteten die Moskitos noch mit einem Lattentreffer, besser machte es noch im 2. Drittel Montgomery. Als die Moskitos sich nicht einigen konnten wer die Scheibe kontrollieren soll, war der Tilburger Stürmer dazwischen und schloß zum 5:1 ab.

     

    Im letzten Drittel beide Teams noch mit Chancen, für Tilburg mehr als für die Moskitos. Auch die gefährlicheren Chancen waren auf Seiten der Trappers zu sehen, doch bis zur 56. Spielminute blieb es beim 5:1. Dann hielt Mitch Bruijsten noch einmal den Schläger in einen Schuss von Nardo Nagtzamm und erzielte damit den 6:1 Endstand.

     

    Tore: 1:0 (3:25) Mitch Bruijsten (Nagtzaam, Verkiel, SH1) 2:0 (8:31) Stempher (Bowles, van Elten) 3:0 (12:15) Montgomery (Nagtzaam, Loginov) 3:1 (21:55) Lautenschlager (Bires, Ochmann) 4:1 (26:47) Bastings (de Bonth, van Oorschot) 5:1 (35:23) Montgomery (Mitch Bruijsten, Nagtzaam) 6:1 (55:37) Mitch Bruijsten (Nagtzaam, van Elten) – Strafen: Tilburg: 8 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Apel, Mischa (M. Jordan – P. Siebel) – Zuschauer: 2.485

     

    Bilder: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Samstag, 24. Februar 2018 00:54

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1585-keine-chance-gegen-die-trappers-an-diesem-abend

  • Durant führt sein Team zum Sieg! (Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/durant-fuehrt-sein-team-zum-sieg.html)

    ETB Wohnbau Baskets Essen besiegen LOK Bernau verdient mit 94:83

    Da ist das Ding! Am 21. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB können die ETB Wohnbau Baskets die schwarze Serie von neun Niederlagen in Serie brechen. Gegen LOK Bernau feiert das Team von Headcoach Philipp Stachula einen verdienten 94:83 (26:13, 27:23, 22:25, 19:22)-Erfolg. Bei dem ersten Heimsieg seit dem 25. November war es allen voran Point Guard Dilhan Durant, der sich ins Rampenlicht der Sporthalle „Am Hallo“ spielte und ein Career High in der ProB auflegte.

    Vom ersten Moment waren die Essener voll fokussiert auf das Geschehen auf dem Feld. Bernaus Robert Kulawick erzielte aus der Distanz die ersten Punkte der Partie. Durant glich die Partie mit einem erfolgreichen Dreier wieder aus (3:3, 2.). Adam Touray dunkte die ETB Wohnbau Baskets anschließend zur ersten Führung (5:3, 3.) – und diese sollten sie im weiteren Verlauf nicht mehr hergeben. Die Tatsache, dass Montrael Scott früh sein zweites Foul kassierte, brachte keinen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Im Gegenteil. Die Essener rückten noch näher zusammen, spielten als Einheit.

    Mit einem 13:4-Lauf stellten die Gastgeber früh die Weichen in die richtige Richtung, setzten sich auf 24:10 (9.) ab. Unter den Körben räumten Adam Touray und Nikola Gaurina auf.  Und offensiv setzte im zweiten Viertel vor allem Kelvin Okundaye Akzente. Neun seiner insgesamt 13 Zähler erzielte er in den zweiten zehn Minuten. Dass Bernau den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels durch den bärenstarken Dexter John Werner auf sieben Zähler verkürzen konnte (23:30, 14.), brachte die Essener nicht aus dem Konzept. Sie spielten weiter das, was Stachula und sein Assistant Dr. Tobias Stadtmann ihnen aufgetragen hatten. Ein 11:2-Lauf rückte die Verhältnisse auf dem Scoreboard wieder gerade (44:25, 17.).

    Nach dem Seitenwechsel war es ein Vergleich auf Augenhöhe. Einer, in dem die Essener immer wieder gute Entscheidungen getroffen haben – und die Gäste aus Brandenburg so immer auf Distanz halten konnten. Zwischenzeitlich setzten sich die ETB Wohnbau Baskets nach einem Dreier von Montrael Scott auf 26 Punkte ab (68:42, 26.). Die Vorentscheidung war gefallen. Wenngleich, und das muss man den Gästen um Coach René Schilling zugutehalten, Bernau steckte nicht auf. Der Glaube an ein Comeback der LOK war bis in die Schlussphase präsent. Auch, weil die Essener im Endspurt der Partie ein wenig Angst vor der eigenen Courage hatten.

    Was allerdings auch kein Wunder ist. Wer eine so lange Durststrecke hinter sich hat wie die ETB Wohnbau Baskets, der sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis. Und glaubt es erst in trockenen Tüchern, wenn auch rein rechnerisch nichts mehr anbrennen kann.

    Eine überragende Vorstellung lieferte gegen Bernau Dilhan Durant ab. Mit 24 Punkten und neun Assists verpasste er nur denkbar knapp ein Double-Double. Zudem sammelte der Point Guard starke sechs Rebounds ein. Unterstützung erhielt er offensiv von Adam Touray (20, 8 Rebounds), Monty Scott (15), Kelvin Okundaye (13) und Jacob Albrecht (10).

    In vollen Zügen genossen die Spieler die Humba mit den Fans nach dem erfolgreichen Heimfinale der Hauptrunde. Es war der Ausklang eines Abends, den sich die Essener Korbjäger redlich verdient – und vor allem lange ersehnt hatten. Die Energie, die Intensität, mit der die Essener zu Werke gegangen sind, macht Mut für die anstehenden Aufgaben.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets gegen LOK Bernau
    Dilhan Durant (24/1 Dreier, 9 Assistss, 6 Rebonds), Yannik Tauch (2), Jacob Albrecht (10/1), Forrest Robinson (9/1), Nikola Gaurina (1), Adam Touray (20, 8 Rebounds), Kelvin Okundaye (13/1, 8 Rebounds), Philipp von Quenaudon (2), Montrael Scott (15/2).

    STIMMEN ZUM SPIEL
    René Schilling, Trainer LOK Bernau: „Offensichtlicht hat das, was wir uns vorgenommen haben, nicht funktioniert. Das zeigt das Ergebnis recht deutlich. Wir haben versucht, den Jungs klar zu machen, dass wir nicht zu einem Team fahren, das eine gewisse Zahl an Niederlagen gesammelt hat, sondern, dass uns ein Team mit Qualität erwartet. Wir haben es nicht geschafft, Essen die Aggressivität zu nehmen und haben ihnen zu viele leichte Punkte gestattet. Da darf man sich am Ende auch nicht wundern, wenn man hier verliert. Meine Jungs haben trotzdem nicht aufgegeben, dass muss man ihnen zugutehalten. Wir hatten trotz allem unsere Chancen, hatten es am Ende aber auch einfach nicht verdient, dieses Spiel zu gewinnen.“
     
    Philipp Stachula, Trainer ETB Wohnbau Baskets: „Die Spieler hatten primär die Aufgabe, alles auf dem Feld zu lassen, was sich in den vergangenen Wochen angestaut hat. Diese Vorgaben haben sie sehr, sehr gut umgesetzt. Wir wollten uns auf einfach Dinge, Aggressivität und eine gute Kommunikation untereinander fokussieren. Ich freue mich sehr über den Sieg, den die Mannschaft, die Fans und der Verein bitter nötig gehabt haben. Sicherlich war nicht alles super, aber wir können sehr, sehr viele positive Ansätze mit in die neue Trainingswoche nehmen.“

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/durant-fuehrt-sein-team-zum-sieg.html

  • Kampfsieg in Mellendorf (Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1582-kampfsieg-in-mellendorf)

    Die Moskitos machten da weiter, wo sie im letzten Drittel am Freitag gegen Leipzig aufgehört hatten. Sie machten Druck auf das Tor der Scorpions in dem an diesem Abend Lukas Müller stand, Und der musste auch nach wenigen Minuten hinter sich greifen, Andrej Bires brachte die Moskitos in Führung. In der restlichen Spielzeit des ersten Abschnitts machten die Moskitos weiter das, was sie können, sie drückten. Ins Tor wollte der Puck dann aber nicht mehr und so ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.Umgekehrt begann dann das 2. Drittel, doppelte Überzahl für die Skorpions und der Topstürmer der Hannoveraner traf zum Ausgleich.

     

    Doch auch die Moskitos wussten eine Überzahl zu nutzen, Kyle De Coste war es nach der Hälfte der Spielzeit, der die erneute Führung herstellte. Und sein kanadischer Kollege, der mit ihm in einer Reihe spielt, Julien Pelletier, wollte da nicht nachstehen. Julien Pelletier nahm ein tolles Zuspiel von Kyle De Coste auf und die Moskitos fuehrten mit 3:1 in Mellendorf.Turbulent sollte es dann in den letzten 20 Minuten werden. Die Scorpions konnten den Ausgleich erzielen, soviel vorweggenommen. Erst war es wieder Patrick Schmidt, der Basti Staudt überwand, dann Chad Niddery. Doch die Moskitos wären nicht die Moskitos unter Frank Gentges, wenn sie das akzeptieren würden, GWG, Game Winning Goal, so steht es in den Geschichtsbüchern. Und den erzielte Dominik Lascheit. Lange rannten die Scorps an, nahmen den Keeper raus, doch es half am Ende alles nichts. Die Moskitos nahmen die Punkte mit!

     

    Tore:0:1 (3:24) Bires (Lautenschlager, Pfänder) 1:1 (2752) Schmid (Schütt, Bombis, PP2) 1:2 (33:03) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP1)1:3 9 (34:13) Pelletier (De Coste, Granz) 1:2. (45:59) Schmid (Schuett, Bombis, PP1) 3:3 (48:27) Niddery (Schuett, Schmid, SH1) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 18 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (M. Beersma – J. Meyer) Zuschauer: 1.011

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Sonntag, 18. Februar 2018 21:13

     

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1582-kampfsieg-in-mellendorf

  • Irre Aufholjagd gegen Leipzig wird belohnt (Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1581-irre-aufholjagd-gegen-leipzig-wird-belohnt)

    „Andere Mannschaften sind so stark? Wir stehen jetzt vor Duisburg und wir stehen vor Leipzig, so viel können wir nicht falsch gemacht haben“, sagte ein sichtlich entspannter Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Moskitos gegen die Gäste aus Leipzig. 5:3 (0:1, 0:1, 5:1) hieß es am Ende, wobei es nach 40 Minuten nach einer Heimniederlage gegen die Icefighters aussah. Unter der vergangenen Woche war bei den Moskitos an einen geordneten Trainingsbetrieb kaum zu denken, denn immer wieder fehlten Spieler, die sich allesamt mit einem Grippevirus infiziert hatten und es war teilweise wirklich recht leer auf dem Eis. In den ersten 40 Minuten war das aus Sicht der Essener Moskitos dann auch recht zäh, man merkte, dass keine Reihe das auf die Eisfläche brachte, was sie bringen kann. Umso höher ist es zu bewerten, dass diese Mannschaft in den letzten 20 Minuten noch mal über die Grenze ging und am Ende das Spiel komplett drehte.

     

    Leipzig begann konzentriert, hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und scheiterte nach knapp vier Minuten an der Latte des Essener Tores, in dem Basti Staudt stand. Nach knappen 10 Minuten war es dann geschehen, Michal Velecky, dessen Spielweise in Essen bestens bekannt ist, spazierte in seiner unnachahmlichen Art durch die Essener Defensive und ließ auch Basti Staudt im Tor keine Chance. Die Moskitos kaum mit zwingenden Spielzügen, Leipzig machte gegen die wenigen Angriffe gut dicht und wenn etwas durch kam war Benedict Rossberg da. Erst etwa vier Minuten vor der Pause eine gute Torchance der Moskitos, doch es blieb beim 0:1. Fast sogar noch der zweite Gästetreffer, doch der Pfosten half den Moskitos.

     

    Ähnliches Bild im 2. Drittel, die Moskitos mühten sich, überhaupt gefährlich zu sein, Leipzig blockte die Angriffe der Moskitos gut und drückte selbst auf das Essener Tor. Zwar hatte Dennis Thielsch zu Beginn eine gute Chance, doch Rossberg passte auf. Auch das Powerplay half in dieser Phase nicht, als Velecky saß blieben die Moskitos harmlos. Besser machten es auch hier die Gäste. Paavilainen konnte ungehindert vor dem Essener Tor kreuzen, die Verteidiger wurden gut geblockt und als er seine beste Position gefunden hatte, haute er die Scheibe halbhoch ins lange Eck.

     

    Was dann passierte kann man schwer beschreiben, in der 45. Spielminute drückten die Moskitos auf das Leipziger Tor, Julian Lautenschlager probierte es von halbrechts und der abgefälschte Schuss rutschte unter dem Jubel der gut 1.100 Fans ins Tor der Gäste. Von nun an hatten die Gäste ihre Mühe mit den Wohnbau Moskitos, denn diese gaben noch einmal alles um doch noch zu punkten. Gut zwei Minuten nach Treffer Eins fuhren wieder Lautenschlager mit dem Puck, Pfänder und Gauch einen Konter gegen Rossberg und einen Leipziger Defender. Und Lautenschlager machte das clever, täuschte den Pass an und hämmerte die Scheibe dann links oben in den Winkel. Und aus Sicht der Essener Fans sollte es noch besser kommen, Bires und Lautenschlager beschäftigten die Leipziger Defensive hinter und neben dem Tor von Rossberg. So lange, bis Denis Fominych vor dem Tor in der besten Position war, seine Abnahme passte perfekt. Spiel gedreht!

     

    Eine schöne Einzelaktion von Antti Paavilainen brachte noch einmal den Ausgleich, doch nun hatten die Moskitos auch das bisschen Glück, was in den ersten 40 Minuten nicht erarbeitet wurde. Schlagschuss Ochmann, der knallte hinter die Scheibe von Rossbergs Tor und Bires spitzelte den Rebound am Leipziger Torwart vorbei zur erneuten Führung des Essener Teams. Dem dreifachen Torschützen blieb der letzte Treffer vorbehalten. An Leipzigs blauer Linie spitzelte er dem Verteidiger der Gäste den Puck vom Schläger, fuhr ein paar Meter auf Rossberg zu und ließ dem Gästetorwart keine Chance. Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Wir wissen wie laufstark beide Mannschaften sind, dieses Jahr ist Leipzig etwas laufstärker als letztes Jahr. Ist klar, jetzt haben sie einige Spieler von uns. Kämpferisch beide Mannschaften sehr gut, wir haben jeder drei Blöcke aufs Eis gebracht. Nach zwei Dritteln haben wir auch gesagt, wollen wir die Reihen nochmal ändern, wir hatten unsere Chancen. Wir haben’s nicht gemacht, sind einfach so geblieben. Haben konstant weitergespielt, haben an uns geglaubt und die fünf Tore gemacht. Am Ende geht der Sieg dann auch so in Ordnung.“

     

    Tore: 0:1 (9:55) Velecky (Eichelkraut, Tramm) 0:2 (33:12) Paavilainen (Velecky, Eichelkraut) 1:2 (44:27) Lautenschlager (Bires, Pfänder) 2:2 (46:56) Lautenschlager (Pfänder, Gauch) 3:2 (51:45) Fominych (Lautenschlager, Bires) 3:3 (52:32) Paavilainen (Eichelkraut) 4:3 (56:00) Bires (Ochmann, Thielsch) 5:3 (58:31) Lautenschlager – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 8 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (H. Pernt – M. Stoermann) – Zuschauer: 1.123

     

    Bilder: Uwe Vogt

    Geschrieben von Uwe Vogt

    Veröffentlicht: Samstag, 17. Februar 2018 00:28

     

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1581-irre-aufholjagd-gegen-leipzig-wird-belohnt

  • Mit Intensität und Energie gegen Bernau (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-intensitaet-und-energie-gegen-bernau.html)

    ETB Wohnbau Baskets empfangen Top-Team aus Brandenburg

    Adam Touray

    Tipps von Publikumsliebling Kendall Chones

    Zum letzten Hauptrundentanz vor heimischer Kulisse empfangen die ETB Wohnbau Baskets Essen am Samstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle „Am Hallo“) LOK Bernau. Dem Tabellenvierten unterlagen die Ruhrpott-Korbjäger im Hinspiel Anfang Oktober denkbar knapp (81:86). Nach nunmehr neun Niederlagen in Serie brennen die Wohnbau Baskets auf ein Erfolgserlebnis. Und das wollen sie sich mit aller Macht am 21. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB erkämpfen.
    Eine gute Trainingswoche liegt hinter den Essenern. Eine, in der das positive Mindset des Teams im Fokus von Headcoach Phillipp Stachula und seinem Assistant Dr. Tobias Stadtmann lag. „Die Jungs müssen an sich und ihre Stärken glauben“, sagt Stachula. Das sagt sich leicht, fällt bei maximaler Verunsicherung aber nicht wirklich leicht. Umso wichtiger ist, dass Stachula und Stadtmann ihre Schützlinge immer wieder aufmuntern, ihnen kleine Erfolgserlebnisse im Trainingsalltag zukommen lassen. Doch vor jedem erfolgreichen Schritt steht harte Arbeit.

    Das Team versucht, die positiven Impulse aus dem Spiel bei den Herzögen Wolfenbüttel in die Trainingswoche einzuflechten. Klar, beim 58:84 am vergangenen Wochenende war nicht alles gut. Aber eben auch nicht alles schlecht. „Wir haben phasenweise wirklich ordentlich verteidigt, haben uns nur nicht für unseren Aufwand belohnen können“, so Stachula.

    Statt nach einem erfolgreichen Stopp einfache Punkte generieren zu können, reagierten die Essener häufig mit Ladehemmung. „Oder wir haben schlechte Entscheidungen getroffen“, so Stachula. Und genau deshalb war das Umschalten von Verteidigung auf Angriff einer der Schwerpunkte der Arbeit unter der Woche. Ebenso geht es jedoch weiterhin darum, die Köpfe der Jungs wieder freizukriegen.

    Einer, der den Essenern dabei hilft in diesen Tagen: Kendall Chones. Der ehemalige Publikumsliebling ist auf Stippvisite in Deutschland und hat seine Hilfe angeboten. Er ist moralischer Support, Ansprechpartner und erfahrener Ratgeber. Mittlerweile ist der sympathische Big Man Coach der Cavs Academy, einem Nachwuchsprogramm der Cleveland Cavaliers. „Ich bin ein großer Freund von einer positiven Arbeitsatmosphäre. Es ist der gemeinsamen Sache immer nützlich, wenn die Atmosphäre gut ist“, sagte Chones in einem Interview mit dem Internetportal „NothEast Ohio Parent“.

    „Wir freuen uns, dass Kendall uns besucht und seine Unterstützung angeboten hat. Er kennt die Organisation, kennt den deutschen Basketball und kann den Jungs nochmal neue, gedankliche Impulse vermitteln“, sagt Henning Lustermann, Sportlicher Leiter der ETB Wohnbau Baskets.

    Regeln müssen es die Essener auf dem Feld jedoch selbst. Und das wird gegen den Tabellenvierten aus Brandenburg schwer genug. Das Farmteam von ALBA Berlin ist gespickt mit großem Talent. Mit Bennet Hundt (13,8 Punkte im Schnitt) und Jonas Mattisseck (8,4) haben zwei dieser Talente auch schon Erstliga-Luft schnuppern dürfen. Aber auch LOK-Coach René Schilling ist vor dem Gastspiel im Ruhrpott gewarnt: „Vom Papier her sind wir diesen Samstag der klare Favorit. Aber durch den Trainerwechsel ist Essen schwer einzuschätzen. Dazu verfügen die Essener mit Scott über einen der gefährlichsten Scorer der gesamten ProB. Alles in allem sollten wir es tunlichst vermeiden sie zu unterschätzen, das Tempo kontrollieren und sie nicht heiß laufen zu lassen. Einfach gesagt, wir müssen in das Spiel wie in jedes andere gehen: mit maximalen Respekt vor den Fähigkeiten des Gegners, viel Intensität und dem richtigen Fokus.“ Ziel der Brandenburger ist es, ihre Ausgangslage vor den im März beginnenden Playoffs so aussichtsreich wie möglich zu gestalten. Heimvorteil inklusive.

    „Wenn wir die Intensität und Energie aufs Feld bringen, die wir unter der Woche im Training hatten, bin ich guter Dinge, dass wir ein ordentliches Spiel gegen Bernau abliefern können“, sagt ETB-Coach Phillip Stachula.

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/mit-intensitaet-und-energie-gegen-bernau.html

  • Leipzig und die Scorpions sind die nächsten Gegner (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1580-leipzig-und-die-scorpions-sind-die-naechsten-gegner)

    Mit den Spielen gegen die EXA Icefighters Leipzig (Freitag, 16. Februar, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und bei den Hannover Scorpions (Sonntag, 18. Februar, 18:30 Uhr – hus de groot Eisarena) geht es für die Wohnbau Moskitos in die nächste Runde. Sechs Spiele sind es noch, in der Meisterrunde der Oberliga-Nord, bis die heißeste Phase der Saison beginnt, die Play-Offs gegen die Vereine der Oberliga-Süd.

    Die Mannschaft aus Leipzig musste in der Meisterrunde ein bisschen den Kontakt zur direkten Spitze, den sie noch in der Hauptrunde hatte, abreißen lassen. Rangiert derzeit mit 67 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und damit ganze drei Punkte vor den Wohnbau Moskitos. Und die Tabelle der Oberliga-Nord ist weiterhin sehr eng. Vor den Moskitos mit 64 Punkten gibt es mit Duisburg, Leipzig und den Indians gleich drei Teams mit 67 Punkten, also wenn man so will auf Schlagdistanz. Sicherlich wird es in den restlichen sechs Spielen nicht einfach, aber ein 6:2 in Duisburg in ein 6:8 umzubiegen, oder drei von vier Spielen gegen den Meister zu gewinnen, war sicherlich auch nicht von sehr vielen erwartet worden.

    Das erste Spiel der Meisterrunde gegen Leipzig gewannen die Wohnbau Moskitos dabei sehr eindrucksvoll. Am 07. Januar reichte es für die Überflieger der Hauptrunde am Essener Westbahnhof lediglich zu zwei Treffern von Dominik Patocka, die Mannschaft von Frank Gentges erzielte dagegen fünf Tore. Schaut man sich die Tendenzen der Mannschaft aus Leipzig an, so muss das Team von Frank Gentges sicherlich wieder aufpassen, aber mit einer konzentrierten Leistung kann es am Freitag zum Gleichstand bei den Punkten in der Tabelle reichen.

    In der 1. Drittelpause des Spiels gegen die EXA Icefighters Leipzig wird es ein Bambini Spiel geben. (U8/U10) Im Rahmen des DEB-5-Sterne Programms werden die Kleinen für etwa 5 Minuten vor hoffentlich großer Kulisse zum Schläger greifen.

    Am Sonntag geht es für das Team der Moskitos dann wieder einmal nach Mellendorf. Die Scorpions mit ihren beiden 80 Punkte Scorern Patrick Schmid und Björn Bombis sind trotz der Freistellung von Michael Budd weiterhin bärenstark. Fünf Punkte vor Duisburg liegt das Team, damit auf dem dritten Platz, jedoch nur ganze zwei Punkte hinter den Saale Bulls. Im einzigen bisherigen Spiel der Meisterrunde war eine Niederlage in Mellendorf das Ergebnis. Auch in der Hauptrunde hatten die Wohnbau Moskitos immer Mühe mit den Scorpions. Zu einer frühen Zeit der Saison nahmen die Scorpions die Punkte vom Westbahnhof mit, im Rückspiel gelang den Moskitos aber ein Overtime Sieg. Wie es gehen kann sollte der Mannschaft also bekannt sein.

    Bild: Aus Heimspiel gegen Leipzig am 07.01.2018

  • Gute Einstellung, aber… (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/gute-einstellung-aber.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren deutlich bei den Herzöge Wolfenbüttel

     

    Bei der am Ende deutlichen 84:58 (19:10, 26:19, 18:14, 21:15)-Niederlage bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel zeigten die ETB Wohnbau Baskets viel Herz und Einsatz, aber außer von der Freiwurflinie waren die Trefferquoten aus allen Distanzen zu dürftig, um den ersten Sieg im Jahr 2018 einfahren zu können. Somit kassierten die Essener am Samstagabend in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die neunte Niederlage in Serie.

    Zu oft fehlte die letzte Konsequenz bei Korblegern und Wurfversuchen aus der Nahdistanz. Und auch von der Dreier-Linie fehlte fast durchweg das nötige Wurfglück. Wie sehr sich das Team, die Fans und die Verantwortlichen der ETB Wohnbau Baskets nach der langen Niederlagen-Serie einen Sieg bei den Niedersachsen erhofft hatten, so realistisch muss man im Nachgang resümieren, dass es wohl noch zu früh für den ersten Erfolg war. „Aber es war nicht alles schlecht. Die Körpersprache der Jungs war gut, sie waren die gesamte Spielzeit über aggressiv. Das ist eine wichtige und vor allem positive Erkenntnis“, sagte Essens neuer Headcoach Philipp Stachula nach dem Spiel.

    Die Partie begann dabei mit einer harten Defense-Schlacht, die von vielen Fouls sowie Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt war. Die ersten Punkte der Partie konnte Essens Center Adam Touray erst nach knapp zwei Spielminuten durch einen von zwei verwandelten Freiwürfen verbuchen. Dies war dabei auch leider die einzige Führung die die ETB Wohnbau Baskets in diesem Spiel verbuchen konnten. Nach zweieinhalb Minuten schafften es auch die Gastgeber ihre ersten beiden Punkte zu erzielen, indem Lars Lagerpusch seinem eigenen Fehlwurf nachging und ihn im zweiten Versuch per Tip In im Korb versenken konnte. Nach der anfänglichen Korbflaute schafften es die Herzöge, sich nach und nach bereits zu Beginn abzusetzen. Nach dem ersten Viertel stand eine Neun-Punkte-Führung der Hausherren zu Buche (19:10).

    Vor Beginn des zweiten Viertels schien Headcoach Stachula die richtigen Worte gefunden zu haben.Dilhan Durant verkürzte den Rückstand auf vier Zähler (27:31, 16.). Doch die folgende Ausbeute war überschaubar. Lediglich Jeffrey Martin konnte noch einmal treffen. Er verwandelte zwei Freiwürfe. Und die Herzöge spielten sich in einen Rausch, beendeten das zweite Viertel mit einem krachenden Alley-Oop-Dunking von Tom Alte und einem komfortablen 16-Punkte-Polster (45:29).

    Die Essener kämpften nach dem Seitenwechsel weiter, konnten die Hausherren aber nicht mehr in Verlegenheit bringen. Das Team vom Ex-Essener Steven Esterkamp sicherte sich nach einer souveränen Vorstellung den am Ende überdeutlichen Sieg.

    „Die Energie, die wir aufs Parkett gebracht haben, war gut. Wir haben nur unsere Würfe nicht getroffen. Auch dann nicht, wenn wir sie uns wirklich gut erarbeitet haben“, so Stachula.

    Die Niederlage ist hinsichtlich der Wichtigkeit der Punkte beim derzeitigen Platz im unteren Tabellendrittel sowie dem sehnlichst erhofften Befreiungsschlag bitter, nichtsdestotrotz zeigte das Team die notwendige Einstellung und Intensität. Mit mehr Konzentration und Konsequenz im Abschluss stehen daher die Chancen gut, dass am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen Lok Bernau auch die Früchte in Form eines Sieges geerntet werden können. Dazu werden einerseits Headcoach Stachula sowie sein Assistant Dr. Tobias Stadtmann im Gegensatz eine komplette Trainingswoche Zeit haben, um die Mannschaft bestmöglich auf die Gäste aus Brandenburg vorzubereiten.

    Andererseits kann die Mannschaft auf Rückendeckung von den Rängen der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ zählen. Daher bitten wir bereits jetzt alle Basketballfans und Sportinteressierten aus Essen und Umgebung unser Team lautstark am kommenden Samstag „Am Hallo“ zu unterstützen, um danach hoffentlich gemeinsam den Sieg nach Abpfiff zelebrieren zu können.

    Das nächste Spiel der ETB Wohnbau Baskets findet am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ (Ernestinenstraße 57, 45141 Essen) statt. Die Essener empfangen dabei zu Hause den viertplatzierten Ligakonkurrenten LOK Bernau. 

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets bei MTV Herzöge Wolfenbüttel
    Dilhan Durant (6), Tim van der Velde (2), Yannik Tauch (4), Jacob Albrecht, Till Hornscheidt (DNP), Forrest Robinson (10, 2 Dreier), Nikola Gaurina, Adam Touray (13, 6 Rebounds), Kelvin Okundaye (2), Philipp von Quenaudon (2), Montrael Scott (10), Jeffrey Martin (9/1)

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/gute-einstellung-aber.html

  • Moskitos unterliegen dem Tabellenführer Tilburg (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1578-moskitos-unterligen-dem-tabellenfuehrer-tilburg)

    Der Sechste gegen den Ersten oder 64 gegen 94 Punkte. Klingt deutlich, sieht deutlich aus und ist im Grunde auch deutlich.  Wenn da nicht die vergangenen Duelle Essen-Tilburg gewesen wären, alle (!) 3 Spiele in dieser Saison gingen für Tilburg gegen die Moskitos verloren.  Das Wort „Angstgegner“ klingt da zu martialisch, aber „unangenehmer Gegner“ für die Holländer trifft es sicher. Tilburg am letzten Spieltag mit Sieg gegen die Indians und Essen mit diesem irren Spiel in Duisburg, was ganz bestimmt enorm Kraft gekostet hat,  aber auch für die Moral und den Teamgeist einen enormen Schub gab. Beste Voraussetzungen also für das nächste große Spiel.

    Der Start im ersten Drittel spektakulär und völlig offenes Visier und ohne Geplänkel,  Chancen auf beiden Seiten. Staudt im Essener und Leeuwesteijn im Trappers Tor sofort hellwach.  Grünholz, Moskito Essen, musste nach rund 5 Minuten wegen Haken einsitzen, aber konzentriertes Defensivverhalten der Essener verhinderte Schlimmeres. Völlig unvermittelt das 0:1 für Tilburg, 2 Minuten nachdem die Strafe abgelaufen war, Loginov netzte unhaltbar ein [8:33]. Die Chance zum Ausgleich wenig später, die Grosschance von De Coste aus der Luft genommen,  aber Leeuwesteijn auf dem Posten.  Es ging weiter hin und her, sehr gutes Oberliganiveau zu Hälfte des ersten Drittels und 8:41 vor Drittelende durfte Tilburgs Vogelaar 2 Minuten zum Abkühlen in die Box. Noch keine annehmbare Überzahlbox der Mücken und somit verschenkt.  Im Gegenteil, ein Bock in der Defensive ermöglichte Tilburg direkt nach Ablauf der Strafzeit durch Kevin Bruijsten den 2. Treffer [13:29]. Wieder De Coste kurz danach mit der nächsten Möglichkeit, aber auch erneut ohne Erfolg und Lautenschlager kurz vor Abpfiff mit dem gleichen Problem:  Das kleine Schwarze wollte nicht ins Benetzte. Es blieb beim 0:2 aus Essener Sicht in Drittel 1, ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen. Tilburg abgeklärt, Essen unglücklich im Abschluss.

    Ins 2. Drittel hinein und kein Minute rum, da nahmen erst Topfstedt aus Essen und kurz danach Bowles aus Tilburg ihre Strafen.  Bei 4 gegen 4 der Anschluss nach einem unwiderstehlichen Alleingang von Andrej Bireš [21:44], kaum zu Ende gejubelt,  da war es wieder Trapper Kevin Bruijsten, der humorlos einschlenzte [22:04] und somit blieb es beim 2 Tore Rückstand für das Heimteam. Dann wurde es unruhig, Stockschlag der Tilburger ungeahndet, unmittelbar danach aber 2 Minuten gegen Essen ohne zu zögern gepfiffen, Gauch für 2 Minuten raus [26:19]. Montgomery 2 Minuten Beinstellen plus 10 Minuten unsportliches Verhalten folgte kurz darauf,  die Ereignisse überschlugen sich beinah und als Van Den Heuvel wegen Beinstellen in der gleichen Minute raus musste gab es Platz.  Den nutzte eiskalt Thielsch von der Blauen [28:58]. Haken angezeigt, wieder gegen Essen, Lautenschlager ging raus [29:09].  Es wurde hitziger. Starke Unterzahl und keine echte Chance für Tilburg, Basti Staudt wuchs über sich hinaus,  der Goalie ein ums andere Mal eine echte Krake. Merke Tilburg: Wenn ihr jubelt ist nicht immer Tor! Staudt „The Octopus“ mit tadelloser Leistung bisher. 4 Minuten vor Drittelende wurde es wieder Blau-Gelb in der Sünderbox, 2 Minuten Tilburg und De Bondt war der Bösewicht. Anstatt den Ausgleich jedoch das bittere 2:4, ein Alleingang von Van Oorschot, leider stark gemacht.  Essen in den letzten 2 Minuten des Mitteldrittels etwas von der Rolle, folgerichtig das 2:5, völlig alleine gelassen,  lupfte wieder der bärenstarke Kevin Bruijsten über Staudt ein [38:56]. Montgomery aus Tilburg tickte dann noch 1 Sekunde vor Drittelende aus, Bandencheck und Strafe folgte sofort, 2 Minuten plus 2 Minuten unnötige Härte, Julian Lautenschlager begleitete ihn, auch 2 Minuten unnötige Härte für Essen.  Ein wildes Drittel nahm sein Ende.

    Das letzte Drittel begann mit Essener Überzahl. Pelletier durch Leeuwestejn Schoner, das 3:5 nach gespielten 38 Sekunden und 15 Sekunden drauf musste Tilburgs De Hondt 2 Minuten nach Haken pausieren.  Essen da zu unsortiert, Tilburg ließ sich nicht nochmal bezwingen. Ein Bandencheck läutete Tilburgs nächste Strafe ein, Van Elten benahm sich daneben [45:30],  Granz - auch nach Bandencheck - folgte seinem Gegenüber [46:49].  Man hatte das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel und Schiedsrichter Fauerbach gibt die Spielführung aus seinen zittrigen Händen. Fiedler aus Essen - spielen mit 6 Feldspielern ist verboten, aber waren es wirklich 6? – saß dann ab und das rächte Tilburgs Montgomery mit dem 3:6 [49:58], danach Bireš für Essen in die Kühlbox,  unkorrekter Körperangriff, sah Schiedsrichter Fauerbach ganz alleine [50:15]. Nix passiert, dafür der nächste Holländer - Bastings - mit 2 Minuten für Beinstellen und 10 Minuten unsportliches Verhalten ab auf die Bank [53:31].  Ohne Resultatsverbesserung für die Moskitos.  Die nächste Strafe gegen Tilburg, De Hondt, wegen Stockschlag und endlich nutzten das die Essener zum 4:6 durch De Coste [57:19], er schlenzte knallhart ein , dann kam Bireš, 10 Sekunden später und unnachahmlich in den Winkel zum 5:6 [57:29]. Vogelaar aus Tilburg mit der Strafe und man spürte förmlich, das den Holländern „dat Hemd flatterte“,  welch eine Moral der Heimmannschaft, erneut ein irres Spiel, das zweite nach dem Ding am Freitag in Duisburg.  Ein Empty Net Goal besiegelte dann endgültig die Heimniederlage, Mitch Bruijsten der Torschütze [59:38]. Das Publikum nach dem Abpfiff mit Standing Ovation für Essen, absolut verdient. Gefightet bis zur letzten Sekunde, Tilburg war aber an dem Abend einfach effektiver.

    Frank Gentges  nach dem Spiel:  "Gratulation an Tilburg zum Gewinn der deutschen Oberliga Nord Meisterschaft 7-8 Spieltage von Ende der Runde. Wir haben Tilburg heute wieder an ihr höchstes Level gezwungen und wenn das der Fall ist müssen wir wieder hervorragend gespielt haben. Es war heute auch noch mehr drin, aber eine Hand voll Nachlässigkeiten wo 2 Spielern die den Team-Spirit deutlich haben vermissen lassen und einer vollkommen desastrōsen Schiedsrichter Leistung haben dies verhindert. Man kann problemlos auf die schnelle vom Video 50 krasse Fehlentscheidungen zusammen schneiden. Ich haben diesen Schiedsrichter noch nie gesehen und noch nie von ihm gehört. Recherchen nach dem Spiel haben ergeben, dass er bis letzte Saison noch in einer Hobby-Liga gespielt hat und erst seit kurzem Schiedsrichter ist. Warum ein Oberliga Spitzenspiel für so jemanden hinhalten muss ist absolut unverständlich, passt somit leider aber zu vielen anderen Dingen in dieser Liga."

    Nachsatz:  Das Spiel war zwar hitzig, aber was einigen Tilburger Spieler eingefallen ist,  das Publikum zu provozieren wissen unsere Blau-Gelben Freunde ganz alleine.  Respekt für das Essener Publikum, was souverän darüber hinwegsah und nicht übermäßig böse reagierte.

    Tore: 

    Moskitos Essen
    1:2 Bires (21")
    2:3 Thielsch (28")
    3:5 Pelletier (40")
    4:6 De Coste (57")
    5:6 Bires (57")

    Tilburg Trappers
    0:1 Loginov (8")
    0:2 Kevin Bruijsten (13")
    1:3 Kevin Bruijsten (22")
    2:4 van Oorschot (36")
    2:5 Kevin Bruijsten (38")
    3:6 Montgomery (49")
    5:7 Mitch Bruijsten (59")

    Strafen: Essen – 14, Tilburg 24 + 10 + 10

    Geschrieben von Heiko Sauer
    Veröffentlicht: Sonntag, 11. Februar 2018 21:38 

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1578-moskitos-unterligen-dem-tabellenfuehrer-tilburg

  • Hammerspiel in Duisburg – Moskitos erzielen acht Tore (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1577-hammerspiel-in-duisburg-moskitos-erzielen-acht-tore)
    Derby in Duisburg und keiner fährt hin. Nur 1.466 Zuschauer erlebten dennoch ein irres Spiel. Die Moskitos, durch einen Virus geschwächt ins Spiel gegangen, kamen im ersten Drittel vollkommen unter die Raeder. Für die Moskitos begann mal wieder Enrico Salvarani, aber es war so gar nicht das erste Drittel der Abwehr. Nach knapp acht Minuten war Feierabend für den Torhüter, Lars Groezinger mit drei Toren und Raphael Joly hatten den Essenern bereits vier Stück eingeschenkt. Salvarani machte Basti Staudt Platz und auch dieser musste im ersten Abschnitt noch hinter sich greifen. Sechs Tore fraß die Mannschaft von Frank Gentges im ersten Abschnitt. Kyle De Coste und Dominik Lascheit betrieben Kosmetik, mit 6:2 ging es in die erste Pause.

    Niemand weiß was in der ersten Pause passiert ist, doch der zweite Abschnitt sah anders aus. Die Moskitos spielten trotz Virus wie aus einem Guss, Kyle De Coste, Andrej Bires, Dominik Ochmann und Julien Pelletier wollte sich dann auch nicht lange bitten lassen. Zunächst eröffnete Kyle de Coste den Reigen, dann wurde es aus Essener Sicht ein tolles Spiel. Andrej Bires und Denis Fominych zauberten, und Bires mit dem nächsten Goal. Der Anschlusstreffer blieb dann einem Defender vorbehalten, Dominik Ochmann traf zum 6:5. Der Ausgleich war dann Sache von Julien Pelletier und ein irres Spiel war gedreht.

    Julien Pelletier war es dann auch, der im letzten Abschnitt im Grunde den Sack zu machte. Sein Tor zur erstmaligen Führung der Moskitos kippte das Spiel vollends. Dominik Lascheit machte den achten Treffer, damit setzte er den Schlusspunkt unter ein irres Spiel.

    Der verschnupfte Gästetrainer Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Derby, drei Punkte, mehr konnten wir heute nicht machen.“ Mehr als acht Tore ging nicht gegen den selbsternannten Top Favoriten? Chapeau!

    Tore: 1:0 (3:17) Groezinger (Kraemer, Clemens) 2:0 (3:39) Joly (Huebscher, Groetzinger) 3:0 (4:47) Groezinger (Ziolkowski, Joly, PP1) 3:1 (7:31) De Coste (Granz, Lautenschlager) 4:1 (7:52) Groezinger (Huebscher, Joly) 5:1 (11:45) Habermann (Kraemer, Neugebauer) 5:2 (17:39) Lascheit ( De Coste, Ziolkowski, PP1) 6:2 (18:12)  Huebscher (Joly, Cespiva) 6:3 (21:40) De Coste (Fiedler, Pelletier) 6:4 (22:25) Bires (Gauch, Fominych) 6:5 (35:21) Ochmann (Lautenschlager, Pfänder, PP1) 6:6 (39:25) Pelletier (De Coste, Fiedler) 6:7 (51:17) Pelletier (De Coste, Fern) 6:8 (54:47) Lascheit (Ziolkowski, Babic) – Strafen: Duisburg: 12 – Essen: 12 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten – Zuschauer: 1.466

    Bilder: Sascha Lamozik / FEE

    Geschrieben von Uwe Vogt
    Veröffentlicht: Samstag, 10. Februar 2018 10:34

    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1577-hammerspiel-in-duisburg-moskitos-erzielen-acht-tore

  • Stachula und Stadtmann übernehmen im Endspurt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/stachula-und-stadtmann-uebernehmen-im-endspurt.html)

    ETB Wohnbau Baskets fahren am Samstag mit neuen Coaches nach Wolfenbüttel

    Assistant-Coach Philipp Stachula führt die ETB Wohnbau Baskets in den Endspurt der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Ihm zur Seite steht mit Dr. Tobias Stadtmann ein A-Lizenz-Inhaber. Und möglicherweise wird das Gespann in der kommenden Woche noch um ein weiteres Mitglied ergänzt.

    „In die Fußstapfen von Igor Krizanovic zu treten, ist eine riesige Ehre für mich. Auch wenn ich mir natürlich andere Umstände für diesen Zeitpunkt gewünscht hätte“, sagt Stachula. Krizanovic sei „eine Legende, die den Basketball im Ruhrgebiet maßgeblich mitgeprägt hat“, so der 30-Jährige weiter. „Igors Name wird immer mit den Wohnbau Baskets verknüpft sein“, sagt Stachula.

    Unterstützung erfährt Stachula in den kommenden Wochen von Dr. Tobias Stadtmann. Stadtmann ist ebenfalls kein Unbekannter in der Essener Basketball-Szene, war bis zum vergangenen Sommer sportlicher Leiter des ETB SW Essen. „Ich freue mich darauf, ein Team mit Phil zu bilden. Immer wenn wir bislang miteinander zu tun hatten, empfand ich das als sehr anregend und fruchtbar“, so Stadtmann.

    Den Druck empfindet er, der aktuellen sportlichen Situation entsprechend, als „hoch“. „Auch, weil es für den Essener Basketball wichtig wäre, in der kommenden Saison weiterhin auf Profi-Niveau spielen zu können“, so Stadtmann.

    Auch Marc Wierig, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets, ist davon überzeugt, dass mit diesem Duo, und vielleicht baldigen Dreigestirn, der Turnaround gelingen kann.

    „Natürlich ist die Situation kniffelig. Aber mit Philipp haben wir jemanden, der das Spiel versteht und einen guten Draht zur Mannschaft hat. Tobias ist zudem ein ausgewiesener Fachmann mit Stallgeruch, der durch seine Art der Arbeit und Ansprache neue, wichtige Impulse liefern kann.“

    Die erste Aufgabe für das neue Duo an der Seitenlinie der ETB Wohnbau Baskets steht schon bereit. Am Samstag, 10. Februar (18 Uhr), gastieren die Essener in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel) bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel. Das Hinspiel haben die Essener an Halloween souverän mit 97:82 für sich entschieden. Die wichtigste Aufgabe, die Stachula und Stadtmann jetzt vor der Brust haben, liegt indes nicht allein auf dem Spielfeld.

    „Wir müssen der Mannschaft Freude und Selbstvertrauen vermitteln. Ihr gleichzeitig aber auch bewusst machen, dass sie auf dem Feld die Verantwortung für das trägt, was passiert“, so das Duo unisono. Beide sind überzeugt davon, dass ihr Team gut genug ist, um die Klasse zu halten. Und diese Überzeugung müssen sie in den Köpfen der Spieler für den Schlussspurt fest verankern. „Es ist schwierig, in einer Situation wie der unseren, einfach in die Halle zu gehen und den Schalter umzulegen“, sagt Stachula.

    Entsprechend wichtig sei, „dass die Jungs miteinander reden, sich vertrauen“. „Die Teamchemie ist absolut intakt. Jetzt müssen die Jungs selbstbewusst sein und ihre PS aufs Feld bringen“, so Stachula. Und Stadtmann ergänzt: „Es zählen jetzt nur noch Siege, um uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playdowns zu schaffen. Wie wir die Spiele am Ende gewinnen, spielt eigentlich keine Rolle. Es dürfen auch gern dreckige Erfolge sein.“ Den ersten dürfe es gern bereits am Samstagabend in Wolfenbüttel geben…

     

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/stachula-und-stadtmann-uebernehmen-im-endspurt.html

  • Deutlich war’s gegen die Indians (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1573-deutlich-war-s-gegen-die-indians)

     

    Mit einem mehr als deutlichen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) gegen die um vier Punkte besser platzierten wahrten die Mosktos die Chance, doch noch einen der ersten vier Plätze ergattern zu können. Der ESC, vor dem Spiel mit 58 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, die Indians rangierten mit 62 Punkten einen Platz davor und somit war es vorher klar, dass ein Heimsieg eminent wichtig war, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Hannover in der Meisterrunde bisher mit 6 Siegen und die Moskitos erst mit 4, auch hier sah man, Hannover ist pünktlich fit geworden zur Qualifizierungsrunde. Hannover war am Freitag spielfrei, während Essen in Halle mit 5:2 unterlag. Wiedergutmachung war also angesagt. Gleich auffällig vorab, dass durch die neue Aufstellung der Fanclubs auf den Stehrängen, eine buntere und lautere Unterstützung stattfand.

    Essens Thielsch prüfte gleich nach 90 Sekunden des 1. Drittels Hannovers Goalie Albrecht und erkennbar, dass man spielerisch zum Erfolg kommen wollte, starke Anfangsminuten der Moskitos. Granz, Gauch und Fominych mit weiteren guten Chancen im Minutentakt und hinten verteilte Sheriff Hartmann satte Checks, einzig die Tore fehlten. De Coste mit einem nicht belohnten Alleingang und darauf die erste Strafe, Hannovers Uusivirta nahm Platz, 9:30 vor Drittelende. Kyle De Coste nutzte die Überzahl zu Essens 1:0, halbhoch geschlenzt, stark gemacht. Essen bisher deutlich überlegen und ungemein spielfreudig, besonders die De Coste-Pelletier-Thielsch Reihe. Und dann wieder De Coste mit einem sehenswerten Treffer 4:27 vor der Pausensirene zum 2:0, mustergültig durch Julien Pelletier vorbereitet. Denis Fominych musste dann wegen Haken auf die Sünderbank [16:32], Überzahl Indians. Keine Ergebisveränderung, sicherer Rückhalt - wie so oft - Essens Torwart Staudt. Starkes Anfangsdrittel der Moskitos, es blieb beim 2:0.

    Eine Minute im 2. Drittel gespielt und Strafe Indians (Tramm), die sofort mit dem 3:0 durch Tom Fiedler bestraft wurde, Assistent und somit dritter Punkt Kyle De Coste [21:13]. Die 21 der Indians, Pfennings, durfte zum Abkühlen in die Box und erneute Überzahl Moskitos [22:10], diesmal ohne Torjubel. Essens 26 Dominik Lascheit tauchte dann mutterseelenallein vor dem Indians Goalie auf, der ließ sich nicht zweimal bitten und das 4:0 war zementiert [30:35]. De Coste musste nach Beinstellen für 2 Minuten „einsitzen“, wer aber einen Staudt und Hartmann hat, fürchtet keine Unterzahl, starkes Defensivverhalten der Mücken, nix passiert. Weiter die Essener im Vorwärtsgang und hochkonzentriert, von Hannovers Star Pohanka bisher nichts zu sehen, er wurde förmlich mit fairen Mitteln aus dem Spiel genommen. 4:0 im 2. Drittel, verdient für Essen.

    Essen begann in Unterzahl das finale Drittel, Dennis Thielsch wegen Haken raus, Hannover fand den Weg zum Anschluss jedoch nicht, stattdessen nach Ablauf der Strafe das 5:0, Assistent wieder De Coste und trocken eingenetzt durch Pelletier [42:50]. 10:07 noch auf der Uhr, als Lilik aus Hannover in die Strafbox ging, 2 Minuten wegen Haken, jedoch ungenutzt durch Essen. Nächste Strafe gegen Essen, Pelletier wegen „unkorrekter Ausrüstung“ für 2 Minuten [35:39] und wieder gut verteidigt, kein Tor für Hannover. Die De Coste Festspiele gingen weiter, das 6:0 durch den puren Willen, 3 Minuten vor Ende der Partie und kurz darauf Penalty für die Moskitos, humorlos durch Tom Fiedler verwandelt zum 7:0 [57:35], bärenstarke Aktion.

    Aus Versehen sechs Mann auf dem Eis bei Essen und Granz nahm die 2 Minuten für den ESC, 40 Sekunden vor Ende der Partie ohne Belang, zumal Basti Staudt unbedingt den Shutout wollte und bekam. 7:0 für Essen in einem fulminanten Spiel, das hat viel Spaß gemacht. In der Pressekonferenz ganz klare Aussage beider Trainer, verdient für Essen, ohne Wenn und Aber.

    Tore: 1:0 (11:22) De Coste (Thielsch, Fiedler, PP1) 2:0 (15:33) De Coste (Thielsch, Pfänder) 3:0 (21:13) Fiedler (De Coste, Pelletier, PP1) 4:0 (30:35) Lascheit (Ziokwski, Fiedler) 5:0 (42:50) Pelletier (De Coste, Thielsch) 6:0 (57:00) De Coste (Thielsch, Pelletier) 7:0 (57:35) Fiedler (PS) – Strafen: Essen: 8 – Indians: 8 – Schiedsrichter: Daniels, Eric (M. Jordan – P. Siebel) – Zuschauer: 1.010

    Bilder: Uwe Schmitz

  • Krizanovic tritt nach erneuter Heimpleite zurück! (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/krizanovic-tritt-nach-erneuter-heimpleite-zurueck.html)

    ETB Wohnbau Baskets verlieren auch gegen Schlusslicht RSV Stahnsdorf

     

    Nach elf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Igor Krizanovic und den ETB Wohnbau Baskets! Nach der bitteren 64:77-Pleite gegen das Schlusslicht der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB, den RSV Eintracht Stahnsdorf, haben Krizanovic und der Verein einvernehmlich entschieden, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

    Dass das Ende der gemeinsamen Arbeit so kommen würde, das hatten beide Seiten weder erhofft, noch erwartet. Letztlich, ist es jedoch der letzte logische Schritt, um die Mannschaft im Endspurt der Hauptrunde doch noch auf Kurs bringen zu können.

    „Ungeachtet seiner fachlichen Qualifikation kommen wir nicht umhin, diesen, für beide Seiten schwierigen und tragischen Schritt zu vollziehen“, sagt Marc Wierig, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets.

    Das sieht auch der 44-jährige Kroate so. Schon länger habe er mit dem Gedanken gespielt, zuletzt nach der Heimpleite gegen die Itzehoe Eagles. „Dann kam das Spiel gegen Artland, wo wir uns ordentlich verkauft haben. Aber nach der Vorstellung gegen Stahnsdorf führt an diesem finalen Schritt kein Weg mehr vorbei“, so Krizanovic. Die Signale, die aus der Mannschaft gekommen sind, waren ebenfalls deutlich. „Wir haben nicht mit der Intensität und dem Fokus arbeiten können, wie es nötig gewesen wäre“, so Krizanovic. Er betont, dass die jetzt getroffene Entscheidung kein Schnellschuss sei, sondern vielmehr das Ergebnis eines Prozesses.

    Für Krizanovic geht es jetzt darum, Abstand zu gewinnen. Zu reflektieren. Und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben die Daumen zu drücken. „Ich hoffe, dass dieser Verein, der mir sehr am Herzen liegt, die Kurve kriegt und ein weiteres, schwieriges Jahr mit einem Erfolgserlebnis beenden kann.“ Und Wierig ergänzt:

    „Wir bedauern sehr, dass es offensichtlich keinen anderen Ausweg gibt. Es ist schwer in Worte zu fasssen, was Igor für uns und den Profi-Basketball in Essen in all den Jahren geleistet hat. Wir bedanken uns bei Igor für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen ihm beruflich und privat alles erdenklich Gute!“

    Die Trainingsarbeit übernimmt vorerst Co-Trainer Philipp Stachula. Die Suche nach einem Ersatz für Krizanovic hat derweil bereits begonnen. „Wir suchen auf der einen Seite jemanden, mit dem wir die Saison zu Ende spielen können. Zum anderen aber auch jemanden, mit dem wir mittelfristig planen können“, so Wierig.

    Das Spiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf, der in Essen sein erstes Auswärtsspiel der laufenden Saison gewinnen konnte, wurde im zweiten Viertel entschieden. Mit einem 18:2Lauf sorgten die Gäste für die Vorentscheidung. Und verpassten den ETB Wohnbau Baskets damit den Wirkungstreffer, von dem sich die Hausherren nicht mehr erholen sollten. Bester Werfer auf Seiten der Essener war einmal mehr Montrael Scott, der 19 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists auflegte.
     
    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets im Spiel gegen Stahnsdorf:
    Dilhan Durant (2), Tim van der Velde (7), Yannik Tauch (8/1 Dreier), Jacob Albrecht, Till Hornscheidt, Forrest Robinson, Nikola Gaurina (9/1), Finn Fleute (2), Adam Touray (10), Kelvin Okundaye, Montrael Scott (19/1), Jeffrey Martin (7/1)
     
    Stimmen zum Spiel:
    Denis Toroman, RSV Eintracht Stahnsdorf: „Ich habe mehrfach gesagt, dass wir eine junge und gute Mannschaft beisammen haben. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die gekämpft und sich dem Wettbewerb gestellt haben. Alles, was wir gebraucht haben, war Zeit. Dass wir in Essen unseren ersten Auswärtssieg der Saison einfahren konnten, ist der verdiente Lohn für viel harte Arbeit, die das Team investiert hat. Wir wollten Essen aus ihrem üblichen Rhythmus bringen. Und das hat ganz gut geklappt. Der Schlüssel war, dass die Jungs nicht aufgehört haben, an sich zu glauben.“

    Igor Krizanovic, ETB Wohnbau Baskets: „Es war ein Spiel, in dem es mehr um Psyche als um Sport ging. Das Ergebnis ist nicht nur das nackte Ergebnis des Spiels, sondern der Arbeit unter der Woche. Wir trainieren einfach nicht gut – und das zeigt sich dann auch an den Spieltagen. Es war eine Leistung, für die man sich nur entschuldigen kann. Und die Konsequenzen haben muss. Sowohl Itzehoe als auch Stahnsdorf haben uns mit einfachen Mitteln vor große Probleme gestellt. Die Antwort auf die vielen offenen Fragen liegt in der Trainings-, nicht in der Spielhalle. Und da haben wir in den vergangenen Wochen einen zu schlechten Job gemacht.“

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/krizanovic-tritt-nach-erneuter-heimpleite-zurueck.html

  • Klarer Sieg gegen die Hannover Indians (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1572-klarer-sieg-gegen-die-hannover-indians)

    Der ESC, vor dem Spiel mit 58 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, die Indians rangierten mit 62 Punkten einen Platz davor und somit war es vorher klar, dass ein Heimsieg eminent wichtig war, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Hannover in der Meisterrunde bisher mit 6 Siegen und die Moskitos erst mit 4, auch hier sah man, Hannover ist pünktlich fit geworden zur Qualifizierungsrunde.

    Hannover hatte am Freitag spielfrei, während Essen in Halle mit 5:2 unterlag. Wiedergutmachung war also angesagt.

    Gleich auffällig vorab, dass durch die neue Aufstellung der Fanclubs auf den Stehrängen, eine buntere und lautere Unterstützung stattfand. Essens Thielsch prüfte gleich nach 90 Sekunden des 1. Drittels Hannovers Goalie Albrecht und erkennbar,  dass man spielerisch zum Erfolg kommen wollte, starke Anfangsminuten der Moskitos.  Granz, Gauch und Fominych mit weiteren guten Chancen im Minutentakt und hinten verteilte Sheriff Hartmann satte Checks,  einzig die Tore fehlten. De Coste mit einem nicht belohnten Alleingang und darauf die erste Strafe, Hannovers Uusivirta nahm Platz, 9:30 vor Drittelende. Kyle De Coste nutzte die Überzahl zu Essens 1:0, halbhoch geschlenzt, stark gemacht. Essen bisher deutlich überlegen und ungemein spielfreudig, besonders die De Coste-Pelletier-Thielsch Reihe.Und dann wieder De Coste mit einem sehenswerten Treffer 4:27 vor der Pausensirene zum 2:0, mustergültig durch Julien Pelletier vorbereitet. Denis Fominych musste dann wegen Haken auf die Sünderbank [16:32], Überzahl Indians.  Keine Ergebnisveränderung, sicherer Rückhalt - wie so oft - Essens Torwart Staudt. Starkes Anfangsdrittel der Moskitos, es blieb beim 2:0.

    Eine Minute im 2. Drittel gespielt und Strafe Indians (Tramm), die sofort mit dem 3:0 durch Tom Fiedler bestraft wurde,  Assistent und somit dritter Punkt Kyle De Coste [21:13]. Die 21 Pfennings der Indians durfte zum Abkühlen in die Box und erneute Überzahl Moskitos [22:10], diesmal ohne Torjubel. Essens 26 Dominik Lascheit tauchte dann mutterseelenallein vor dem Indians Goalie auf, der ließ sich nicht zweimal bitten und das 4:0 war zementiert [30:35].  De Coste musste nach Beinstellen für 2 Minuten „einsitzen“, wer aber einen Staudt und Hartmann hat,  fürchtet keine Unterzahl, starkes Defensivverhalten der Mücken, nix passiert. Weiter die Essener im Vorwärtsgang und hochkonzentriert, von Hannovers Star Pohanka bisher nichts zu sehen, er wurde förmlich aus dem Spiel genommen. 4:0 im 2. Drittel, verdient für Essen.

    Essen begann in Unterzahl das finale Drittel, Dennis Thielsch wegen Haken raus, Hannover fand den Weg zum Anschluss jedoch nicht,  stattdessen nach Ablauf der Strafe das 5:0, Assistent wieder De Coste und trocken eingesetzt durch Pelletier [42:50]. 10:07 noch auf der Uhr, als Lilik aus Hannover in die Strafbox ging, 2 Minuten wegen Haken, jedoch ungenutzt durch Essen. Nächste Strafe gegen Essen, Pelletier wegen „unkorrekter Ausrüstung“ für 2 Minuten [35:39] und wieder gut verteidigt, kein Tor für Hannover. Die De Coste Festspiele gingen weiter, das 6:0 durch den puren Willen, 3 Minuten vor Ende der Partie und kurz darauf Penalty für die Moskitos,  humorlos durch Tom Fiedler verwandelt zum 7:0 [57:35], bärenstarke Aktion. Ausversehen 6 Mann auf dem Eis bei Essen und Granz nahm die 2 Minuten für den ESC, 40 Sekunden vor Ende der Partie ohne Belang, zumal Basti Staudt unbedingt den Shutout wollte und bekam.  7:0 für Essen in einem fulminanten Spiel, das hat viel Spaß gemacht.

    In der Pressekonferenz ganz klare Aussage beider Trainer, verdient für Essen, ohne wenn und aber.

    Tore: 1:0 De Coste (11"), 2:0 De Coste (15"), 3:0 Fiedler (21"), 4:0 Lascheit (30"), 5:0 Pelletier (42"), 6:0 De Coste (57"), 7:0 Fiedler (57")
    Strafzeiten: Essen - 8, Hannover - 8
    Zuschauer: 1050

    • Geschrieben von Heiko Sauer
    • Veröffentlicht: Sonntag, 04. Februar 2018 21:08
    Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1572-klarer-sieg-gegen-die-hannover-indians
  • Wieder den Rhythmus finden (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1570-wieder-den-rhythmus-finden)
    Nach dem Wochenende mit nur einem Spiel in Duisburg haben die Spieler vom Westbahnhof am kommenden Wochenende wieder zwei Spiele vor der Brust. Es gilt also wieder den Rhythmus von Heim- und Auswärtsspiel zu finden, denn bis zum Ende der Meisterrunde wird das jetzt auch wieder so bleiben. Dabei haben die Moskitos wieder am Sonntag das Heimspiel und müssen am Freitag zunächst reisen. Um 20 Uhr kommt es im Sparkassen Eisdom in Halle zum erneuten Match gegen die Saale Bulls. Am kommenden Sonntag gibt es dann am Westbahnhof (18:30 Uhr) ein Wiedersehen mit Branislav Pohanka und seinen Hannover Indians. 

    In den bisherigen Spielen erwiesen sich die Saale Bulls für die Wohnbau Moskitos, zumindest in der laufenden Saison als undankbarer Gegner. Nur eine, die erste der insgesamt vier bisherigen Begegnungen, konnten die jungen Wilden 3.0 gewinnen. Und das Team von der Saale hat sich mittlerweile noch mehr gefestigt, steht in der Tabelle punktgleich mit den Hannover Scorpions auf einem Tabellenplatz direkt hinter Tabellenführer und Meister Tilburg. Das derzeit erfolgreiche Abschneiden ist umso höher  anzusehen, weil auch die Saale Bulls immer wieder mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen haben. Mit Kacper Guzik und Lars Schiller haben sie vor kurzem zwei Spieler verpflichten können, die die angespannte Personallage etwas entspannen können. Und mit dem Ende der Wechselfrist gelang es noch einen namhaften Spieler an die Saale zu holen. „Halle meint es ernst und legt nochmal nach“, ist ein Zitat von der Meldung der Saale Bulls, denn Thomas Zuravlev wechselt mit dem Ende der Wechselfrist von den Hamburg Crocodiles zum Team von Trainer Dave Rich. Der Stürmer soll bereits am Freitag im Spiel gegen die Wohnbau Moskitos auflaufen, was die Aufgabe für unsere Mannschaft nicht einfacher macht.

    Am kommenden Sonntag heißt der Gegner der Moskitos dann wieder einmal Hannover Indians. Auch gegen die Indianer gab es in dieser Saison meist enge, manchmal kuriose Ergebnisse. Bereits in der Vorbereitung begann das, denn zunächst gewannen die Moskitos bei den Indians am Pferdeturm, zwei Tage später drehten die Indians den Spieß um und entführten den Sieg vom Essener Westbahnhof. In der Hauptrunde dann gewannen wiederum die Indians zunächst in Essen, doch das Team von Frank Gentges holte sich dann den Sieg im Eisstadion in Hannover. Lediglich im einzigen Spiel der Meisterrunde, welches beide Teams bisher bestritten haben, gab es einen Heimsieg. Knapp mit 7:6 in der Overtime gewannen die Indians im zweiten Spiel der Meisterrunde am heimischen Pferdeturm. Die Moskitos Fans könnten sicherlich bestens damit leben, wenn die Mannschaft am Sonntag nach dem Gesetz der Serie nun auch einen Heimsieg einfährt. Mit 28 Toren und 23 Vorlagen ist der Kapitän der beste Scorer bei den Indians, die Rede ist von Branislav Pohanka. Der ehemalige Stürmer der Moskitos ist derzeit in guter Form und hat unlängst seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert.

    Damit hat unsere Mannschaft am kommenden Wochenende wieder den im Eishockey normalen Rhythmus. Das Team hat aber auch zwei knifflige Aufgaben zu bewältigen. In den letzten Tagen sind auch die Durchführungsbestimmungen für die Oberliga Play Offs bei den Vereinen angekommen. Demnach beginnen die Play Offs am 09. März im bereits bekannten Modus, gespielt werden alle Runden im Modus Best of Five.

    Bild: Vom Heimspiel am 31.10.2017 gegen die Hannover Indians

     

    Geschrieben von Uwe Vogt

  • Großer Kampf bleibt leider unbelohnt (https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/grosser-kampf-bleibt-leider-unbelohnt.html)


    ETB Wohnbau Baskets verlieren bei den Artland Dragons 66:74

     

    Nach der knappen 66:74 (16:18, 18:21, 18:13, 14:22)-Niederlage bei den Artland Dragons geraten die ETB Wohnbau Baskets im Kampf um die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB zunehmend unter Zugzwang. Zwar konnte das Team von Igor Krizanovic den Favoriten aus Niedersachsen lange ärgern, schaffte es jedoch nicht, die Drachen am Ende auch zu zähmen. Erst im vierten Viertel gelang es den Gastgebern, den hart erkämpften Sieg in trockene Tücher zu bringen.

    Den Start in die Partie verschliefen die Essener komplett. Schnell zogen die Artland Dragons auf 10:0 (3.) davon. Erst nach etwas mehr als drei Minuten gelang den Wohnbau Baskets der erste Korberfolg. Adam Touray erzielte nach Assist von Jeffrey Martin die ersten Essener Punkte (2:10, 4.). Und legte mit einem krachenden Dunking zwei weitere Zähler nach. Jetzt waren auch die Essener im Spiel. Tim van der Velde und Jeffrey Martin sorgten mit ihren Punkten dafür, dass die Essener wieder auf Tuchfühlung gehen und die Partie später wieder ausgleichen konnten (13:13, 7.).

    Die Wohnbau Baskets waren jetzt bissiger, entschlossener. Und auch wenn die Artland Dragons immer wieder vorlegten, die Essener hielten Kurs und hefteten sich an die Fersen des Tabellenzweiten. Forrest Robinson gelang mit einem Treffer von der Freiwurflinie der erneute Ausgleich (21:21, 11.). Es war ein Spiel mit offenem Visier. Mit einem 7:0-Lauf kurz vor der Pause verschafften sich die Hausherren wieder ein wenig Luft (35:27, 18.). Im Endspurt verkürzten die Essener den Rückstand jedoch erneut auf nur drei Zähler. Der letzte Korberfolg des zweiten Viertels gehörte jedoch den Dragons. Leon Bahner traf zum 39:34-Pausenstand.

    Mit viel Feuer kamen die ETB Wohnbau Baskets aus der Kabine. Die Intensität in der Defense war hoch, die Angriffe entschlossen und strukturiert. Montrael Scott egalisierte den Rückstand mit einem verwandelten Sprungwurf (42:42, 24.). Im Gegenzug hatte Leon Bahner jedoch passende Antwort parat. Es war ein Auf und Ab. Bis der bärenstarke Tim van der Velde seine Farben per Korbleger erstmals in Front bringen konnte (50:48, 29.). Und als Dilhan Durant zwei weitere Punkte draufpackte, wirkte es, als könnte die Partie kippen. Maximilian Rockmann sorgte jedoch mit vier Zählern in Folge dafür, dass beide Teams im Schlussabschnitt bei Null starten würden (52:52, 30.).

    Im vierten Viertel zogen die Dragons noch einmal an. Essen versuchte, das Tempo mitzugehen. Die große Überraschung war greifbar. Doch am Ende spielten die Niedersachsen das Spiel zu souverän zu Ende. Essen kämpfte bis zur Schlusssirene, konnte sich für eine engagierte Vorstellung aber nicht belohnen.

    In fast allen Belangen waren beide Teams am Samstagabend nahezu gleichauf. An drei Stellen unterschieden sich die Stats jedoch offensichtlich. Die Artland Dragons verteilten mehr Assists (26:11), holten mehr Rebounds (42:34) und trafen hochprozentiger aus der Distanz (AD: 10/27; ETB: 4/19).

    Am kommenden Samstag (3. Februar, 19.30 Uhr, Sporthalle „Am Hallo“) empfangen die ETB Wohnbau Baskets den RSV Eintracht Stahnsdorf. Im Kampf gegen die Playdowns ein eminent wichtiges Spiel. Um zum einen die Konkurrenz hinter sich zu halten. Und zum anderen, um hoffentlich Selbstvertrauen für den Endspurt der Hauptrunde zu tanken.

    Die Punkte der ETB Wohnbau Baskets bei den Artland Dragons:
    Dilhan Durant (5), Tim van der Velde (16, 6/7 FG), Yannik Tauch, Jacob Albrecht (6/1 Dreier), Till Hornscheidt, Forrest Robinson (6/1, 9 Rebounds), Nikola Gaurina, Adam Touray (11), Kelvin Okundaye, Philipp von Quenaudon (DNP), Montrael Scott (13/1), Jeffrey Martin (9/1)

    Quelle: https://www.etb-wohnbau-baskets.de/de/aktuelles/grosser-kampf-bleibt-leider-unbelohnt.html

  • Duisburg heute nicht zu schlagen (https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1568-duisburg-heute-nicht-zu-schlagen)

    Spiele zwischen den Füchsen und den Moskitos waren in den letzten Jahren irgendwie immer etwas Besonderes, auch das Spiel in der Kenston Arena hatte wieder alles von einem Derby. Das erste Drittel war sehr ausgeglichen, beide Teams suchten ihre Chancen, hatten jedoch in den Abwehrreihen und den Torhütern Staudt und Mathis ihre Stützen. Einzig der Treffer von Raphael Joly fiel da etwas aus dem Rahmen, der Duisburger Topstürmer nutzte seine Chance um den Fuchs im ersten Drittel in Führung zu bringen.

    Dunkler sollte es für die Moskitos dann zu Beginn des zweiten Drittels werden, denn mit einem Doppelschlag in gut einer Minute stellten die Füchse die Weichen auf Sieg. Zunächst war es Bjoern Barta, der zum 2:0 traf. Und dann schlug der Duisburger Joly auch wieder zu, und es stand in der 23. Spielminute bereits 3:0 für den EV Duisburg. So recht fanden die Wohnbau Moskitos vor allem im zweiten Abschnitt nicht ins Spiel, zur Mitte des Spiels saß Julian Lautenschlager auf der Strafbank. Duisburg nutzte die Chance. Doch das Schiedsrichtergespann beriet minutenlang ob das Tor zu geben sei. Am Ende gaben die Schiedsrichter das Tor durch Berzins. Duisburg wollte nun die Entscheidung, hatten doch die Moskitos in der Vergangenheit schon immer Mal Rückstände in Siege umgewandelt. Und der Anschlusstreffer durch Julian Lautenschlager gab den Füchsen recht, sollte noch was gehen für die Moskitos an der Wedau? Zunächst trafen die Füchse zum 5:1, doch Andrej Bires hielt die Chancen der Moskitos aufrecht, gut 20 Sekunden später hieß es durch einen schönen Treffer 5:2.

    Und die Moskitos starteten fulminant in den letzten Abschnitt, drückten direkt auf das Tor von Mathis. Nicht mal 2 Minuten waren gespielt, da war es Chefsache zur Aufholjagd zu blasen, Dennis Thielsch mit dem 5:3. 1.822 sahen im letzten Abschnitt noch einmal die Substanz der Moskitos, sie setzten Mathis und seine Vorderleute in der eigenen Halle unter Druck, der Treffer zum 5:4 wollte aber nicht fallen, Habermann machte dann wohl mit dem 6:3 den Sack zu, auch wenn das Team von Frank Gentges immer noch nicht aufgeben wollte. Es reichte noch zum 6:4 durch Andrej Bires, damit war das Spiel dann aber auch beendet.

    Tore: 1:0 (17:37) Joly (Groezinger, Huebscher) 2:0 (21:30) Barta (Verelst, Kraemer) 3:0 (22:39) Joly (Groezinger, Ziolkowski) 4:0 (30:03) Berzins (Beck, Barta, PP1) 4:1 (36:09) Lautenschlager (Fominych, Ziolkowski) 5:1 (37:23) Schmitz (Groezinger, Huebscher, PP1) 5:2 (37:45) Bires (Lautenschlager, Granz) 5:3 (41:37) Thielsch (De Coste, Pelletier) 6:3 (54:12) Habermann (Groezinger, Walch) 6:4 (59:41) Bires (Lautenschlager, Fominych) – Strafen: Duisburg: 6 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (Y. Deckers – M. Meisters) – Zuschauer: 1.822

    Bilder: Sascha Lamozik / FEE

    • Geschrieben von Uwe Vogt
    • Veröffentlicht: Sonntag, 28. Januar 2018 21:04
    • Quelle: https://www.moskitos-essen.de/index.php/news/1568-duisburg-heute-nicht-zu-schlagen
  • 1. Bundesliga: Der Trophäen-Jäger ist noch fraglich! (http://www.shc-essen.de/index.php/news/bundesligateam/857-1-bundesliga-der-trophaeen-jaeger-ist-noch-fraglich)

     

    Seit Frank Petrozza die Rockets trainiert, sammeln die Essener Titel en masse. Sein Hauptberuf in Duisburg macht die Lage ungewiss 
     
    von Christian Schwarz
      
    Rein sportlich gesehen befinden sich die Erstliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets zurzeit in der Pause. Spielbetrieb und Training ruhen. Doch wer die Raketen im Winterschlaf oder Standby-Modus wähnt, liegt ziemlich daneben. Denn diesseits der Bande herrscht geschäftiges Treiben. So basteln die Essener eifrig am Team für die nächste Saison, und den Vertrag mit dem namensgebenden und wirtschaftlich wichtigsten Partner haben sie jüngst um zwei weitere Jahre verlängert.
     
    „Alles bestens“, könnte man meinen, wäre da nicht die Trainerfrage. Denn trotz eines laufenden Kontraktes steht noch nicht fest, ob Erfolgs-Coach Frank Petrozza den SHC auch in Zukunft betreut.
     
    Die Verbindung zwischen Petrozza und den Rockets gleicht einer sportlichen Liebesbeziehung. Seit der gebürtige Kanadier bei den Essener Hockeyskatern in der Verantwortung steht, hat der Klub stattliche acht große nationale und internationale Titel geholt. 2016 sorgten die Raketen sogar für ein Novum: als erste europäische Mannschaft überhaupt gewannen sie binnen eines Jahres die Deutsche Meisterschaft, den Deutschen Pokal-Wettbewerb sowie den Europapokal der Pokalsieger und den Herren-Europacup.
     
    „Auch wenn das abgelaufene Jahr nicht ganz so optimal verlaufen ist wie 2016, haben wir insgesamt eine wirklich starke Saison gespielt“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher rückblickend. Denn schon zum dritten Mal in Serie triumphierten die Rockets im kontinentalen Cupsieger-Wettbewerb, beim Herren-Europacup belegten sie den dritten Platz, und im nationalen Pokalwettbewerb mussten sie sich erst im Finale ganz knapp mit 6:7 den Samurai Iserlohn beugen. „Einzig in der Meisterschaft ist es mit dem Aus im Playoff-Viertelfinale nicht ganz wie erhofft gelaufen“, bilanziert Thomas Böttcher.
     
    Am sportlichen Abschneiden oder am Verein, so Böttcher, liege es daher „ganz sicher nicht“, dass Frank Petrozza den Klub verlassen könnte. Verantwortlich dafür sind berufliche Gründe. So ist der hauptamtliche Eishockey-Trainer und Sportliche Leiter auf eigenen Wunsch hin innerhalb der Oberliga von Herne nach Duisburg gewechselt. „Und wir müssen nun erst einmal abwarten, ob sich sein Einsatz in Duisburg und bei uns wie bisher vereinbaren lässt“, erklärt Böttcher.
     
    In die bisherigen Planungen der Raketen ist Frank Petrozza aber natürlich eingebunden. „Wir legen enormen Wert darauf, dass die Mentalität der Mannschaft stimmt. Im Gegensatz zu einigen anderen Vereinen gibt es bei uns nichts zu verdienen, sodass wir vielleicht nicht die besten Individualisten in unseren Reihen haben werden, daher setzen wir auf Teamgeist, Disziplin und ein ausgeprägtes Miteinander“, erklärt Thomas Böttcher.
     
    Finanziell können die Rockets zwar nicht mit der Konkurrenz mithalten, doch einen wichtigen und die Zukunft sichernden Schritt bedeutet die Vertragsverlängerung mit der Wohnbau eG. Schon seit 14 Jahren ist das Essener Unternehmen bei den Hockeyskatern engagiert, 16 werden es nach Ablauf der neuen Vereinbarung sein.
     
    „Wir sind der Wohnbau eG für die bisherige und künftige Zusammenarbeit sehr dankbar. Die Beziehung, die wir miteinander über die Jahre auf- und ausgebaut haben, ist schon etwas sehr Besonderes“, so Thomas Böttcher. Doch der Skater-Boss verheimlicht nicht, dass der Klub „beim Kader und bei den Sponsoren noch einiges tun muss“ bis Saisonbeginn. Dieser ist Anfang März mit einem Derby in Duisburg. Und geht es nach den Wünschen der Raketen auch mit Frank Petrozza an der Essener Bande.

    Veröffentlicht: Montag, 08. Januar 2018 14:38

    Quelle: http://www.shc-essen.de/index.php/news/bundesligateam/857-1-bundesliga-der-trophaeen-jaeger-ist-noch-fraglich

     

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